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Aktuelle Mitteilungen zum Corona-Virus

Geras Inzidenz auf stabilem Niveau unter 35


Gesundheitsamt warnt dennoch vor Nachlässigkeit und appelliert an die AHA-L-Regeln

Nach dem steilen Rückgang der Zahl der Neuinfektionen in der Stadt Gera hat sich die 7-Tages-Inzidenz in dieser Woche zwischen 20 und 30 eingepegelt. Nach Inkrafttreten der neuen Thüringer Verordnung am 2. Juni 2021 konnten in zahlreichen Bereichen wieder Öffnungen stattfinden und eine schrittweise Rückkehr zum gewohnten Alltag beginnen. So sollen ab kommendem Dienstag drei der fünf städtischen Museen wieder öffnen, fährt die Volkshochschule ihren Kursbetrieb wieder hoch und auch das Hofwiesenbad ist ab kommenden Montag wieder für Besucher zugänglich.

Bei aller Freude über die wiedergewonnen Freiheiten, appelliert das Gesundheitsamt der Stadt Gera dennoch daran, auch weiterhin die AHA-L-Regeln einzuhalten. Um sich vor einer Infektion zu schützen, sollte man sich immer gründlich die Hände waschen und – wenn möglich - desinfizieren. Es sollte dort, wo nicht ausreichend Abstand gehalten werden kann, eine Maske getragen werden. In Anbetracht des nahenden Sommers ist auch ein stetiges Lüften der Räume zu empfehlen.

„Für uns alle wäre es schlimm, wenn es durch zu viel Nachlässigkeit und Unachtsamkeit vermehrt zu Infektionen käme und dadurch wieder Bereiche geschlossen werden müssten. Wir sollten alle unsere wiedergewonnen Freiheiten genießen, dabei aber nicht aus den Augen verlieren, dass das Corona-Virus noch da ist“, so Monika Jorzik, Leiterin des Amtes für Gesundheit und Versorgung der Stadt Gera.

Würde die Inzidenz der Stadt Gera an drei aufeinanderfolgenden Werktagen wieder über den Schwellenwert von 35 steigen, müsste beispielsweise beim Kinobesuch, beim Sport in Innenräumen oder in der Innengastronomie ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Über einer Inzidenz von 50, käme es wieder zu Schließungen in einigen Bereichen.

Eine Übersicht über die geltenden Regelungen der aktuellen Thüringer Verordnung ist unter http://www.corona.gera.de zu finden.


Bundesnotbremse ab 24. Mai in Gera außer Kraft

Ab Montag gelten ausschließlich die Regelungen der aktuellen Thüringer Verordnung

Die Bundesnotbremse gilt ab Montag, dem 24. Mai 2021 nicht mehr für die Stadt Gera. Heute (22. Mai 2021) liegt die Inzidenz der Stadt den fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 100 - genauer gesagt bei 35,4. Damit gelten ab Montag nur noch die Regelungen der aktuellen Thüringer Verordnung. Diese besagen:
- Es gibt keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen mehr
- Einzelhandel darf vollständig öffnen (getestet/genesen/geimpft + Kontaktnachverfolgung, mit Maske)
- Alle Körpernahe Dienstleistungen sind wieder möglich mit negativem Test, wenn die Gesichtsmaske nicht durchgängig getragen werden kann + Kontaktnachverfolgung Außengastronomie darf öffnen (Kontaktnachverfolgung + mit Termin)
- Campingplätze und Ferienhäuser/-wohnung dürfen wieder Gäste für touristische Übernachtungen empfangen
- Musik- und Jugendkunstschulen dürfen für Einzelunterricht öffnen
- Museen, Gedenkstätten, Burgen oder andere Sehenswürdigkeiten dürfen den Außenbereich öffnen
- Kontakte: Es darf sich ein Haushalt mit max. 2 Personen treffen
- Im ÖPNV ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend (bisher FFP2-Maske)
- Im Tierpark entfällt die Testpflicht
Die Schulen wechseln in die Phase Gelb II. Das bedeutet, dass die Grundschüler wieder vollzählig am Unterricht teilnehmen können. Bei allen anderen Schülern muss ein Mindestabstand gewährleistet werden. Ist dies nicht möglich, wird es weiterhin Wechselunterricht geben.

„Das Infektionsgeschehen in unserer Stadt hat sich binnen kürzester Zeit beruhigt. Diese Entwicklung freut mich, denn sie geht mit vielen Erleichterungen für unsere Bürger einher. Aber auch wenn unsere Inzidenz weiterhin sinken sollte, gelten nur die Öffnungsschritte, welche die aktuelle Thüringer Verordnung momentan vorgibt“, so Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb. Eine neue Verordnung seitens des Freistaats wird für Anfang Juni erwartet.

„Ich wünsche mir, dass die Landesregierung schnellstmöglich die neue Verordnung und damit einhergehend auch Öffnungsschritte auf den Weg bringt. Es muss wieder Normalität und vor allem eine sichere Perspektive in unseren Alltag zurückkehren“, betont der Oberbürgermeister weiter.

Aktuelle Zahlen und Regelungen sind zu finden unter http://www.corona.gera.de


Ab Freitag: Schulen und Kitas sowie der Einzelhandel mit Termin öffnen

Die Stadt Gera verzeichnet mit Stand 19. Mai 2021 eine Inzidenz von 70,9. Damit werden am fünften Tag in Folge die Schwellenwerte von 165 und 150 unterschritten. Das bedeutet, dass ab 21. Mai die Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb übergehen und die Schulen Wechselunterricht durchführen. Zudem ist es möglich, dass alle Einzelhandelsgeschäfte mit Terminvereinbarung öffnen dürfen. Neben dem Termin muss auch die Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden und die Kunden müssen einen Nachweis erbringen, dass sie entweder getestet, geimpft oder genesen sind.
Des Weiteren liegt die Stadt Gera bereits am zweiten Tag in Folge unter der Grenze von 100. Sollte dieser Trend bis zum Sonnabend, dem 22. Mai 2021 anhalten, würde am Montag, dem 24. Mai 2021 die Bundesnotbremse außer Kraft treten. Dies bedeutet, dass dann nur noch die Regelungen der aktuellen Thüringer Verordnung gültig wären. Diese besagen:
- Es gibt keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen mehr
- Einzelhandel darf vollständig öffnen (getestet/genesen/geimpft + Kontaktnachverfolgung, mit Maske)
- Körpernahe Dienstleistungen sind wieder möglich mit negativem Test, wenn keine Gesichtsmaske getragen werden kann + Kontaktnachverfolgung
- Außengastronomie darf öffnen (Kontaktnachverfolgung + mit Termin)
- Campingplätze und Ferienhäuser/-wohnung dürfen wieder Gäste empfangen
- Musik- und Jugendkunstschulen dürfen für Einzelunterricht öffnen
- Museen, Gedenkstätten, Burgen oder andere Sehenswürdigkeiten dürfen den Außenbereich öffnen
- Kontakte: Es darf sich ein Haushalt mit max. 2 Personen treffen
- Im ÖPNV ist das Tragen einer Medizinischen Maske ausreichend (bisher FFP2-Maske)

Die Unterschreitung der Schwellenwerte sowie die damit verbundenen Öffnungsschritte werden regelmäßig auf der Corona-Homepage der Stadt Gera unter http://www.corona.gera.de aktualisiert. Zudem erscheint diesbezüglich ein Sonderamtsblatt.


Stadt- und Regionalbibliothek Gera und Stadtarchiv Gera öffnen ab kommenden Dienstag – Nutzung eingeschränkt möglich

Die beiden städtischen Einrichtungen, Stadt- und Regionalbibliothek sowie Stadtarchiv öffnen ab der kommenden Woche wieder für Besucher. Aufgrund des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes gibt es einiges zu beachten:

Stadt- und Regionalbibliothek

Die Stadt- und Regionalbibliothek Gera öffnet ab Dienstag, dem 25. Mai, wieder zu den bekannten Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr. Die Öffnung betrifft beide Standorte - die Bibliothek am Puschkinplatz und die Stadtteilbibliothek Lusan in der Werner-Petzold-Straße 10. Vorerst ist allerdings nur eine eingeschränkte Nutzung möglich: Die Zahl der Besucher wird begrenzt, die Aufenthaltsdauer soll 30 Minuten nicht überschreiten, Abstandsregeln sind einzuhalten. So wie in allen öffentlichen Gebäuden besteht auch in Bibliotheken die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Neben der Ausleihe und Rückgabe von Medien stehen den Benutzern in begrenztem Umfang auch Internet- PC’ s sowie Arbeits- und Leseplätze zur Verfügung. Um Warteschlangen und unnötige Kontakte zu vermeiden, können Medien bequem online bestellt, reserviert oder verlängert werden. Der während der Schließzeit eingeführte telefonische Bestellservice hat sich bewährt und wird fortgesetzt, die vor der Bibliothek befindliche Rückgabebox bleibt weiterhin ganztägig nutzbar. Auch wenn die Aufenthaltsqualität vorübergehend noch eingeschränkt ist, so freuen sich die Mitarbeiter, die Bibliotheksnutzer bald wieder begrüßen zu dürfen und ihnen die zahlreichen, neu angeschafften Medien zu präsentieren.
Alle Informationen auch unter: www.biblio.gera.de

Stadtarchiv Gera

Das Stadtarchiv ist ebenfalls ab dem 25. Mai 2021 wieder geöffnet. Neben dem Tragen einer medizinischen Maske wird auf die Einhaltung der Abstandsregelung hingewiesen. Da aufgrund der bestehenden Hygienevorgaben nur eine begrenzte Anzahl an Benutzern zeitgleich im Lesesaal forschen kann, sind eine vorherige schriftliche oder telefonische Anmeldung und der Erhalt einer Terminbestätigung durch das Stadtarchiv zur Einsichtnahme in das Archivgut notwendig. Die Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses ist für die Einsichtnahme in Akten des Stadtarchivs Gera nicht erforderlich.

Kontakt zum Stadtarchiv:

Stadtarchiv Gera
Gagarinstraße 99
07545 Gera
E-Mail: stadtarchiv@gera.de
Telefon: 0365 838-2140 bis -2143


Terminshopping in der Gera-Information

Ab Freitag, den 21.05.2021, öffnet die Gera-Information ihre Türen für Besucher*innen und Bürger*innen der Stadt.
Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter 0365 838-1111 oder per E-Mail an tourismus@gera.de. Die Aufnahme der vollständigen Kontaktdaten sowie der Nachweis über einen negativen Test (max. 24h), ein Genesungsnachweis oder eine Impfbescheinigung ist auf Grund der aktuellen Bestimmungen erforderlich.
Die Mitarbeiter stehen von Montag bis Freitag, in der Zeit von 09:00 -15:00 Uhr persönlich zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Besuch.


Stadt Gera testet digitale Kontaktnachverfolgung ab Dienstag im Tierpark

In den vergangenen Tagen ist die 7-Tages-Inzidenz der Stadt Gera deutlich gesunken. Hält der Trend an, wird es Stück für Stück Öffnungen in verschiedenen Bereichen geben. Diese Lockerungen sind jedoch meist gekoppelt an eine Kontaktnachverfolgung. Um diese zu vereinfachen, hat sich die Stadt Gera die browserbasierte Anwendung Darfichrein.de gesichert. Dies bedeutet, dass Kunden und Besucher künftig auch auf digitalem Weg ihre Daten für eine mögliche Kontaktnachverfolgung hinterlegen können.

Dafür wird es zukünftig sogenannte QR-Codes geben, die Besucher – beispielsweise des Tierparks – mittels ihres Smartphones scannen. Anschließend werden die Daten auf einer Internetseite eingegeben. Das spart nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Papier. Für Menschen ohne Smartphone wird es auch weiterhin die Möglichkeit geben, vor Ort ein Kontaktnachverfolgungsformular auszufüllen. Die Anwendung soll bereits ab Dienstag, dem 18. Mai 2021, im Geraer Tierpark getestet werden. Die Besucher scannen vor Ort den QR-Code, tragen ihre Daten ein und zeigen dem Personal am Eingang ihr „Kontaktnachverfolgungs-Ticket“.

Ausschlaggebend für den Vertrag mit von „Darfichrein“ war, dass die Anwendung nicht nur datenschutzkonform ist und die Anschaffungs- sowie laufenden Kosten deutlich günstiger sind, sondern dass sie in der Handhabung schnell und leicht funktioniert.

„Die Entscheidung für diese Web-Anwendung ist in enger Abstimmung mit Händlern und Gastronomen unserer Stadt gefallen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Nutzer muss keine App herunterladen und es ist einfach und intuitiv in der Handhabung. Außerdem möchte ich mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn wir als Stadt eine App beschaffen, bei der dann im Nachklang der Datenschutzbeauftragte des Landes auf unsere Händler und Gastronomen zugeht und Ihnen fehlende Einhaltung der Datensicherheit vorwirft“, betont Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Aktuell werden Daten zur Kontaktnachverfolgung nur in vereinzelten Bereichen erhoben. Sollten die Infektionszahlen jedoch weiter sinken, wäre die Stadt Gera mit einer digitalen Kontaktnachverfolgung gut vorbereitet.


Ab wann Schul- und Kitaöffnungen sowie Terminshopping möglich sind

Inzidenz der Stadt Gera bei 139,6 – Lockerungen möglich, wenn positiver Trend anhält

Binnen einer Woche ist die Inzidenz der Stadt Gera von 250 auf 139,6 (Stand 14. Mai 2021) gesunken. Diese Entwicklung gibt Anlass, an erste Lockerungen zu denken, die laut geltender „Bundesnotbremse“ möglich sind. Sollte nämlich der Inzidenzwert an fünf Tagen (ohne Sonn- und Feiertage) unter 165 liegen, dürften die Kinder der Stadt Gera wieder die Schulen und Kitas besuchen, ist bei anhaltender Inzidenz unter 150 auch Terminshopping möglich.

Konkret bedeutet das: Am 14. Mai 2021 liegt die Stadt Gera unter einer Inzidenz von 165 (der 13. Mai mit einer Inzidenz von 157,9 zählt aufgrund des Feiertages nicht). Dieser Trend muss fünf Werktage lang anhalten. Sollte also die Inzidenz am kommenden Mittwoch, dem 19. Mai 2021 noch immer unter 165 liegen, könnte am Donnerstag verkündet werden, dass ab Freitag die Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindertagesstätten sowie der Wechselunterricht in den Schulen wieder beginnen.

Sollten die Zahlen jedoch wieder steigen und die Inzidenz der Stadt an drei Tagen über 165 liegen, müsste am vierten Tag verkündet werden, dass ab dem fünften Tag wieder Stufe rot gilt und somit nur eine Notbetreuung möglich ist.

Um die aktuellen und zurückliegenden Inzidenzwerte nachvollziehen zu können, gibt es unter www.corona.gera.de eine Übersicht über die vergangenen sieben Tage sowie die Markierungen der einzelnen Grenzwerte.

Sollten die Inzidenzwerte auch konstant unter 150 bleiben, ist es nach fünf aufeinanderfolgenden Werktagen möglich, mit einem Termin in den Geschäften einkaufen zu gehen, die bisher geschlossen waren. Zusätzlich zur Terminvereinbarung müssen Kontaktdaten hinterlassen sowie der Nachweis erbracht werden, dass man entweder negativ getestet, genesen oder geimpft ist.

Weitere Zahlen von 14. Mai 2021

Neuinfizierte: 30 (über 2 Tage)
Aktiv infiziert: 278 (-58)
Zahl der Infektionen gesamt: 5579 (+30)
Genesen: 5111 (+88)
Verstorben: 190 (+0)
7-Tages-Inzidenz: 139,6
Quarantäne: 296 (-76)



Inzidenz in Gera weiter auf hohem Niveau

Viele Neuinfektionen übers Wochenende – Testzentrum im Bürgerhof Zwötzen startet

In Gera ist auch weiter keine Entspannung in der Corona-Pandemie in Sicht. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 268,46 (Stand: 3. Mai 2021). Über das Wochenende wurden 128 Neuinfektionen registriert. Betroffen sind 31 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren, 18 Personen sind über 60 Jahre alt. Laut Gesundheitsamt gibt es keine größeren Ausbruchsherde. Eine Vielzahl von Neuansteckungen ist auf das häusliche und private Umfeld zurückzuführen. Aktuell gibt es in der Stadt 452 aktiv Infizierte, in Quarantäne befinden sich 991 Bürger. Als Genesen gelten 4709 seit Beginn der Pandemie.

Ab 3. Mai 2021 gibt es in Gera eine weitere Möglichkeit zum kostenlosen Schnelltest auf das Corona-Virus. Im Bürgerhof Zwötzen, August-Bebel-Straße 5, können sich Bürger ohne Voranmeldung testen lassen: Montag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11 bis 17 Uhr. Einlassstopp ist immer 30 Minuten vor Schließung. Voraussetzungen sind Symptomfreiheit und kein Kontakt zu einer positiv getesteten Person. Außerdem ist der Personalausweis vorzulegen und vor Ort eine FFP2-Maske zu tragen. Zeigt der Schnelltest vor Ort das Testergebnis „positiv“ an, wird im neuen Zwötzener Bürgertestzentrum auch gleich ein PCR-Test durchgeführt.

Mit dem neuen Schnelltestzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Zwötzen stehen in Gera nun insgesamt neun Testzentren bereit, vier davon werden von Apotheken betrieben. Das Gesundheitsamt Gera verweist darauf, dass Bürgertests ein Beitrag zu mehr Sicherheit in Pandemiezeiten sein können und nicht, wie oft befürchtet, unmittelbar zum Anstieg der Inzidenz führen. Im Gegenteil werden so verdeckte Infektionen, die symptomlos verlaufen, schnell erkannt. Damit sinkt das Risiko der Weitergabe und Neuinfektionen werden verhindert. Langfristig führt dies zu niedrigeren Inzidenzen. Seit Beginn des Angebots von Bürgertests sind in Gera schon mehr als 10.000 Tests durchgeführt worden. Davon hatten zirka 1% ein positives Ergebnis. Ein Überblick über Testmöglichkeiten auf das Corona-Virus ist zu finden unter: http://www.corona.gera.de/tests


(SRH-Waldklinikum / Katrin Wiesner) Generalarzt zu Besuch im SRH Waldklinikum

Der Generalarzt und stellvertretende Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Dr. Bruno Most, besuchte heute (3. Mai 2021) im Beisein von Oberbürgermeister Julian Vonarb das SRH Waldklinikum in Gera. Dort unterstützen seit dem 21. April 2021 25 Soldaten die Ärzte, Pfleger und Schwestern auf der Corona-Station. Der ärztliche Direktor des SRH-Waldklinkums, Prof. Dr. med.
Reiner Oberbeck, bedankte sich bei den Soldaten und dem Generalarzt für die schnelle Unterstützung. Aktuell befinden sich 80 Covid-19-Patienten im SRH-Waldklinikum, 24 davon müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Eine Verlängerung des Einsatzes bis Anfang Juni wurde bereits beantragt.

Mobiles Testteam ab Samstag am Geraer Tierpark

Ab dem 01.05.2020 bietet ein mobiles Testteam der Dr. med. Kielstein Ambulante Medizinische Versorgung GmbH Bürgertests am Tierpark Gera an.

Das Angebot soll den Bürgerrinnen und Bürgern täglich von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung stehen. Die Schnelltests sind für die Bürger und Bürgerinnen kostenfrei. Eine Bescheinigung über das Ergebnis wird jeder getesteten Person ausgehändigt.
Die Testmöglichkeit ist am unteren Eingang des Tierparks am Martinsgrund zu finden.

Seit dem 24. April 2021 müssen Besucher des Tierparks ab Vollendung des 6. Lebensjahres ein negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegen. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss professionell (z.B. Bürgertest) durchgeführt werden. Ein Selbsttest wird nicht anerkannt. „Wir freuen uns, dass das Unternehmen Dr. med. Kielstein Ambulante Medizinische Versorgung GmbH in unmittelbarer Nähe zum Tierpark die Bürgertests anbietet, um zum einen den Besuch des Tierparks unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Infektionsschutzregeln zu ermöglichen, zum anderen aber auch, um das Angebot an öffentlichen Testmöglichkeiten zu erweitern“, so Umweltamtsleiter und Verantwortlicher für den Geraer Tierpark, Konrad Nickschick.

Wer den Tierpark besuchen möchte, benötigt neben dem Testergebnis auch weiterhin das Formular zur Besucherregistrierung, welches auch im Vorfeld ausgefüllt und ausgedruckt werden kann. Das Formular und alle weiteren Informationen dazu finden Sie unter http://tierpark.gera.de. Der Tierpark Gera freut sich auf Sie!


Angespannte Corona-Lage in der Stadt Gera – Bundesnotbremse beschlossen – Tierpark bleibt geöffnet (mit Negativtest)

In Gera ist weiterhin keine Entspannung in der Corona-Pandemie in Sicht. Mit Stand 23. April 2021 wurden 36 Neuinfektionen registriert. Damit gibt es in der Stadt aktuell 479 Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 288,86. Die Zahl der Todesfälle ist auf insgesamt 170 seit Beginn der Pandemie im März 2020 angewachsen.

Insgesamt starben allein im Monat April 35 Geraer Bürger im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei waren 17 Personen älter als 81 Jahre, 18 Personen waren zwischen 60 und 80 Jahre alt.

„Diese Zahlen sind erschütternd. Ein Fünftel aller Corona-Verstorbenen in der Stadt Gera haben wir in diesem Monat zu verzeichnen und er ist noch nicht einmal vorbei. Auch dass zunehmend jüngere Menschen den Kampf gegen das Virus verlieren, macht mich zutiefst betroffen“, betont Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Hinsichtlich der Neuinfektionen und aufgeschlüsselt nach Altersgruppen ist zu erkennen, dass der größte Anteil bei den 35-59-Jährigen (mehr als 30 Prozent) liegt, gefolgt von den 60-79-Jährigen (circa 20 Prozent) und den Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahre (circa 18 Prozent). Die Inzidenz der Altersgruppe 5-14 Jahre liegt im Vergleich übrigens deutlich über der Inzidenz der gesamten Stadt Gera. Da sich die Schulen und Kindertagesstätten seit Ende März im Notbetrieb befinden, ist davon auszugehen, dass viele Infektionen im privaten Bereich stattfinden.

Eine genauere Betrachtung der 479 aktiven Fälle in Gera zeigt, dass mehr als 63 Prozent der Infizierten keine Angaben dazu machen können, wo sie sich angesteckt haben könnten. 14,4 Prozent haben sich im familiären Umfeld, 10,2 Prozent im privaten Umfeld infiziert. 9,2 Prozent der Ansteckungen finden in Schule oder Kita statt. In Senioren-/Pflegeeinrichtungen, im beruflichen Umfeld sowie in Gesundheitseinrichtungen steckten sich weniger als zwei Prozent der aktuell aktiv Corona-Infizierten an.

Am 22. April 2021 wurden in Gera 1120 Schülerinnen und Schüler betreut, dies entspricht 23,13 Prozent. Mehr als 50 Prozent der Kita-Kinder, nämlich insgesamt 2115 nahmen ebenfalls die Notbetreuung in Anspruch. Sieben Kindertageseinrichtungen und vier Schulen in Gera sind von Quarantäneanordnungen aufgrund von Corona-Fällen betroffen.

„Bundesnotbremse“ tritt ab heute in Kraft

Am 22. April wurde die Änderung des Infektionsschutzgesetzes unterzeichnet und damit die „Bundesnotbremse“ beschlossen. Diese besagt:

• Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person, auch bei einer Inzidenz über 100, sind weiterhin möglich – Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht.
• Öffnungen von Geschäften: Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.
• Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.
• Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen – wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, dass Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.
• Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.
• Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

„Die Maßnahmen sind hart, aber aufgrund der anhaltend hohen Zahlen unvermeidbar. Im SRH-Waldklinikum unterstützen seit dieser Woche Bundeswehrsoldaten im Kampf gegen Covid-19. Die Intensivstation ist zu voll und angesichts der hohen Neuinfektionen wird es in den kommenden Tagen dort keine Entspannung geben. Wir müssen die uns schon seit so vielen Monaten bekannten Regeln weiterhin konsequent umsetzen. Nur dann kann sich die Lage entspannen, nur dann ist es auch möglich, über Lockerungen oder Öffnungen nachzudenken“, appelliert Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb eindringlich.

Die am Mittwoch unterzeichnete Allgemeinverfügung der Stadt Gera behält weiterhin ihre Gültigkeit. Diese und weitere Informationen zum Thema können unter http://www.corona.gera.de nachgelesen werden.


Weiter kein Präsenzunterricht an Schulen, Kindertagesstätten bleiben geschlossen

Allgemeinverfügung dazu tritt am 26. April in Kraft und gilt bis 9. Mai 2021

Die Stadt Gera erlässt erneut eine Allgemeinverfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen in Verbindung mit der aktuell geltenden Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese tritt am 26. April 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 9. Mai 2021.

Schulen sind demnach auch weiterhin für den Präsenzunterricht zu schließen. Dies betrifft alle staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate, sowie die Schulen in freier Trägerschaft. Ausgenommen bleibt der Unterricht für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf, für Schüler der Abschlussklassen und für Schüler, die im laufenden Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen. Bis zur Klassenstufe 6 wird eine Notbetreuung angeboten. Neu ist die verpflichtende Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses, das nicht älter als drei Tage alt sein darf, für die Teilnahme am Präsenzunterricht sowie an der Notbetreuung. Als Nachweis können die nach der Allgemeinverfügung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 9. April 2021 zweimal wöchentlich angebotenen Selbsttestungen zum Ausschluss einer Covid-19-Infektion genutzt werden. Schüler, die kein negatives Testergebnis nachweisen können oder wollen, befinden sich im häuslichen Lernen. Die Pflicht zum Nachweis eines negativen Corona-Testergebnisses gilt ebenso für das im Schulgebäude tätige Personal.

Auch die Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben weiter geschlossen, bieten aber so wie bisher Notbetreuung an.

Die Öffnung der Kindertagesstätten und Schulen zum 26. April 2021 ist aus Sicht der Stadt Gera nicht vertretbar. Die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner liegt mit Stand 21. April 2021 bei 315,7. Seit dem 19. März 2021 wurde der Risikowert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der kreisfreien Stadt Gera dauerhaft überschritten. Trotz Schließung von Kindertagesstätten und Schulen seit dem 23. März 2021 zeigt sich weiterhin ein hohes Infektionsgeschehen. In sieben Kindereinrichtungen und einer Schule gibt es aktuell einzelne Infektionen und damit verbunden Quarantäneanordnungen.

Die Allgemeinverfügung wird in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und ist zudem nachzulesen im Downloadbereich.


Stadt Gera verlängert Allgemeinverfügung bis 25. April – Kein Präsenzunterricht in Schulen, Kindereinrichtungen weiter geschlossen

Bezugnehmend auf die derzeitige Pandemielage verlängert die Stadt Gera die am 2. April 2021 in Kraft getretene Allgemeinverfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen in Verbindung mit der aktuell geltenden Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Demnach bleiben bis einschließlich 25. April 2021 alle staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate, sowie die Schulen in freier Trägerschaft für den Präsenzbetrieb geschlossen. Dies gilt nicht für den Unterricht für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf, für Schüler der Abschlussklassen und für Schüler, die im laufenden Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen. Für Schüler bis zur Klassenstufe 6 wird eine Notbetreuung angeboten. Ebenfalls geschlossen bleiben bis dahin die Kindereinrichtungen; auch hier wird es weiterhin eine Notbetreuung geben.

Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadtverwaltung auf die hohen Corona-Infektionszahlen in Gera und kommt zugleich der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 9. April 2021 nach, Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen zu halten, wenn der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt 150 Neuinfektionen überschreitet.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Gera liegt aktuell bei 332,89 (Stand 14. April 2021). Bereits seit 19. März 2021 ist die Inzidenz nicht unter den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gefallen. Mit einem raschen Abflachen der Infektionswelle ist auch weiterhin nicht zu rechnen.

Die geänderte Allgemeinverfügung wird in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und kann im Downloadbereich nachgelesen werden.




Corona-Infektionsgeschehen in Gera nach wie vor hoch

Pressemitteilung vom 13. April 2021

Die 7-Tages-Inzidenzverlaufskurve in der Stadt Gera liegt nach einem kleinen Knick über die Osterfeiertage seit dem Wochenende wieder über der Marke von 300. Mit Stand 13. April 2021 gibt es 27 Neuinfektionen, wodurch die Inzidenz auf 321,07 angestiegen ist. Auch die Belegung im SRH-Waldklinikum ist nach wie vor hoch. Dort werden gerade 107 Personen aufgrund von Covid-19 behandelt. Davon sind 52 Personen aus der Stadt Gera, von den 107 müssen 17 intensivmedizinisch behandelt werden.

Seit Ende März sind Schulen und Kindertageseinrichtungen in Gera geschlossen. Dennoch treten immer wieder vereinzelt Infektionen in Einrichtungen auf. Es ist jedoch auch ein Trend erkennbar, dass die Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen leicht rückläufig sind.
Aktuell wird knapp die Hälfte aller Kita-Kinder notbetreut, sechs Einrichtungen sind momentan von Corona-Fällen betroffen.

In allen anderen Altersklassen, vor allem bei Personen ab 21 Jahren, hat sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zu vor vier Wochen zum Teil verdreifacht. Über die genauen Ursachen kann nur spekuliert werden. Fakt ist jedoch, dass sich Gera inmitten eines Gebietes befindet, das generell hohe Infektionszahlen aufweist. Es gibt viel Pendlerverkehr und somit auch einen regen beruflichen und privaten Austausch zwischen den Städten und Landkreisen.

„Die Pandemie verlangt uns allen viel ab. Meine Hoffnung ist, dass uns endlich die Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene einen verbindlichen Weg aufzeigen. Das Hin und Her schafft auch auf kommunaler Ebene eine hohe Unzufriedenheit. Nichtsdestotrotz kann jeder von uns durch sein Verhalten selbst dazu beitragen, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nur so kann es gelingen, dass wieder mehr Normalität in unseren Alltag zurückkehrt“, betont Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb.


Stadt Gera erlässt erneut Allgemeinverfügung – Präsenzbetrieb an Schulen und Kindereinrichtungen wird bis 18. April ausgesetzt

Bezugnehmend auf die derzeitige Pandemielage erlässt die Stadt Gera erneut eine Allgemeinverfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen in Verbindung mit der seit heute (1. April 2021) geltenden Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 . Diese tritt am 2. April 2021 in Kraft.

Schulen sind demnach über das Ende der Osterferien hinaus bis einschließlich 18. April 2021 für den Präsenzunterricht zu schließen. Dies betrifft alle staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate, sowie die Schulen in freier Trägerschaft. Ausgenommen ist der Unterricht für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf, für Schüler der Abschlussklassen und für Schüler, die im laufenden Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen. Bis zur Klassenstufe 6 wird eine Notbetreuung angeboten. Bezüglich der Regelungen zur Notbetreuung gibt die jeweilige Schule Auskunft.
Ebenso bleiben die Kindereinrichtungen weiterhin geschlossen. Eine Notbetreuung wird auch hier angeboten.

Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadtverwaltung auf die hohen Corona-Infektionszahlen in Gera und kommt zugleich der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 31. März 2021 nach, Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen zu halten, wenn der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt 150 Neuinfektionen überschreitet.

Die Inzidenz in der Stadt Gera liegt bereits seit dem 22. März bei über 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Mit Stand 1. April 2021 hat sich der Wert auf 393 erhöht. Mit einem Abflachen der Infektionswelle ist vorerst nicht zu rechnen. Vor allem jüngere Kinder sind zunehmend betroffen. Aktuell gibt es Corona-Infektionen in acht Geraer Kindereinrichtungen.

Die neue Allgemeinverfügung löst die vorherige Allgemeinverfügung ab, die eine Schließung von Schulen und Kindereinrichtungen bis 11. April 2021 vorsah. Mit der vorfristigen Verlängerung der Schließung erhalten Schulleiter/innen und Lehrer/innen, Leiter/innen von Kindereinrichtungen und Erzieher/innen sowie auch die Eltern bereits jetzt Sicherheit darüber, wie es nach den Osterferien vorerst weitergeht. Ob danach eine schrittweise Öffnung erfolgen kann, hängt stark von der Entwicklung der Infektionszahlen ab und wird den Betroffenen schnellstmöglich mitgeteilt.

Die Allgemeinverfügung wurde in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und kann im Downloadbereich nachgelesen werden.


Gera erhält 7.000 zusätzliche Impfstoffdosen

Ein Schreiben der Ministerin Heike Werner an Oberbürgermeister Julian Vonarb bestätigt die Bereitstellung eines Zusatzkontingents von 7.000 Impfstoffdosen für die Stadt Gera. Grund dafür sind die anhaltend hohen Inzidenzwerte der Stadt (Stand 01.04.2021: 393,02).

Oberbürgermeister Julian Vonarb hatte bereits vor zwei Wochen in einem Brief an Ministerpräsidenten Bodo Ramelow darauf gedrängt, zusätzlichen Impfstoff für Gera bereitzustellen, da innerhalb kurzer Zeit die Inzidenz dramatisch gestiegen war, was auch auf die geografische Lage der Stadt inmitten anderer Hochinzidenzgebiete zurück zu führen sei.

Die zusätzlichen Impfdosen sollen, so die Entscheidung des Oberbürgermeister in Abstimmung mit dem Krisenstab und dem Gesundheitsamt, nach Ostern hier vor Ort im Impfzentrum Panndorfhalle an Geraer Bürgerinnen und Bürger verimpft werden. Die Terminvergabe dafür erfolgt auch über das Thüringer Impfportal der Kassenärztlichen Vereinigung, unter Angabe der Indikation: Hotspot-Region – Sonderimpfung / Gera.

Wichtig sei, so Oberbürgermeister Julian Vonarb, dass vor allem Bürger, der bereits berechtigten Prioritätsstufen, die bisher noch keinen Termin buchen konnten, jetzt geimpft werden – auch um schwere Verläufe zu vermeiden. Hilfe bietet da der Service.GEneRAtionen, sowohl für Menschen, die Schwierigkeiten bei der Buchung haben, als auch bei fehlendem Internetzugang (Tel: 0365 8383526).

Darüber hinaus beantragt die Stadt Gera für die zusätzlichen 7.000 Impfdosen auch eine Freischaltung der kompletten Prioritätsstufe 2 (Hohe Priorität) und der Prioritätsstufe 3 (Erhöhte Priorität).

„Wir müssen es schaffen, möglichst schnell viele Bürgerinnen und Bürger mit einer Impfung zu schützen. Die dritte Welle der Pandemie ist bisher ungebrochen und die Zahl der Patienten, die mit Covid-Infektionen in unserem SRH Wald-Klinikum behandelt werden müssen, steigt. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, die Chance, die eine Impfung bietet, zu nutzen.“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.


Hintergrund

Das zusätzliche Impfstoffkontingent resultiert aus dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 19. März 2021, dass Thüringen als Spitzenreiter bei den Infektionszahlen zusätzliche Dosen vom deutschen Anteil der EU-Zusatzlieferung BioNTech/Pfizer-lmpfstoff erhält.


Das neue Bürgertestzentrum im Grünen Weg 4 (Göran Kugel) Testzentrum für Geraer Bürger startet am 29. März 2021

ASB Regionalverband Ostthüringen und DRK Kreisverband Gera-Stadt führen kostenlose Corona-Schnelltests in umfunktionierten Schulungsräumen im Seniorenzentrum „Grüner Weg“ durch

Ab 29. März bietet ein Bürgertestzentrum in Gera-Tinz, im Seniorenzentrum Grüner Weg 4, kostenlose Schnelltests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 für Bürger der Stadt Gera an. Prinzipiell können laut Verordnung auch Bürger, die Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, einen Schnelltest beanspruchen. Betrieben wird dieses gemeinsam durch den DRK Kreisverband Gera-Stadt e.V. und durch den ASB Regionalverband Ostthüringen e.V. Letzterer stellt auch die Räume zur Verfügung. Es handelt sich dabei um Fortbildungsräume im 2. Obergeschoss des Seniorenzentrums, die aufgrund der Pandemie derzeit ungenutzt sind. Ein behindertengerechter Zugang und ein Fahrstuhl sind vorhanden. Der Besucherverkehr wird durch ein Einbahnstraßensystem sicher geregelt. Erreichbar ist das Seniorenzentrum mit dem PKW über die Berliner Straße. In direkter Nähe befindet sich auch die Straßenbahnhaltestelle Grüner Weg. Voraussetzungen für die Durchführung eines Tests sind die Vorlage des Personalausweises und das Tragen einer FFP2-Maske.

Für die erste Woche sind folgende Öffnungszeiten vorgesehen: Montag bis Donnerstag von 12 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr. Geraer Bürger können sich ohne Voranmeldung in dieser Zeit einem Schnelltest unterziehen. Da keine Erfahrungen vorliegen, wie stark das Testzentrum besucht werden wird, sollen die Öffnungszeiten nach der ersten Woche auf den Bedarf angepasst werden.

Der Betrieb des Testzentrums erfolgt mit haupt- und ehrenamtlichem Personal der beiden Hilfsorganisationen. Geplant sind vier Mitarbeiter pro Tag für Registrierung, Navigation und Testdurchführung. Am Ende erhält jeder Bürger eine Bescheinigung über das Ergebnis seines persönlichen Tests ausgehändigt. Im Falle eines positiven Befundes erfolgt, so wie gesetzlich vorgeschrieben, eine Meldung an das Gesundheitsamt, welches dann einen PCR-Test zur Bestätigung veranlasst. Auch muss sich ein Bürger mit positivem Schnelltestergebnis unverzüglich in häusliche Isolation (»Absonderung« oder »Quarantäne«) begeben.

Am Freitag, dem 26. März, besuchte Oberbürgermeister Julian Vonarb das geplante Testzentrum.

„Dieses Testzentrum ist ein wichtiges und neben Apotheken und niedergelassenen Ärzten zusätzliches Angebot an unsere Bürger. Zum einen sorgen die kostenfreien Schnelltests für mehr Sicherheit und auch asymptomatische Infektionen können so schneller erkannt werden. Zum anderen sind die von Ministerpräsident Bodo Ramelow in Aussicht gestellten und aus meiner Sicht auch dringend notwendigen Öffnungsschritte eng an den Nachweis eines negativen Testergebnisses gekoppelt, und dies wahrscheinlich auch auf lange Sicht. Daher bin ich sehr froh darüber, dass die hier ansässigen Hilfsorganisationen von ASB und DRK auf Anfrage der Stadt in kürzester Zeit die Betreibung eines Testzentrums übernommen haben. Es ist mir ein persönliches Anliegen an dieser Stelle noch einmal allen zu danken, die durch ihr tatkräftiges Engagement helfen, diese andauernde Pandemie zu bewältigen“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Seit 8. März hat jeder Bürger Anspruch auf einen Corona-Schnelltest pro Woche. Bisher bieten in Gera zwei Apotheken diese Tests an, zwei weitere starten demnächst. Die Stadt Gera plant, Bürgertestungen dezentral an möglichst vielen Orten zu organisieren, um einerseits lange Wege und andererseits lange Warteschlangen zu vermeiden.

Einen Überblick zu den verschieden Teststellen in Gera finden Sie unter http://www.corona.gera.de/tests

Stadt Gera erlässt Allgemeinverfügung zur Schließung von Schulen ab 24. März

Kindereinrichtungen vorerst noch offen, Schließung erfolgt ab 29. März

Bezugnehmend auf die derzeitige Pandemielage erlässt die Stadt Gera eine Allgemeinverfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen in Verbindung mit der aktuell geltenden Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese tritt mit Wirkung zum 24. März 2021 in Kraft und gilt vorerst bis einschließlich 11. April 2021.

Ab Mittwoch, dem 24. März, sind in der Stadt Gera alle staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate, sowie die Schulen in freier Trägerschaft für den Präsenzbetrieb zu schließen. Dies gilt nicht für den Unterricht für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf, für Schüler der Abschlussklassen und für Schüler, die im laufenden Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen. Für Schüler bis zur Klassenstufe 6 wird eine Notbetreuung angeboten. Bezüglich der Regelungen zur Notbetreuung gibt die jeweilige Schule Auskunft.

Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadtverwaltung auf die hohen Corona-Infektionszahlen in Gera und kommt zugleich der Aufforderung der Landesregierung nach, Schulen geschlossen zu halten, wenn der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt bei 200 Neuinfektionen oder darüber liegt.

Die Inzidenz in der Stadt Gera ist seit Anfang März sprunghaft gestiegen. Bereits am 9. März wurde der Risikowert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Am 19. März stieg die Inzidenz auf über 200, zum Wochenbeginn, am 22. März, auf über 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Schulen und Kindereinrichtungen sind dabei maßgeblich am Infektionsgeschehen beteiligt. Mit Stand 22. März gab es Corona-Infektionen an acht Geraer Schulen und fünf Kindereinrichtungen. Auch dadurch befinden sich über 1.000 Bürgerinnen und Bürger insgesamt in Quarantäne.

Vorerst sind Geraer Kindereinrichtungen noch geöffnet, die Schließung erfolgt per Allgemeinverfügung ab 29. März. Man hofft darauf, dass durch die in Thüringen an diesem Tag beginnenden Osterferien Eltern die Schließung mit Urlaub besser überbrücken können. Eine Notbetreuung soll auch in Kindertagesstätten angeboten werden.

„Ich weiß, dass viele Eltern durch den vorausgegangenen Lockdown und die anhaltenden Einschränkungen schon lange an ihre Belastungsgrenzen gekommen sind. Auch Kinder und Jugendliche leiden darunter, dauerhaft auf das Zusammensein mit Gleichaltrigen verzichten zu müssen, brauchen den schulischen Austausch bei der Erarbeitung von Lerninhalten. Dies gilt auch für meine eigenen Kinder. Die erneute Schließung der Schulen ist ein Schritt zurück, der nicht leicht gefallen ist, aber notwendig wurde. Um zu dringend nötigen Öffnungsschritten zu kommen, ist eine weniger hohe Inzidenz erforderlich, genauso wie die Umsetzung einer stringenten Teststrategie durch das Land, und dies nicht nur an den Schulen.“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Die Allgemeinverfügung wird in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und kann im Downloadbereich nachgelesen werden. Weitere Infos unter http://www.corona.gera.de


Inzidenz der Stadt Gera über 300

Pressemitteilung vom 22. März 2021

Die Stadt Gera verzeichnet am Montag, dem 22. März 2021 eine 7-Tages-Inzidenz von 306,04. Zuletzt lag dieser Wert Ende Dezember in einem ähnlich hohen Bereich. Grund für diesen Anstieg sind 146 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus seit vergangenem Freitag. Betroffen sind neben Familien auch weitere Gemeinschaftseinrichtungen. Aktuell gibt es Corona-Fälle in acht Schulen und fünf Kindertagesstätten.

Da in den vergangenen Tagen die Infektionsfälle wieder stark ansteigen, werden nun auch wieder verstärkt die Kontaktpersonen, auch Kinder und Jugendliche, zu Beginn und/oder Ende der Quarantäne getestet. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Kontaktpersonen Symptome haben oder symptomfrei sind. „Ziel bleibt, die Testkapazitäten, also sowohl Antigentests als auch PCR-Tests, zur Diagnostik auf SARS-CoV-2-Infektion effizient und gezielt einzusetzen, um mögliche Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen“, begründet die Leiterin des Amts für Gesundheit und Versorgung, Monika Jorzik, die Änderung der Teststrategie. Vor allem in den Fällen, wenn der Verdacht auf eine Ansteckung durch die besorgniserregenden Virus-Mutationen besteht, wird das Gesundheitsamt weitere notwendige Tests veranlassen.

Aufgrund des exponentiellen Anstiegs an Neuinfektionen wurde bereits in der vergangenen Woche angekündigt, dass der Präsenzunterricht an Geraer Schulen voraussichtlich ab dem 24. März 2021 eingestellt wird. Endgültig entschieden wird dies nach der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz zwischen Bund und Ländern.

Neben der Zahl der Neuinfektionen ist auch eine Zunahme an Patienten im SRH-Waldklinikum zu verzeichnen. Dort werden aktuell 64 Patienten behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, 16 davon befinden sich auf der Intensivstation. Diese Zahlen haben sich seit Anfang März fast verdoppelt.

Das Gesundheitsamt weist abermals daraufhin, wie wichtig es nach wie vor ist, sich an die bekannten AHA-Regeln zu halten. Gerade im Hinblick auf die ansteckenderen Virus-Mutationen, die auch in der Stadt Gera bei immer mehr Fällen auftreten, ist es zwingend notwendig, Abstand zu halten, die Hygieneregeln einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Zudem ist es sinnvoll, mit der Maske sowohl den Mund als auch die Nase zu bedecken, ansonsten kann kein ausreichender Schutz gewährt werden.

Insgesamt gibt es in Gera derzeit 399 aktiv Corona-Infizierte, 3095 gelten als genesen, über 1000 Bürgerinnen und Bürger befinden sich in Quarantäne und 121 sind mit Stand 22. März 2021 verstorben.


Präsenzbetrieb an Schulen soll ab 24. März in Gera eingestellt werden

Die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt Gera ist mit Stand 18. März 2021 auf 197,6 gestiegen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist absehbar, dass die Zahl der Neuinfektionen in Kürze auch in Gera deutlich über 200 steigt. Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erteilte die Weisung, dass bei Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 200 der Präsenzbetrieb in staatlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate einzustellen ist. Diese Maßnahme soll zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist verpflichtend durch die jeweilige Kommune oder den Landkreis sicher zu stellen.

Die Stadt Gera ist daher gezwungen, eine Allgemeinverfügung, die eine Einstellung des Präsenzbetriebs von Schulen vorsieht, zu planen. Die Inzidenz der Stadt Gera wird voraussichtlich bereits morgen über 200 liegen. Die Allgemeinverfügung soll zeitnah veröffentlicht werden, damit auch die betroffenen Eltern, Lehrer und Schüler rechtzeitig informiert sind, um weitere Handlungen beispielsweise bei der Organisation der Notbetreuung umsetzen zu können.

Um allen Betroffenen die Gelegenheit zu geben, sich auf den Notbetrieb einzustellen, soll frühestens ab Mittwoch, den 24. März 2021 der Schulbetrieb eingestellt werden. Für Kinder bis zur Klasse 6 gelten die vom Bildungsministerium erstellten Regelungen der Notbetreuung.

„Ich hoffe, dass am kommenden Montag im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz und der Bundesregierung abweichende Festlegungen noch beschlossen werden, um die Maßnahme noch abwenden zu können.“ so der Oberbürgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb.

Die Allgemeinverfügung soll dann vermutlich bis zum Ende der Osterferien am 11. April gelten.


Oberbürgermeister Julian Vonarb für schnellstmögliche Wiedereröffnung des Impfzentrums Gera

In einem Brief an den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen, Bodo Ramelow, dringt Oberbürgermeister Julian Vonarb auf die schnellstmögliche Wiedereröffnung des Impfzentrums in Gera.
Er verweist darauf, dass mit der Inbetriebnahme vor einer Woche die große Erwartung verbunden war, mehr als 1.400 Menschen täglich in Ostthüringen durch Impfungen gegen das Corona-Virus zu schützen. Am 15. März 2021 musste das Impfzentrum geschlossen werden, während im Gegenzug festzustellen ist, dass sich das Infektionsgeschehen in den benachbarten Gebietskörperschaften in kürzester Zeit dramatisch verstärkt.

Der Landkreis Greiz, der die Stadt Gera nahezu vollständig umgibt, weist seit Tagen die höchsten Inzidenzwerte bundesweit auf, Stand 18. März liegt der Wert über 500. Viele Bürger pendeln zwischen den beiden Gebieten. Zahlen des Thüringer Landesamt für Statistik belegen das, demnach kommen täglich mehr als 6500 Menschen aus dem Landkreis Greiz zur Arbeit nach Gera, mehr als 3300 Geraer Bürger gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Landkreis Greiz nach. Hinzu kommen außerdem mehr als 1000 Pendler aus den ebenfalls stark betroffenen Regionen Erzgebirgskreis, Vogtlandkreis und Landkreis Zwickau. (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, „Pendlerverhalten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen am 30.6.2020 Vorläufige Ergebnisse“, Heft 35/21, Herausgegeben im Februar 2021). Vonarb führt an, dass durch diesen enormen Austausch zwischen den Bewohnern Geras und anderer Risikogebiete ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe, auch in Gera steigt die Inzidenz stark an (Stand 18. März: 197,6 / Vgl. 11. März: 107,4).

„Ich bitte Sie daher schnellstmöglich Lösungen für die Wiederinbetriebnahme des Impfzentrums zu finden. Auch unter Zurverfügungstellung von Sonderkontingenten. Denn mit Stand 15. März 2021 wurden innerhalb von fünf Tagen im Geraer Impfzentrum fast doppelt so viele Menschen geimpft wie in zwei Monaten in der Geraer Impfstelle. Diese jetzt bestehende und gut funktionierende Infrastruktur des Impfzentrums muss unverzüglich wieder hochgefahren werden. Mit einem raschen Weiterbetrieb wäre nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gera, sondern dem gesamten Raum Ostthüringen geholfen“, so Julian Vonarb in seinem Brief.

Weiterhin erklärt der Geraer Oberbürgermeister seine Unterstützung zur Umsetzung von dringend benötigten gestaffelten Öffnungsplänen, da trotz hoher Inzidenzwerte ein Weg zu mehr Normalität gefunden werden muss. Die Wirtschaft, der Handel, die Gastronomie, Veranstalter und viele weitere stehen vor massiven wirtschaftlichen Problemen. Er schlägt vor, neben den Inzidenzwerten auch die Altersklasse der jeweils positiven aktiven Fälle, die Auslastung von Krankenhausbetten und die lokale Impfquote zu berücksichtigen und umfassende Testangebote zu ermöglichen.


Corona-Infektionszahlen steigen erneut an

Pressemitteilung vom 15. März 2021

Ähnlich wie auf Bundes- und Landesebene steigt auch in der Stadt Gera seit einigen Tagen die Zahl der Corona-Neuinfektionen stark an. Lag die 7-Tages-Inzidenz in der Vorwoche noch relativ konstant bei einem Wert um 110, hat sich dieser über das Wochenende auf 162,15 erhöht. Es treten zum einen wieder vermehrt Infektionen in Schulen und Kindergärten auf. Aktuell sind fünf Schulen und drei Kindertageseinrichtungen von Corona-Infektionen betroffen, wobei eine Kita sogar vorübergehend geschlossen werden musste. Zudem gibt es viele Infektionen innerhalb von Familien, die jedoch breit über das Stadtgebiet hinweg verstreut sind – Häufungen oder gar Infektionsherde sind nicht zu erkennen.

Das Gesundheitsamt meldete über das Wochenende 71 neue Fälle an das RKI wodurch auch die Zahl der aktiven Fälle auf 204 angestiegen ist. In Quarantäne befinden sich 709 Personen, auch diese Zahl ist zur Vorwoche stark angestiegen.

Aufgrund der hohen Zahlen, wurde das Team der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt personell verstärkt. Ab morgen, 16. März 2021, werden wieder drei Soldaten der Bundeswehr sowie zusätzliche Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern dabei unterstützen, Infektionsketten schnellstmöglich zu durchbrechen.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Gera 3326 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 3002 gelten als genesen und 120 sind verstorben.


Corona-Schnelltests und Corona-Selbsttests: was ist zu tun bei positivem Testergebnis

Informationen des Gesundheitsamts für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera

Pressemitteilung vom 12. März 2021

Es gibt aktuell verschiedene Arten von Schnelltests. Sogenannte POC-Antigentests werden von medizinischem Personal durchgeführt, beispielsweise in Apotheken, in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Seit 6. März gibt es zudem Selbsttests, die jede Person im Handel erwerben und – wie der Name schon sagt – selbst durchführen kann.

Das Gesundheitsamt Gera informiert darüber, was Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera beachten müssen, wenn das Testergebnis positiv ist. Zeigt der Schnelltest oder Selbsttest ein positives Testergebnis hinsichtlich einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, gelten diese Personen zunächst als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (§ 2 Nr. 7 IfSG), auch bei Symptomfreiheit. Das bedeutet, man muss sich unverzüglich in häusliche Isolation (Absonderung, Quarantäne) begeben. Der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 muss durch einen PCR-Test überprüft werden. Bei Schnelltest durch Fachpersonal in Apotheken, Pflegeheimen oder Krankenhäusern wird dies veranlasst, bei Selbsttests müssen die Betroffenen selber aktiv werden.

Was ist zu tun?
• Rufen Sie möglichst Ihren Hausarzt an, weisen Sie auf den Verdacht hin und bitten Sie um die Durchführung eines Abstriches/ PCR-Tests. Alternativ können Sie über die Telefonnummer 116117 einen Termin in der Abstrichstelle im Ärztehaus Bieblach vereinbaren.
• Die Pflicht zur Absonderung ist zur Durchführung einer PCR-Testung unterbrochen. Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, halten Sie Abstand zu anderen Personen und verwenden Sie auf dem Weg einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (z.B. FFP2-Maske).
• Bitte teilen Sie dem Gesundheitsamt Ihre Kontaktdaten (Name, Wohnanschrift, telefonische Erreichbarkeit) schnellstmöglich mit, wenn dies nicht bereits durch andere Personen/Behörden/Einrichtungen (z.B. Dritte, die den Test durchgeführt haben) erfolgt ist. Wenn Sie bisher keinen PCR-Testtermin erhalten haben, informieren Sie bitte auch das Gesundheitsamt (gesundheit@gera.de, oder Tel. 838 3526) und geben Ihre telefonische Erreichbarkeit bekannt. Das Gesundheitsamt wird sich telefonisch bei Ihnen melden und mit Ihnen einen Test-Termin (Abstrichstelle Amthorstraße 11) vereinbaren.
• Halten Sie sich bitte bis zu einer behördlichen Entscheidung durch das Gesundheitsamt nicht außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft auf und vermeiden Sie Kontakte zu anderen Personen.
• Beim Auftreten von starken Beschwerden (insbesondere akuter Verlust des Geschmacks- und Geruchssinn, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenem Husten) kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Hausarzt und lassen Sie sich ärztlich beraten. Weisen Sie Ihren Arzt/Ärztin auf den Verdacht einer Covid-19 Erkrankung hin. Außerhalb der Sprechzeiten Ihres Hausarztes können Sie dringende ärztliche Hilfe unter der Telefonnummer 116117 suchen.
• Beachten Sie die »Quarantäneregeln«, um Ihre Haushaltsangehörigen vor einer Ansteckung zu schützen!
– Abstand von mind. 1,5 m – halten Sie sich, wenn möglich, in einem separaten Zimmer auf,
– Einhalten von Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Desinfektion,
– Tragen geeigneter Schutzmasken,
– regelmäßiges Lüften der Räume.
• Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über Ihr positives Testergebnis.
• Schreiben Sie Ihre Kontaktpersonen auf.
• Informieren Sie Ihre Kontaktpersonen der vergangenen 14 Tage über Ihre mögliche Infektion.
• Das zuständige Gesundheitsamt wird Kontakt zu Ihnen aufnehmen, wenn ein positives Ergebnis des PCR-Tests vorliegt und je nachdem die weiteren Festlegungen treffen.
• Wenn das Testergebnis des PCR-Tests negativ ausfällt, erhalten Sie die Information über die Stelle, die den PCR-Test veranlasst hat (Arzt, Abstrichstelle).

Bei Rückfragen stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgertelefon gerne zur Verfügung: Telefonnummer: 0365- 838 3526; E-Mail: gesundheit@gera.de


Unterstützung bei Impfterminen für ältere Menschen durch die Stadt Gera

Die MitarbeiterInnen des Service.GEnerRAtionen der Stadt Gera helfen älteren Menschen bei der Buchung eines Corona-Impftermins. Unter 0365 838 3526 können Geraer, die bisher über die Impf-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung kein Glück hatten und die keinen Internetzugang für die Online-Terminvergabe haben, die Unterstützung der städtischen Mitarbeiter nutzen.

„Viele Menschen möchten sich impfen lassen und versuchten wiederholt über die Telefonnummer Termine zu vereinbaren, leider oftmals ohne Erfolg. Wir können nicht erwarten, dass ältere Menschen über Internet verfügen oder Familie noch Bekannte vor Ort haben, die sie dabei unterstützen können. Aus diesem Grund hilft nun ein Netzwerk verschiedener Partner unter der Koordination des Service.GEneRAtionen älteren Bürgerinnen und Bürgern bei der Vereinbarung von Impfterminen. Gern hätten wir dieses Angebot bereits früher etabliert, jedoch standen bisher keine weiteren Termine im Impf-Portal für die Stadt Gera zur Verfügung“, erklärt Sozialdezernentin Sandra Wanzar.

Ab sofort können sich Senioren über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer 0365 838 3526 bei der Reservierung von Impfterminen anmelden. Die Bürgerhotline ist Montag bis Donnerstag zwischen 9 – 12 Uhr und von 13 – 17 Uhr sowie am Freitag von 9 – 12 Uhr und von 13 – 15 Uhr erreichbar. Die Senioren können bei der Hotline anrufen, melden ihr Interesse an einem Impftermin und hinterlassen ihre Daten. Die Mitarbeiterinnen des Service.GEneRAtionen rufen für alle weiteren Informationen zurück.

„Unser Dank gilt vor allem den engagierten Menschen in der Stadt, die bereits Möglichkeiten geschaffen haben, um Senioren bei der Vereinbarung von Impfterminen zu unterstützen. Auch erfahren viele Ältere Hilfe von ihren Angehörigen, die viel Zeit in den Warteschleifen verbringen müssen. Wir bitten Sie auch weiterhin, Unterstützung für ältere Menschen in ihrem Umfeld anzubieten, damit jede/r die Möglichkeit erhält sich impfen zu lassen“, appelliert Sozialdezernentin Sandra Wanzar.

Derzeit können Menschen über 70 Jahre sowie weitere anspruchsberechtigte Personen der Priorität 1, 2.1 und 2.2 (Informationen zur Impfreihenfolge siehe Links extern) Termine für Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten. In Thüringen wurde die Kassenärztliche Vereinigung mit der Organisation der Impfungen beauftragt. Impftermine können online unter http://www.impfen-thueringen.de sowie über die Telefonnummer 03643 4950 490 vereinbart werden.


„Es liegt an jedem einzelnen von uns“

Öffnungsschritte für die Stadt Gera sind nur möglich, wenn Inzidenz fällt

Pressemitteilung vom 5. März 2021

Das Corona-Infektionsgeschehen in Gera ist seit circa zwei Wochen relativ gleichbleibend. Der 7-Tages-Inzidenzwert bewegt sich kontinuierlich zwischen 90 und 100, an manchen Tagen auch knapp darüber. Hinsichtlich der gefassten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März 2021 liegt nun die Umsetzung beim Land Thüringen.

Da auch die thüringenweite Inzidenz über 100 liegt, ist mit einem raschen Ende des Lockdowns in Thüringen insgesamt nicht zu rechnen. Jedoch sieht die Öffnungsstrategie des Bundes vor, dass es lokal zu Öffnungen kommen kann, wenn die Zahl der Neuinfektionen und die daraus resultierende Inzidenz es zulassen. Dafür müsste die Inzidenz unter die Marke von 50 sinken. „Mir ganz persönlich ist daran gelegen, dass neben dem Inzidenzwert auch weitere Faktoren wie Schnelltests oder der Impffortschritt möglichst zur Bewertung herangezogen werden. Aus diesem Grund möchte ich nochmals eindringlich an Sie appellieren: Befolgen Sie die bekannten AHA-L-Regeln und nutzen Sie die Chance, sich impfen zu lassen, sobald sie an der Reihe sind. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wann unsere Geschäfte, die Gastronomie und Freizeiteinrichtungen wieder öffnen dürfen“, so Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Bezüglich der von Bund zugesagten, kostenlosen Schnelltests, befindet sich die Stadt Gera noch in Abstimmung mit dem Land. Sobald es von Seiten des Freistaates klare Vorgaben gibt, wie die Teststrategie für Thüringen aussehen soll, wird die Stadt Gera schnellstmöglich handeln, um diese Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.


Termine für das Geraer Impfzentrum verfügbar

Impfzentrum öffnet am 10. März / Termine auch für Personen über 65 Jahre

Am kommenden Mittwoch, dem 10. März 2021, eröffnet in der Panndorfhalle in Gera ein großes Impfzentrum, in dem täglich bis zu 2.100 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten können.

Seit kurzem ist es möglich, online oder per Telefon, Termine für eine Impfung zu buchen. Über http://www.impfen-thueringen.de oder über die Telefonnummer 03643 4950 490 ist dies für Personen der Priorisierungsgruppen 1, 2.1 sowie 2.2, möglich. Dazu gehören:

- Personen, die älter als 70 Jahre sind
- Personal mit hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt
- Personen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung in stationären oder teilstationären Einrichtungen
- Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung
- Personen mit Down-Syndrom (Trisomie21)
- Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
- Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
- Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf
- Bewohnerinnen und Bewohner (falls im Impfalter) und Tätige in Gemeinschaftsunterkünften für vollziehbar Ausreisepflichtige, Flüchtlinge und Spätaussiedler sowie in Obdachlosenunterkünften und Frauenhäusern
- Bis zu zwei enge Kontaktpersonen

von pflegebedürftigen Personen über 70 Jahren und/oder mit Vorerkrankungen, die nicht in einer Einrichtung leben

von schwangeren Personen

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit moderatem Expositionsrisiko
- Personal in Positionen, die für die Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur besonders relevant sind
- Personal des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ohne Patientenkontakt

Nach der Impfverordnung der Bundesregierung benötigen Menschen mit Vorerkrankungen ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine Impfung nachweisen können. Betroffene können diese Bestätigung auch telefonisch beim betreuenden Arzt/bei der betreuenden Ärztin anfordern und sich dann per Post zuschicken lassen.

Dazu Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb: „Wenn Sie zu den genannten Gruppen gehören, dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit, sich hier vor Ort impfen zu lassen. Der Weg zurück zur Normalität ist eng mit einer Impfung verknüpft. Je eher wir eine hohe Impfquote erreichen, umso besser.“


Inzidenz in Gera steigt wieder an

Pressemitteilung vom 25. Februar 2021

Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Stadt Gera war in den vergangenen Wochen kontinuierlich gesunken. Von 250 Mitte Januar auf 76 Mitte Februar. Zuletzt stiegen jedoch die Zahlen der täglichen Neuinfektionen wieder leicht, sodass Gera mit Stand heute (25. Februar 2021) eine Inzidenz von 104,16 erreicht.

Für Kinder bedeuten diese Zahlen, dass sie seit dieser Woche wieder ihre Grundschulen und Kindergärten im eingeschränkten Regelbetrieb besuchen dürfen. In der kommenden Woche folgen die 5. und 6. Klassen. Wie es jedoch bei den Schülern ab Klasse 7 weiter geht, darüber liegen der Stadtverwaltung und auch dem Krisenstab bisher keine Informationen seitens des Landes vor. Gera gilt als sogenannter „Wackelkandidat“, da die Inzidenz in den vergangenen Tagen stets um den Wert 100 schwankte. Voraussetzung sei laut Thüringens Bildungsminister Helmut Holter jedoch eine konstante Inzidenz unter 100 – mindestens sieben Tage lang. Die Stadt Gera ist zwar Träger der staatlichen Schulen, kann jedoch nicht über deren Schulorganisation entscheiden. Die betroffenen Familien werden daher gebeten, sich über das Portal https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus bzw. über die Internetseiten der jeweiligen Schulen zu informieren, wie und wann es mit dem Präsenzunterricht weitergeht.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.corona.gera.de

Die Infektionszahlen im Einzelnen (Stand: 25. Februar 2021):

• Aktiv infiziert: 136 (+16)
• Zahl der Infektionen gesamt: 3048 (+25)
• Genesen: 2794 (+9)
• Verstorben: 118 (+0)
• 7-Tages-Inzidenz: 104,16


Corona-Abstrichstelle zieht in die Amthorstraße 11 um

Pressemitteilung vom 15. Februar 2021

Die Abstrichstelle für Corona-Tests des Geraer Gesundheitsamtes ist ab dem 17. Februar 2021 in der Amthorstraße 11 zu finden, da in der Panndorfhalle, in der bisher die Abstriche durchgeführt wurden, das Impfzentrum für Ostthüringen eingerichtet werden soll.

Nach wie vor gilt: Auch in der Amthorstraße 11 werden nur die Personen getestet, die vom Gesundheitsamt einen Termin erhalten. Das sind Menschen, die als Kontaktpersonen von Corona-Infizierten gelten und Symptome zeigen. Aber auch Personen, bei denen ein Corona-Schnelltest ein positives Ergebnis angezeigt hat. Diese bekommen zusätzlich noch einen Termin für einen sogenannten PCR-Test.

Die Abstrichstelle befindet im Gebäude des Baudezernats, rechts neben dem Haupteingang. Ein Parkplatz befindet sich direkt am Park der Demokratie. Geraer, die einen Termin erhalten haben, werden gebeten, entweder zu Fuß oder mit dem Auto zur Teststelle zu kommen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Menschen, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind, werden nach wie vor durch das mobile Testteam Zuhause abgestrichen.

Unterdessen liegt der aktuelle Inzidenzwert in Gera bei 79,5 und damit bereits seit mehr als zwei Wochen unter der Marke von 100. Über das Wochenende wurden 23 Neuinfektionen gemeldet, die Zahl der aktiv Infizierten liegt bei 132. Die Zahl der Verstorbenen ist um zwei auf 117 gestiegen.

Im Geraer Gesundheitsamt wurden am vergangenen Freitag sechs Soldaten der Bundeswehr verabschiedet. Diese unterstützten den Bereich Kontaktnachverfolgung. Da jedoch die Infektionszahlen für die Stadt Gera kontinuierlich zurückgegangen sind, werden die Kontakte von Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, mittels des eigenen Personals in der Stadtverwaltung ermittelt. Insgesamt stehen dafür aktuell 17 Mitarbeiter zur Verfügung.

Alle wichtigen Informationen finden Sie zudem unter http://www.corona.gera.de

In der Fahrzeughalle der Feuerwehr Gera Mitte werden derzeit die Masken versandfertig gemacht. (Stadt Gera) Bedürftige Menschen erhalten Masken vom Freistaat Thüringen

Pressemitteilung vom 02. Februar 2021

Am vergangenen Dienstag beschlossen die Thüringer Ministerien für Gesundheit und Finanzen, medizinische Masken für bedürftige Menschen im Freistaat kostenlos zur Verfügung zu stellen. Eine Woche später, am 2. Februar 2021, zählen, verpacken und verteilen mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mehrere Tausend OP- sowie FFP2-Masken, die die Kommune am Vortag erhalten hatte. An langen Packtischen werden die Masken sekundenschnell eingetütet und für den Versand vorbereitet. „Es ist ein wichtiges und richtiges Zeichen des Freistaates für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, dass bedürftige Menschen kostenlose Masken erhalten. Deshalb unterstützt die Stadt Gera diese Maßnahme mit ganzer Kraft. Ein großes Dankeschön geht auch an die Mitarbeiter, die diese Aktion in wenigen Tagen vorbereitet und durchgeführt haben“, lobt Sozialdezernentin Sandra Wanzar.
(Stadt Gera) Am vergangenen Montag wurde im Hauptausschuss eine Debatte zur Verteilung kostenloser Mund-Nasen-Bedeckungen an bedürftige Geraerinnen und Geraer geführt. Sowohl der Oberbürgermeister und der Bürgermeister, sowie die Vorsitzenden der Fraktionen begüßten das Vorhaben des Freistaats und befürworteten die Unterstützungsmeldung.

Die Umschläge mit den Masken werden in den kommenden Tagen in den Briefkästen von bedürftigen Menschen in Gera zu finden sein. Laut der aktuellen Thüringer Verordnung, die am 26. Januar 2021 in Kraft getreten ist, sind medizinische Masken für Personen ab dem 15. Lebensjahr verpflichtend beim Einkaufen, im ÖPNV, bei Gottesdiensten sowie in Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen zu tragen.
Geras Allgemeinverfügung läuft aus – keine Maskenpflicht mehr in der Innenstadt

Pressemitteilung vom 01. Februar 2021

Die Allgemeinverfügung der Stadt Gera, die unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Innenstadt regelt – läuft heute, am 1. Februar 2021, um Mitternacht aus. Da Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen stetig gesunken ist, gab es nach Einschätzung des Krisenstabes keinen Anlass, die Allgemeinverfügung zu verlängern. „Das Corona-Infektionsgeschehen in Gera hat sich etwas entspannt. Lag unsere 7-Tages-Inzidenz vor Weihnachten noch bei über 450, verzeichnen wir heute einen Wert von 97,7. Der bundesweite harte Lockdown gilt noch bis einschließlich 14. Februar 2021. Deshalb ist eine Maskenpflicht unter freiem Himmel in der Innenstadt vorerst nicht notwendig“, betont Sozialdezernentin Sandra Wanzar. Der Bauhof der Stadt Gera ist bereits damit beauftragt, die Schilder rings um den Marktplatz sowie die Zentrale Umsteigestelle/Heinrichstraße wieder zu entfernen.

Über das Wochenende zählte das Gesundheitsamt 26 neue Corona-Fälle, die Zahl der aktiv Infizierten sank auf 155, die Zahl der Verstorbenen erhöhte sich um eine Person auf insgesamt 110.


Corona-Informationsblatt der Stadt Gera für alle Haushalte

Kompakte Übersicht zu Servicenummern, hilfreichen Internetseiten und Möglichkeiten der Impfanmeldung geht als Hauswurfsendung an Bürgerinnen und Bürger

Pressemitteilung vom 28. Januar 2021

Zahlreiche Anfragen rund um das Thema Corona erreichen täglich die Stadtverwaltung Gera. Der Informationsbedarf in Zeiten der anhaltenden Pandemie ist groß. Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger betreffen oft Themen wie „Was tun, wenn ich Symptome habe?“, „Was, wenn ich Kontaktperson eines Infizierten bin?“ oder „Wie komme ich zu einem Test oder zu einem Impftermin?“

Die Stadt Gera hat dazu ein Informationsblatt erstellt, welches in einer kompakten Übersicht sowohl städtische als auch überregionale Telefonnummern und Internetseiten nennt, bei denen Ratsuchende Antworten auf ihre Fragen finden können. Auch die Möglichkeiten der Impfterminvergabe werden aufgezeigt. Das Informationsblatt bietet Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierungshilfe und ist gleichzeitig Handreichung zu eigenständigem Handeln.

In seinem Anschreiben an die Geraerinnen und Geraer dankt Oberbürgermeister Julian Vonarb den ehrenamtlichen Helfern, die sich seit Monaten im Kampf gegen Corona engagieren, spricht aber auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein Dankeschön aus für ihr umsichtiges Verhalten in der Pandemie.

„Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unser aller Leben. Helfen auch Sie weiterhin mit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wir in der Stadtverwaltung geben ebenfalls täglich unser Bestes, damit Schritt für Schritt wieder Normalität in unseren Alltag zurückkehren kann“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Zahl der aktiven Corona-Fälle gesunken

Pressemitteilung vom 22. Januar 2021

Das Corona-Infektionsgeschehen in der Stadt Gera hat sich binnen eines Monats leicht entspannt. Gab es am 22. Dezember 2020 noch 620 aktive Fälle, so sind es mit Stand 22. Januar 2021 noch 215. Auch die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden ist deutlich von 1233 auf 492 gesunken. „Ich freue mich über diesen positiven Trend in der Stadt Gera. Das zeigt, dass die beschlossenen Maßnahmen von Bund, Land und der Stadt Gera wirken und dass sich die Menschen in unserer Stadt überwiegend an die Regelungen halten. Ich hoffe, dass dieser Trend weiter anhält“, betont Krisenstabsleiter und Bürgermeister der Stadt Gera, Kurt Dannenberg.

In der Impfstelle im Ärztehaus in Gera-Bieblach wurden mit Stand heute 771 Personen geimpft. Das mobile Impfteam war zudem bereits in einem Pflegeheim vor Ort, heute steht das nächste auf dem Plan.

Einen Tag vor Beginn der vorgezogenen Winterferien besuchen mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der staatlichen Grundschulen die Notbetreuung. Das entspricht knapp 19 Prozent der angemeldeten Kinder. Die Notbetreuung in den weiterführenden Schulen wird von insgesamt 59 Schülerinnen und Schülern genutzt. Deutlich höher liegt die Zahl in den Kindertageseinrichtungen. Dort werden 1576 Kinder betreut, dies entspricht 40,5 Prozent aller angemeldeter Jungen und Mädchen.

Für die kommende Woche wird vom Freistaat Thüringen eine neue Verordnung erwartet. Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Gera gilt zunächst noch bis zum 1. Februar 2021. Alle wichtigen Informationen gibt es unter http://www.corona.gera.de


Stundung von Gewerbesteuern möglich

Stadt Gera unterstützt von der Pandemie betroffene Unternehmen

Pressemitteilung vom 15.01.2021

In der Stadt Gera befinden sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie besonders kleine und mittlere Unternehmen in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation auch mit Blick auf die Sicherung ihrer Liquidität oder ihres Fortbestandes. Um die negativen Folgen der vom Corona-Virus unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Unternehmen im Stadtgebiet abzufedern, verlängert die Stadt Gera die Möglichkeiten zur Stundung der Gewerbesteuerzahlungen.

Als unmittelbar und nicht unerheblich Betroffene gelten insbesondere Gewerbebetriebe, bei denen aufgrund behördlicher Anordnung die Betriebsstätten geschlossen sind. Die betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. März 2021 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zum 31. März 2021 fälligen Steuern stellen. Die Stundungen sind längstens bis zum 30. Juni 2021 zu gewähren. Über den 30. Juni 2021 hinaus können Anschlussstundungen für die bis zum 31. März 2021 fälligen Steuern im Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung gewährt werden.

Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen werden keine strengen Anforderungen gestellt. Es gibt hierzu ein Antragsformular, welches von betroffenen Unternehmen auszufüllen und einzureichen ist. Dieses ist zu finden auf der Corona-Webseite der Stadt unter: https://unser.gera.de/corona/wirtschaft/
Für Rückfragen steht die Unternehmerhotline zur Verfügung: Tel. 0365 - 838 1219 (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr).


(Stadtverwaltung Gera/Monique Hubka) Fünf verabschiedet, fünf begrüßt

Neue Bundeswehrsoldaten lösen „alte“ in der Kontaktnachverfolgung ab

Monika Jorzik, Amtsleiterin für Gesundheit und Versorgung, verabschiedete heute (14. Januar 2021) fünf von sechs Soldatinnen und Soldaten, die zwei Monate lang die Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt haben. Die vier Männer und eine Frau (erste Reihe, ein Soldat fehlt auf dem Foto) übergaben symbolisch den Staffelstab an ihre fünf männlichen Nachfolger, die bereits seit Dienstag eingearbeitet werden. Die sechs Kameraden sind voraussichtlich bis zum 30. Januar im Team der Kontaktnachverfolgung in der Amthorstraße im Einsatz. Morgen endet zudem der Einsatz von zwei Bundeswehrsoldaten im Abstrichteam. Bei der Verabschiedung und Begrüßung waren ebenfalls Armin Böttger (hinten, 2.v.r.), Leiter des Kreisverbindungskommandos Gera sowie Dr. Bengt Fuchs (hinten rechts), stellv. Leiter des Kreisverbindungskommandos in Gera anwesend.
Stadt Gera erlässt erneut Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus

Pressemitteilung vom 11. Januar 2021

Bezugnehmend auf die derzeitige Pandemielage erlässt die Stadt Gera ihre „Allge­mein­verfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ in Verbindung mit § 13 der Zweiten Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung zum 12. Januar 2021 in Kraft.

Damit besteht auch weiterhin eine erweiterte Maskenpflicht an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, an denen sich Personen auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Für Gera gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel im Bereich Heinrichstraße, Zentrale Umsteigestelle und auf dem Markt zwischen 7 und 21 Uhr. Ebenso besteht auch weiterhin die Pflicht zur häuslichen Quarantäne für Personen mit positivem Corona-Testergebnis bereits ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme und zwar unabhängig von der Art des Tests (PCR-Test oder Antigentest). Auch Angehörige des Haushaltes der positiv getesteten Person müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Die Weiterführung der Maßnahmen ist erforderlich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Zahl der Erkrankten so gering wie möglich zu halten, heißt es in der Begründung.

Die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Gera liegt nach leichtem Rückgang in der vergangenen Woche mit Stand 11. Januar wieder bei 240,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Seit Pandemiebeginn infizierten sich 2400 Personen, 1977 gelten als genesen, 93 sind verstorben.

Ab 13. Januar wird in Gera geimpft

Pressemitteilung vom 08. Januar 2021

Am kommenden Mittwoch, dem 13. Januar 2020, eröffnet im Aesculaphaus in Gera-Bieblach in der Johannes-R.-Becher-Straße die erste von zwei Impfstellen in der Stadt. Von Montag bis Freitag sollen im 5-Minuten-Takt die Impfungen gegen das Corona-Virus verabreicht werden. Im Februar geht eine zweite Impfstelle in der Ernst-Toller-Straße in Betrieb.

Die Kassenärztliche Vereinigung, die die Impfungen für ganz Thüringen organisiert, teilt mit, dass die Termine bereits bis in den Februar hinein vergeben sind. Anmeldungen für anspruchsberechtigte Personen laut Coronavirus-Impfverordnung (u.a. alle über 80 Jahre, Pflegepersonal, medizinisches Personal mit erhöhtem Risiko) sind weiterhin online über www.impfen-thueringen.de oder über die Hotline 03643 4950490 (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr) möglich.

Unterdessen liegt die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt Gera seit Dienstag unter 200. Die Zahl der Neuinfektionen schwankte in dieser Woche zwischen 11 und 46 pro Tag. Insgesamt gelten derzeit 303 Personen als aktiv infiziert. Insgesamt stieg damit die Zahl der Infektionen seit März auf 2297, 1904 gelten als genesen, 90 sind verstorben.

Für das Wochenende wird zudem eine neue Thüringer Verordnung erwartet. Sobald diese veröffentlicht ist, ist sie – genau wie viele andere Informationen auch – unter www.corona.gera.de zu finden.


Allgemeinverfügung der Stadt Gera untersagt das Abbrennen von Pyrotechnik in der Silvesternacht im öffentlichen Stadtgebiet

Pressemitteilung vom 30. Dezember 2020

Für viele Menschen gehört das Zünden von Böllern und Raketen traditionell zum Abschied vom alten und zur Begrüßung vom neuen Jahr. Um Menschenansammlungen zu vermeiden und unnötigen Verletzungen vorzubeugen, ist der Verkauf von Silvester-Feuerwerk allerdings in diesem Jahr deutschlandweit verboten. Aber auch wer Feuerwerkskörper bereits erworben hat oder Reste vom Vorjahr besitzt, sollte abwägen, ob und wo er diese zündet.

Die Allgemeinverfügung der Stadt Gera vom 21. Dezember 2020 untersagt das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in der Silvesternacht im öffentlichen Raum im gesamten Stadtgebiet Gera. Diese Festlegung wurde auch getroffen mit Blick auf die pandemiebedingt angespannte Situation im SRH Wald-Klinikum Gera.
Der unsachgemäße Gebrauch von Feuerwerkskörpern in Verbindung mit Menschenansammlungen und Alkoholmissbrauch führt jedes Jahr zu Verletzungen, zum Teil mit schwerem Ausmaß. Zum Jahreswechsel 2019/2020 verzeichnete der Rettungsdienstzweckverband Ostthüringen 107 Einsätze - 35 davon in Gera, 44 Rettungsdiensteinsätze hatten das Klinikum Gera als Transportziel. Aber auch das Zusammenkommen größerer Menschenmengen etwa auf Brücken und Plätzen um Feuerwerk zu zünden oder zu bestaunen, birgt in Pandemiezeiten eine zusätzliche Ansteckungsgefahr, zumal der Konsum von Alkohol oftmals Distanz vergessen lässt.
„Dieses Silvester wird ein ganz anderes als sonst. Es wird stiller und aufgrund der Kontaktbeschränkungen auch einsamer als sonst. Dennoch appelliere ich an die Vernunft aller, im Sinne der Menschen, die in den Krankenhäusern um ihr Leben kämpfen, in diesem Jahr auf das Knallen zu verzichten, um es den so schon überlasteten Ärzten und dem Pflegepersonal nicht noch schwerer zu machen“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Mit Stand 30.12.2020 beträgt die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Gera 262 und ist damit zwar leicht rückläufig, aber immer noch sehr hoch (i. Vgl. bundesweite Inzidenz: 141). Seit Beginn der Pandemie haben sich 2047 Menschen dieser Stadt mit dem Coronavirus infiziert, 1512 gelten als genesen, 79 sind verstorben. Aktuell werden im SRH Wald-Klinikum 89 Covid-Patienten stationär behandelt, 17 davon werden intensivmedizinisch betreut.


Mehr als 600 Menschen in Gera mit Corona infiziert

Pressemitteilung vom 23. Dezember 2020

Das Corona-Infektionsgeschehen in Gera ist auch eine Woche nach Beginn des Lockdowns unverändert hoch. Aktuell gibt es 637 Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die 7-Tagesinzidenz liegt bei 407. Von den 1804 Menschen, die sich seit März infiziert haben, gelten 1105 als genesen, 62 sind verstorben.

Am Heiligabend sowie an den darauffolgenden beiden Feiertagen werden die gültigen Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dennoch warnt Oberbürgermeister Julian Vonarb vor deren Folgen. „Weihnachten ist das Fest der Familie und ich wünsche allen ein paar besinnliche und friedliche Stunden im Kreise der Liebsten. Ich zähle aber auch auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen und rate dazu, nicht leichtsinnig zu werden. In Thüringen liegen 173 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf Intensivstationen. Diese Zahl hat sich binnen eines Monats mehr als verdoppelt. Wir alle können einen Beitrag leisten, damit diese Tendenz nicht so weiter geht – indem wir die Kontakte reduzieren und uns an die bekannten Regeln halten“, betont Vonarb.

Das Gesundheitsamt der Stadt Gera wird auch über Weihnachten im Einsatz sein, um die Kontakte von infizierten Personen nachzuverfolgen. Alle wichtigen Informationen rund um das Corona-Virus finden Sie unter http://www.corona.gera.de.

Neue Allgemeinverfügung in Gera ab 21. Dezember

Heute, am 21. Dezember 2020, tritt erneut eine Allgemeinverfügung für die Stadt Gera in Kraft. Im Wesentlichen werden die Punkte der bisherigen Allgemeinverfügung aufgegriffen und verlängert, insbesondere betrifft das die Festlegungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) im öffentlichen Raum. Diese gilt im Stadtgebiet Gera auch weiterhin für Heinrichstraße/Zentrale Umsteigestelle und den Markt beim Betreten und Aufenthalt unter freiem Himmel zwischen 07:00 bis 21:00 Uhr. Ebenso besteht die Pflicht zum Tragen einer MNB beim Betreten und Aufenthalt von/an Orten zur Abgabe von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bzw. Ausliefern.

Neu aufgenommen wurde ein Passus, welcher die Pflicht zur häuslichen Quarantäne für Personen mit positivem Corona-Testergebnis - unabhängig von der Art des Tests (PCR-Test oder Antigentest) - bereits ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme festschreibt. Angehörige des Haushalts positiv getesteter Personen müssen sich ebenso unverzüglich in Quarantäne begeben.

Die Allgemeinverfügung untersagt außerdem das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in der Silvesternacht im öffentlichen Raum des gesamten Stadtgebietes Gera. „Im Hinblick auf das weiter steigende Infektionsgeschehen und die hohe Auslastung der Krankenhäuser, ist es enorm wichtig, in diesem Jahr auf ein Feuerwerk zu verzichten um somit mögliche Verletzungen zu vermeiden“, mahnt der stellvertretende Leiter des Krisenstabes, Thilo Schütz.

Mit Stand 21. Dezember 2020 gibt es in Gera 615 aktiv mit dem Corona-Virus infizierte Personen. Die Inzidenz liegt unverändert hoch bei 432,7. Allein seit Freitag wurden 129 Neuinfektionen registriert. Seit Pandemiebeginn infizierten sich 1696 Personen, 1021 gelten als genesen, 60 sind verstorben.
Die Allgemeinverfügung kann im Downloadbereich nachgelesen werden.


Geras Inzidenz besorgniserregend hoch

Gesundheitsamt verweist auf Pflicht zur Selbstisolierung bei positivem Corona-Test oder wissentlichem ungeschützten Kontakt mit Infizierten. Risiko durch Heimbesuche.

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt in Gera weiter stark an. Das Gesundheitsamt meldete 80 Neuinfektionen binnen eines Tages (Stand 18. Dezember) an das Robert-Koch-Institut. Damit liegt aktuell die 7-Tages-Inzidenz für Gera bei 430,6 und damit weit über dem landes- und bundesweiten Durchschnitt.

„Die seit Tagen hohe Zahl an Neuinfizierten in unserer Stadt ist besorgniserregend. Es ist dringend erforderlich, die Ansteckungsketten zu unterbrechen. Gesundheitswesen, Krankenhäuser und Pflegepersonal stehen unter enormen Druck. Alle können und müssen jetzt etwas dafür tun, dass die Zahlen sinken. Eigenverantwortung ist gefragt - zum Schutz des Nächsten und unserer ganzen Gesellschaft“, appelliert Krisenstabsleiter Kurt Dannenberg.

Mit den steigenden Fallzahlen geraten Teststellen, Labore und Gesundheitsämter zunehmend an ihre Grenzen. Rückstaus bei Testergebnissen, Verzögerungen bei Meldungen, unterbrochener Informationsfluss – in vielen Fällen kann derzeit keine zeitnahe Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt erfolgen. Deshalb verweist die Behörde noch einmal ausdrücklich darauf, dass wissentlich Infizierte und Personen, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten und als Ansteckungsverdächtige gelten, dies dem Gesundheitsamt anzeigen müssen und bis zur Entscheidung der Behörde verpflichtet sind, sich nicht außerhalb ihrer Wohnung aufzuhalten und Kontakte zu anderen zu vermeiden.

Die Verpflichtung endet spätestens nach Ablauf von zehn Tagen, sofern die zuständige Behörde vorher keine Entscheidung bekannt gegeben hat. Für einen einfachen Selbstcheck, ob und wann man als Kontaktperson gilt, gibt es Übersichtsgrafiken auf den Internetseiten des RKI und der Stadt Gera: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf oder https://unser.gera.de/corona/betroffen/
Die Selbstisolation und die unbedingte Einhaltung der Quarantäne/Absonderung ist entscheidend für die Unterbrechung von Infektionsketten. Nur wenn Neuansteckungen vermieden werden, sinkt die Zahl der Infizierten und somit auch das Risiko von schweren Verlaufsformen. Auch Nichtbetroffene können durch die strikte Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, der Abstandsregeln, durch das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung und die Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen (Handhygiene, Niesetikette, Lüftungsmodus) dazu beitragen, das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko zu senken.

Da in der Stadt Gera zunehmend auch Pflegeeinrichtungen betroffen sind, wird gerade mit Blick auf die bevorstehenden Feiertage darauf verwiesen, dass im Interesse der Bewohner und Bewohnerinnen das Infektionsrisiko durch Besuche nicht unnötig erhöht werden sollte. Laut aktueller Thüringer Verordnung darf jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner höchstens eine zu registrierende Besuchsperson pro Tag empfangen, für die das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend ist. Schnelltest für Besucher könnten eine größere Sicherheit bringen. In Thüringen gibt es aber, anders als in anderen Bundesländern, keine Verpflichtung für ein negatives Testergebnis als Besuchsvoraussetzung.

Pflegeverbände forderten bereits Anfang Dezember Unterstützung bei Beschaffung und Durchführung von Schnelltests für Besucher.* Angehörige sollten überlegen, ob sie, auch wenn es schwer fällt, anstelle eines Besuches besser telefonisch oder übers Internet mit ihren Nächsten in Kontakt bleiben können. Gibt es ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in einer Pflegeeinrichtung, sind Besuche grundsätzlich verboten.

*Anmerkung
Laut Bund-Länder-Beschluss vom 13. Dezember 2020 soll in Regionen mit erhöhter Inzidenz der Nachweis eines aktuellen negativen Corona-Tests für die Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen verbindlich werden. In der aktuell geltenden Thüringer Sondereindämmungsverordnung gibt es dazu keine Aussage.


Fragen zu künftigen Corona-Impfungen?

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020

Das Gesundheitsamt Gera teilt mit, dass die Mitarbeiter vor Ort in den letzten Tagen vermehrt telefonische Anfragen zu künftigen Covid-19-Impfungen in Thüringen erreichen, insbesondere zu Anspruch und Terminvergabe. Ein Grund dafür ist die Berichterstattung in den Medien über eine bevorstehende Impfstoffzulassung in der EU und die Vorbereitung der Impfzentren. Das Gesundheitsamt verweist darauf, dass es zum jetzigen Zeitpunkt kein konkretes Datum für einen möglichen Start der Impfungen in Deutschland gibt. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen wurde vom Thüringer Gesundheitsministerium mit dem Aufbau von Impfstellen beauftragt. Informationen zum aktuellen Stand sind zu finden unter: www.kv-thueringen.de/impfstellen

Neue Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verschärfung von Sondermaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Ab 15.12. Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Bibliotheken, Musikschulen, Volkshochschule, Sportstätten geschlossen. Schließung des Einzelhandels mit Ausnahmen ab Mittwoch (16.12.)

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2020

Am Dienstag, 15. Dezember 2020, tritt eine neue Thüringer Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Kraft. Das Thüringer Kabinett hatte bereits am Sonntag reagierend auf die zugespitzte Situation, wachsende Inzidenzen und die Vorgaben der Bund-Länder-Konferenz für einen harten Lockdown noch vor Weihnachten einen Beschluss über weitere Maßnahmen gefasst. Die Umsetzung der Beschlüsse regelt nun die Dritte Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung, die weitreichende Beschränkungen zusätzlich zu den bereits bestehenden vorsieht, unter anderem die Schließung des Einzelhandels mit Ausnahmen ähnlich denen im Frühjahr, ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr.

Oberbürgermeister Julian Vonarb begrüßt grundsätzlich die neue Verordnung der Thüringer Regierung. „Es ist gut, dass Thüringen so reagiert hat, nachdem die benachbarten Bundesländer bereits in der vergangenen Woche verschärfende Verordnungen beschlossen hatten. Die Thüringer Verordnung greift weitestgehend die Vorgaben der Bund-Länder-Konferenz vom Wochenende auf und verhindert somit einen Flickenteppich von Maßnahmen. Da es mittlerweile keinen Landkreis oder kreisfreie Stadt mit einer geringen Inzidenz mehr gibt, ist es richtig, dass flächendeckend gehandelt wird. Wichtig ist jetzt, die Maßnahmen schnell und konsequent umzusetzen, auch wenn sie hart erscheinen und nicht nur für den Einzelnen, sondern gerade für viele Unternehmen zu schweren Belastungen führen. Hier setze ich auf analoge Hilferegelungen, wie sie bereits z.B. für die Gastronomie gefunden wurden. Aber es ist dringend geboten, die Ausbreitung des Virus zu stoppen.“

Das gilt ab heute bis zum 10. Januar 2021 zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen:

Generelle Kontaktbeschränkungen (nicht mehr nur im öffentlichen Raum): Der gemeinsame Aufenthalt ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Haushalts sowie mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts, insgesamt höchstens fünf Personen, Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht. Vom 24. bis 26. Dezember gilt erweitert ein gemeinsamer Aufenthalt des eigenen Haushalts mit bis zu vier über den eigenen Haushalt hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis.

Ausschank und Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird untersagt. Es gilt eine Ausgangsbeschränkung von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr.

Der Freizeitsport und der organisierte Sportbetrieb sind untersagt, ausgenommen sind der Individualsport ohne Körperkontakt unter freiem Himmel, Trainingsbetrieb an Spezialgymnasien sowie der Trainings- und Wettkampfbetrieb von Profisportvereinen, olympischen und paralympischen Kaderathleten.

Noch nicht geschlossene Angebote und Einrichtungen der Kultur- und Freizeitgestaltung sind für den Publikumsverkehr zu schließen, dazu zählen die Stadt- und Regionalbibliothek, der Tierpark und der botanische Gärten, die Volkshochschule, die Musikschule, das Stadtarchiv, offene Senioreneinrichtungen der Seniorenarbeit, Jugendhäuser und Jugendclubs.

Bei Veranstaltungen / Versammlungen zu religiösen und weltanschaulichen Zwecken ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, der Gemeindegesang ist untersagt.

Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste werden für das Personal in regelmäßigen Abständen verpflichtende Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgeschrieben. Besucher in Eirichtungen der Pflege sind verpflichtet FFP2-Schutzmasken (oder gleichwertige) zu tragen. Es ist täglich nur ein zu registrierender Besucher je Bewohner gestattet.
Tagespflegeeinrichtungen sind zu schließen.

Der Einzelhandel wird ab 16.12. geschlossen, ausgenommen sind: Verkaufsstätten für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Handel, Kfz-Teile- und Fahrradverkaufsläden, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, Zeitungsverkaufsstellen, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel.

Der Verkauf von Pyrotechnik wird verboten. Geschlossen werden auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios.

Alle Schulen wechseln ab 16.12. in das Häusliche Lernen. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 wir eine Notbetreuung sichergestellt.

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege bleiben geschlossen; auch hier wird Notbetreuung sichergestellt.


Corona-Infektionsgeschehen in Gera am 15. Dezember

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt in Gera weiter an. Binnen eines Tages meldete das Gesundheitsamt 99 Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut. Damit beträgt die 7-Tages-Inzidenz 335,02. Die Fälle sind breit über das Stadtgebiet verteilt, häufen sich jedoch in den vergangenen Wochen auch in den Pflegeeinrichtungen.

Aktuell befinden sich 1323 Menschen in Quarantäne, diese Zahl sollte in den kommenden Tagen aufgrund der Schließungen in den Schulen und Kindergärten jedoch abnehmen. Bezüglich der Todesfälle gab es in den vergangenen Tagen große Verwirrungen. Das RKI meldete am Sonntag 62 Verstorbene für die Stadt Gera, am Montag 41. Bei beiden Zahlen lagen Übermittlungsfehler vor. Mit Stand 15. Dezember hat die Stadt Gera 48 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen.

Aktiv infiziert sind derzeit 494 Personen, als genesen gelten 848. Bezüglich der neuen Thüringer Verordnung, die heute in Kraft tritt, wird es eine gesonderte Mitteilung geben.


74 Corona-Neuinfektionen – höchster Tagesanstieg bisher

Pressemitteilung vom 8. Dezember 2020

Mit Stand 8. Dezember 2020 gibt es in Gera 74 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Dies ist der höchste Anstieg seit im März der erste Fall in der Stadt aufgetreten ist. Mittlerweile arbeiten 28 Mitarbeiter daran, Kontakte nachzuverfolgen, Quarantänebescheide zu erstellen und gegebenenfalls einen Testtermin zu vereinbaren. Das Gesundheitsamt bittet diesbezüglich um Geduld, wenn sich nicht sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses ein Mitarbeiter meldet. Das Ordnungsamt erhöht derweil gemeinsam mit der Polizei die Präsenz in der Stadt, um vor allem auf die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im ÖPNV, beim Einkaufen sowie auf dem Markt und im Bereich Zentrale Umsteigestelle/Heinrichstraße aufmerksam zu machen.

Das Infektionsgeschehen in der Stadt ist nach wie vor breit gestreut. Es sind zwar auch Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen und Kindertagesstätten betroffen, meist gibt es dort jedoch nur vereinzelte Fälle. Insgesamt verzeichnen elf Schulen und zwei Kitas Infektionen unter Schülern oder Lehrern bzw. bei Kindern oder Erziehern.

Die Zahl der aktiv Infizierten steigt auf 316, die Inzidenz klettert auf 219,1. Von den insgesamt 1078 Geraern mit einer Corona-Infektion gelten 728 als genesen, 34 sind verstorben.

„Die Zahlen sind besorgniserregend. Laut Divi-Intensivregister gibt es in Gera und in den umliegenden Landkreisen keine freien Intensivbetten mehr. Wir müssen dringend handeln und unsere Kontakte noch mehr minimieren, Abstand halten und Mund-Nase-Bedeckung tragen. Jeder einzelne von uns sollte nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verantwortung tragen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Krankenhäuser entlastet werden und sich weniger Menschen anstecken. Das geht nur, wenn wir uns an die Regeln halten“, appelliert Oberbürgermeister Julian Vonarb.


Infektionsgeschehen in Gera am 4. Dezember

Mit Stand 4. Dezember 2020 meldet das Gesundheitsamt 44 neue Corona-Infektionen für die Stadt Gera. Damit liegt die Zahl der aktiv Infizierten bei 231, die 7-Tages-Inzidenz ist auf 169,7 gestiegen. Im Vergleich zum Freistaat Thüringen (Inzidenz: 159,9) und Deutschland (Inzidenz 134,9) liegt Gera über dem landes- und bundesweiten Durchschnitt.

Nach wie vor sind in der Stadt Gera Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen betroffen. Dadurch befinden sich aktuell 771 Menschen in häuslicher Quarantäne.

Seit März dieses Jahres haben sich in Gera 954 Menschen mit dem Virus infiziert, 695 gelten als genesen, 28 sind verstorben.


Neue Allgemeinverfügung der Stadt Gera ab 4. Dezember

Tagsüber nun Maskenpflicht für Heinrichstraße / Zentrale Umsteigestelle und Markt

Pressemitteilung vom 4. Dezember 2020

Ab Freitag, dem 4. Dezember 2020, tritt in Gera eine neue „Allgemeinverfügung zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ in Kraft. Diese regelt Verhaltensweisen zum Schutz der Bevölkerung entsprechend der aktuellen Lage, wobei die bundes- und thüringenweiten Regelungen ihre Geltung behalten.

Insbesondere betrifft dies die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei Betreten und Aufenthalt in den Bereichen Zentrale Umsteigestelle/Heinrichstraße sowie den Markt der Stadt Gera in der Zeit von 7 bis 21 Uhr. Beide Bereiche sind durch Hinweisschilder vor Ort gekennzeichnet.

Darüber hinaus enthalten sind branchenspezifische Hinweise zum Hygieneschutzkonzept. Ein weiterer Paragraph verweist darauf, dass alle Quarantänevorschriften bereits ab mündlicher, fernmündlicher oder elektronisch übermittelter Anordnung von Quarantäne/Absonderung gelten, auch wenn noch keine schriftliche Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt der Stadt Gera erfolgt ist.
Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadtverwaltung auf die hohen Corona-Infektionszahlen in Gera und kommt zugleich der Aufforderung nach erhöhten Schutzmaßnahmen nach, wie sie in der bereits seit 1. Dezember geltenden „Zweite(n) Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung“ festgeschrieben sind.

Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis einschließlich 20. Dezember 2020.

Oberbürgermeister Julian Vonarb appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: „Schwierige Wochen stehen uns bevor. Die Zahl der Menschen, die sich täglich neu mit dem Corona-Virus infizieren ist leider auch in unserer Stadt zu hoch. Das Gesundheitsamt arbeitet unter größten Anstrengungen, um Kontakte nachzuverfolgen und Infektionsketten zu unterbrechen. Die Ausweitung der Maskenpflicht ist eine Maßnahme, die dabei helfen kann, Ansteckungen zu vermeiden. Ich bitte Sie um Ihre Unterstützung. Wir müssen die Ausbreitung des Virus´ in unserer Stadt eindämmen. Beachten Sie die AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften) und reduzieren Sie Ihre Kontakte. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, eine Überlastung von Ärzten, Kliniken, Pflegepersonal und Rettungsdiensten zu verhindern und das öffentliche Leben, wenn auch unter Einschränkungen, gut zu gestalten.“

Die Allgemeinverfügung wird in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und kann im Downloadbereich nachgelesen werden.

Ab 1. Dezember gilt neue Thüringer Sonderverordnung

Pressemitteilung vom 30. November 2020

Ab Dienstag, den 1. Dezember 2020 gelten in Thüringen Anpassungen der aktuellen Sonder-Verordnung. Im Wesentlichen regelt sie zusätzlich zu den bereits bestehenden Einschränkungen folgende Punkte:

► Verschärfte Kontaktbeschränkungen
zwei Haushalte, insgesamt max. 5 Personen, Kinder unter 14 Jahren zählen nicht
► Erweiterte Maskenpflicht
Mund-Nase-Bedeckung beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden, im ÖPNV, an allen Orten mit Publikumsverkehr, in Innenstädten, vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen
► Schulen und Kindergärten im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe Gelb)
erhöhter Infektionsschutz, feste Gruppen mit festem Betreuungspersonal
►Beschränkungen im Groß- und Einzelhandel,
bis 800 qm ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche, ab 801 qm: ein Kunde auf 20 Quadratmeter Verkaufsfläche

Bezüglich der Kontaktbeschränkungen zur Weihnachtszeit wurde seitens des Freistaats Thüringen noch keine Regelung beschlossen.

Die Thüringer Grundverordnung wurde ebenfalls angepasst. Demnach sind Kommunen angehalten, bei Inzidenzen ab 100 bzw. 200 noch striktere Maßnahmen zu erlassen.
Die Inzidenz der Stadt Gera liegt mit Stand heute (30. November 2020) bei 141,7. Derzeit wird geprüft, ob eine eigene Allgemeinverfügung notwendig ist.

Die aktuellen Verordnungen sind zu finden unter: https://corona.thueringen.de/verordnungen


Hinweis des Gesundheitsamtes der Stadt Gera

Das Gesundheitsamt der Stadt Gera weist darauf hin, dass Mitarbeiter des Gesundheitsamts nicht an der Haustür klingeln, um im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie Kontakte nachzuverfolgen. Die Kontaktnachverfolgung erfolgt ausschließlich telefonisch. Lediglich das Mobile Team kommt zu Kontaktpersonen nach Hause, um vor Ort einen Test auf das Corona-Virus vorzunehmen. Dies geschieht jedoch mit Voranmeldung.

20 Neuinfektionen in Gera innerhalb von 24 Stunden

Pressemitteilung vom 26. November 2020

In der Stadt Gera gab es erneut Corona-Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen. Mit Stand 26. November 2020 befinden sich mehr als 360 Schüler und Lehrer folgender Schulen in Quarantäne: SBBS Wirtschaft/Verwaltung „Eduard Amthor“, SBBS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik, private Fachschule für Wirtschaft und Soziales, Goethe-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, 4. Regelschule, Hans-Christian-Andersen-Grundschule, Zabelgymnasium, Freie Gemeinschaftsschule Grundig Akademie.

In den Kindertagesstätten befinden sich mehr als 150 Kinder und Erzieher*innen in Quarantäne. Betroffen sind die Kita Grashüpfer, die Kita Sonnenkäfer sowie die Kitas „Am Negisbach“ und Storchennest. Die letzten beiden sind aktuell geschlossen. (Anmerkung: Die Angaben können abweichend sein von denen auf der Internetseite des Thüringer Bildungsministeriums)

Das Gesundheitsamt und der Krisenstab der Stadt Gera arbeiten momentan daran, die neuen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. November 2020 vorzubereiten. Daraus geht unter anderem hervor, dass Schüler, die als Kontaktperson eines Infizierten gelten, nur noch fünf Tage in Quarantäne gehen müssen und mit einem negativen Schnelltestergebnis am letzten Quarantänetag im Anschluss wieder zur Schule gehen dürfen.

Insgesamt gibt es in Gera 20 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Damit steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 185. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt bei 768, 556 gelten als genesen, 27 sind verstorben.


Das Testteam in der neuen Corona-Abstrichstelle in der Panndorfhalle (Göran Kugel, Feuerwehr) Reibungsloser Start für Abstrichstelle in der Panndorfhalle

Testpersonen werden angehalten, nicht zu früh vor Ort zu sein

Pressemitteilung vom 25. November 2020

Die neue Abstrichstelle in der Geraer Panndorfhalle öffnete heute (25. November 2020) erstmals ihre Türen, um Tests auf das Corona-Virus durchzuführen. Überpünktlich standen die ersten Bürger vor der Halle und warteten auf ihren Test. „Wir bitten die Bürger, wirklich erst zur angegeben Zeit an der Abstrichstelle zu erscheinen. Wir wollen vermeiden, dass es hier zu Warteschlangen kommt. Wer doch eher da sein sollte, möge bitte solange im Auto sitzen bleiben“, appelliert Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik.

Vor der Tür werden die Bürger abgeholt und durch ein Einbahnstraßensystem in den Konferenzraum geführt. Nach dem Vorzeigen eines Ausweises bzw. Führerscheins zur Identifikation, wird der Abstrich gemacht und binnen weniger Minuten ist der Test beendet. Momentan werden die Termine alle 10 Minuten vergeben, auch um zu vermeiden, dass sich die zu Testenden begegnen.

In die Vorbereitungen für die Abstrichstelle waren viele Mitarbeiter aus Krisenstab, Gesundheitsamt sowie den Kollegen des ASB und der Bundeswehr involviert. „Tatsächlich vor Ort sein werden aber immer nur drei bis maximal fünf Personen“, so Thilo Schütz, Amtsleiter Brand- und Katastrophenschutz, der sich freut, dass beim Start heute Morgen alles reibungslos verlaufen ist.

Der Test auf das Corona-Virus wird durch das Gesundheitsamt für Kontaktpersonen veranlasst, um festzustellen, ob diese sich angesteckt haben. Grundsätzlich ist der Test freiwillig. Die Quarantänezeit verkürzt sich trotz negativen Testergebnis nicht. Die betreffenden Personen werden im Rahmen der Kontaktermittlung durch das Gesundheitsamt angerufen und es wird ein Termin vereinbart. Das Gesundheitsamt bittet zudem, von Anfragen auf Termine aus anderen Testgründen abzusehen. Diese können über die 116 117 bzw. den Hausarzt in der Abstrichstelle im Ärztehaus Bieblach bzw. in den jeweiligen Praxen vereinbart werden.

Zugang Abstrichstelle Panndorfhalle Test auf das Corona-Virus nur mit Terminvergabe durch das Gesundheitsamt möglich

Pressemitteilung vom 23. November 2020

Ab Mittwoch, 25. November 2020, gibt es in der Stadt Gera eine neue Corona-Abstrichstelle. Diese befindet sich im Konferenzraum der Panndorfhalle und hat Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang Ost in der Neuen Straße (siehe Luftbild). Der Hallenzugang für den Sportbetrieb befindet sich an der Nordseite und damit weiträumig entfernt, so dass der Trainingsbetrieb in der Halle weiter aufrechterhalten werden kann.

Die neue Abstrichstelle ergänzt die „Fliegenden Teams“ des Gesundheitsamts. In den vergangenen Tagen war das Testaufkommen so hoch (ca. 960 Abstriche innerhalb von 14 Tagen), dass dringend eine weitere Alternative benötigt wurde. Durch die stationäre Teststelle reduziert sich der Aufwand für Anfahrt und Schutzkleidung im Zusammenhang mit der Durchführung der Abstriche.

„Derzeit haben wir vier Teams, die vom jeweiligen Wohnort zum nächsten jeweiligen Wohnort fahren, um die Kontaktpersonen von Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, zu testen. Zum Teil wurden mehr als 200 Menschen pro Tag abgestrichen. Wenn diese Personen nun in die Panndorfhalle kommen, sparen wir sehr viel Zeit und natürlich auch Kosten“, begründet Oberbürgermeister Julian Vonarb diese Maßnahme.

In der Abstrichstelle werden künftig jene Personen auf das Corona-Virus getestet, die als Kontaktperson ermittelt wurden, mobil sind, keine Symptome aufweisen und vom Gesundheitsamt einen Termin erhalten haben. Diese Personen dürfen nur für den direkten Weg von und zur Teststelle (ohne Umwege, ohne andere Erledigung), die häusliche Isolierung unterbrechen, um mit dem eigenen Pkw ohne weitere Mitfahrer zu fahren oder im Fall kurzer Wege zu Fuß von der Wohnung zur Teststelle unter Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen zu laufen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist verboten.

Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden und nicht mobil sind, werden weiterhin durch das mobile Testteam abgestrichen.

Menschen, die typische Covid-19 Symptome haben, nehmen wie bisher Kontakt mit ihrem Hausarzt bzw. am Wochenende mit der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 auf.

Diagnostik-Stau Grund für hohe Zahl an Neuinfektionen am Samstag

Pressemitteilung vom 23.11.2020

Am 20. November wurden dem Geraer Gesundheitsamt aus den Laboren 49 positive Corona-Testergebnisse übermittelt. Grund für die hohe Zahl war unter anderem ein Diagnostik-Stau im Labor, sodass die Ergebnisse länger als üblich nicht bekannt waren. Über das Wochenende wurden weitere 19 Fälle gemeldet, sodass es in Gera aktuell 158 Menschen gibt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Aktuell betroffen sind erneut Gemeinschaftseinrichtungen. So gibt es Fälle in der Integrierten Gesamtschule sowie in der Kita Grashüpfer in Gera-Aga. Die Einrichtungen befinden sich in Stufe Gelb, genauso wie die SBBS Wirtschaft und Verwaltung, die SBBS Gesundheit und Soziales, das Zabelgymnasium, das Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium und die 4. Regelschule. Die Quarantäne endet heute (23. November 2020) für Schüler und Lehrer der Hans-Christian-Andersen Grundschule. In Stufe Rot befinden sich die Kita Storchennest und die Private Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung.

Der aktuelle Inzidenzwert in Gera liegt bei 108,46. Seit März haben sich 713 Personen infiziert, 528 gelten als genesen, 27 sind verstorben.


Corona-Geschehen am 18. November 2020

In der Stadt Gera haben sich mit Stand 18. November 2020 bisher 623 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind sieben mehr als gestern. 468 und somit 14 mehr als noch am Vortag gelten als genesen. Seit März 2020 sind 27 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Demnach gibt es aktuell 128 aktive Fälle in der Stadt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 60,1.

Die Anzahl der Menschen in Quarantäne liegt unverändert hoch bei 713. Grund dafür ist unter anderem, dass weitere Klassen der Regelschule 4 aufgrund eines positiven Falls getestet werden mussten. Auch im Seniorenpflegeheim in Gera Rubitz wurde mindestens ein Pfleger positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Entgegen der Meldung vom Montag (16. November 2020), befindet sich die Tabaluga-Grundschule bereits seit dem 7. November 2020 nicht mehr in der Stufe Gelb. Für Schüler und Lehrer des Osterlandgymnasiums sowie für Kinder und Erzieher des Montessori-Kinderhauses „Frohes Leben“ wurde die Quarantäne ebenfalls aufgehoben.

Fast 400 Schüler und Kita-Kinder in Gera in Quarantäne

Kita Storchennest in der Rathenaustraße bleibt diese Woche komplett geschlossen

Pressemitteilung vom 16. November 2020

Die Mehrzahl der Menschen in Gera, die sich mit Stand 16. November 2020 in Quarantäne befinden, sind Kinder und Jugendliche. Demnach sind 397 von insgesamt 749 Personen in häuslicher Isolation weil sie selbst infiziert sind oder als Kontaktperson gelten. Hinzu kommen 84 Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Derzeit sind einzelne Klassen und Lehrer an folgenden Schulen in Quarantäne: SBBS Wirtschaft und Verwaltung, SBBS Gesundheit und Soziales, Goethegymnasium/Rutheneum sein 1608, Osterlandgymnasium, Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium, Debschwitzer Schule, Regelschule 4, Grundschule Hans-Christian-Andersen und die Grundschule „Otto Dix“.

Folgende Kindertagesstätten befinden sich im eingeschränkten Regelbetrieb: Montessori-Kinderhaus Frohes Leben und die Kindertagesstätte Langenberger Zwerge. Betroffen von mehreren Corona-Infektionen ist auch die Kindertagesstätte Storchennest. Hier hat das Gesundheitsamt am vergangenen Sonnabend einen Schließungsbescheid erlassen. Dieser gilt bis zum 20. November 2020.

Aktuell sind in der Stadt Gera 168 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Seit März wurden insgesamt 612 Infektionen registriert, davon gelten 418 als genesen, 26 sind mit Stand 16. November 2020 verstorben.

Weitere Informationen unter http://corona.gera.de


Bürgermeister und Krisenstabsschef Kurt Dannenberg (l.) begrüßte zusammen mit Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik (r.) und Dr. Bengt Fuchs (4.v.l.), stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr in Gera, die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. (Stadt Gera/Franziska Hug) 10 Soldaten der Bundeswehr leisten in Gera Amtshilfe für mobiles Testteam und Kontaktverfolgung

Pressemitteilung vom 11. November 2020

Die Bundeswehr verstärkt weiter die Geraer Stadtverwaltung bei der Arbeit zur Eindämmung der Infektionen mit SARS-CoV-2. Am 11.11. begrüßte Krisenstabsschef und Bürgermeister Kurt Dannenberg zusammen mit Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik weitere vier Soldaten. Bereits seit mehreren Wochen leisten vier Angehörige der Bundeswehr Amtshilfe für die Stadtverwaltung, in den nächsten Tagen sollen zwei weitere folgen.

Von diesen insgesamt zehn Soldatinnen und Soldaten unterstützen sechs das dann insgesamt 25-köpfige Team der Kontaktnachverfolgung im Auftrag des Gesundheitsamtes. Die weiteren vier Soldaten verstärken das mobile Testteam. Einige der Soldaten gehören zum in Gera stationierten Panzerpionierbataillon 701.

„Die Bereiche Kontaktnachverfolgung und mobiles Testteam arbeiten eng verzahnt: Sobald wir Kontakte erfassen, die auf Anordnung des Gesundheitsamtes getestet werden müssen, beauftragen wir das mobile Testteam. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Bundeswehr auf die Unterstützung durch einen verlässlichen und starken Partner bauen können. Ich danke allen, die dies für uns in Gera ermöglichen“, so Kurt Dannenberg.

Die neuen Helfer für die Kontaktnachverfolgung erhielten heute ihre Schulung durch das Gesundheitsamt. Dazu Amtsleiterin Monika Jorzik: „Wir orientieren unsere Arbeit im Kontaktpersonenmanagement an den Empfehlungen des Robert Koch Institutes. Unser Ziel ist es, möglichst viele Personen zu erreichen, die sich angesteckt haben könnten, um weitere Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.“

Nach Angaben des Landeskommandos Thüringen unterstützt die Bundeswehr neben der Stadt Gera aktuell noch in neun weiteren Landkreisen und Kreisfreien Städten in Thüringen primär bei der Kontaktnachverfolgung, mit Abstrichteams sowie den in diesen Kreisen aktivierten Kreisverbindungskommandos. Insgesamt sind dafür aktuell mehr als 70 Soldaten im Rahmen der Eindämmung der Corona-Pandemie im Einsatz. Damit setze die Bundeswehr die Zusage der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, zivile Behörden bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen, in Thüringen tatkräftig um, heißt es weiter vom Landeskommando Thüringen.

Corona-Infektionen an drei weiteren Geraer Schulen

Pressemitteilung vom 10. November 2020

In der Stadt Gera wurden am 10. November 2020 Testungen auf das Corona-Virus an drei Geraer Schulen durchgeführt. Das Gesundheitsamt bestätigte positive Fälle an der Debschwitzer Schule, der Hans-Christian-Andersen Grundschule und der Regelschule 4.

Auch in der vergangenen Woche wurden unter anderem Tests in der Kita Langenberger Zwerge, an der Otto-Dix-Grundschule und ebenfalls in der Regelschule 4 durchgeführt, nachdem Kinder bzw. Lehrer/innen oder Erzieher/innen der Einrichtungen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bisher gibt es für das Gesundheitsamt keinen Grund für eine Schließung der Schulen oder Kindertagesstätten. Die Schule bzw. der Träger selbst regelt den Betrieb in den kommenden Tagen. In der Regel werden die betreffenden Bildungseinrichtungen durch das zuständige Ministerium in die Stufe gelb – eingeschränkter Regelbetrieb – versetzt.

Seit gestern wurden 15 Personen positiv auf das Coronavirus SARS-Cov-2 getestet. Damit steigt die Zahl der aktiven Fälle von 154 (Stand: 09.11.2020) auf 169. Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Infizierten innerhalb von einer Woche – sank zwar auf 90,2, jedoch befinden sich zum heutigen Tag 668 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera in Quarantäne. 370 Personen gelten als genesen, 24 Menschen sind verstorben.


27 neue Corona-Infektionen an einem Tag in Gera

Pressemitteilung vom 3. November 2020

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Gera ist seit gestern um 27 gestiegen. Damit erhöht sich auch die 7-Tages-Inzidenz auf einen Wert von 88,1. Im Zusammenhang mit Corona gab es zudem einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Infizierten seit März 2020 stieg somit auf 479, die Zahl der Verstorbenen auf 23.

Das Gesundheitsamt und der Krisenstab arbeiten auf Hochtouren, um die Kontakte nachzuverfolgen und somit Infektionsketten zu unterbrechen. Die aktuell 116 Infizierten verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet; es gibt derzeit kein größeres Infektionsgeschehen in Einrichtungen. Insgesamt ist die Altersgruppe der 35 bis 50-Jährigen seit Beginn im März 2020 prozentual am stärksten betroffen.

Dies gilt am 2. November in Gera

Pressemitteilung vom 30. Oktober 2020

Bundesweit gelten ab Montag, den 2. November, neue Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dies beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz am 28. Oktober. Der Freistaat Thüringen hat hierzu eine „Sondereindämmungsverordnung“ (siehe Downloads) erarbeitet.

Hier gekürzt die wichtigsten Maßnahmen der neuen Thüringer Verordnung, die ab Montag, den 2. November, auch in Gera gelten:

  • physische soziale Kontakte zu anderen Menschen, außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes, auf ein Minimum reduzieren; Treffen in der Öffentlichkeit nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit maximal 10 Personen gesamt


  • Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche sowie auf überregionale Ausflüge soll verzichtet werden. Touristische Übernachtungen sind nicht möglich.


  • Geschlossen werden:

  • →Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrich­tungen, ausgenommen sind Betriebskantinen und Mensen (Lieferung, Abholung von Essen und Getränken zum Verzehr Zuhause ist erlaubt)
    →Theater, Museen, Konzerthäuser, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
    →Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    →Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen (Schulsport und Schwimmsport sind weiterhin möglich)
    →Veranstaltungen zu Unterhaltungszwecken sind untersagt.

  • Offen bleiben:

  • →Supermärkte: Groß- und Einzelhandel bleiben unter Auflagen zur Hygiene insgesamt geöffnet (pro 10 qm ein Kunde).
    →Schulen und Kindergärten, weitere Bildungseinrichtungen wie Volkshochschule, Fahrschulen, Musikschulen, Bibliotheken
    →Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbarer Beratungseinrichtungen wie Frauenhäuser, Mutter-Kind-Heime, Suchtberatungsstellen, Tagespflege, Kinder- und Jugendtreffs
    →therapeutische Einrichtungen und Angebote sowie körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Tattoo-, Kosmetik- und Nagelstudios)
    →Spielplätze
    →Veranstaltungen mit Weiterbildungscharakter bleiben erlaubt.

  • Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen wird ausgesetzt. Professionelle Sportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. Der Individualsport ohne Körperkontakt, insbesondere Reiten, Tennis, Golf, Leichtathletik, Schießsport und Radsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ist möglich

  • Empfehlung zum Home Office: Überall, wo das möglich ist, soll bevorzugt wieder von Zuhause gearbeitet werden.


  • Insbesondere für die Einrichtungen der Stadt Gera gilt somit ebenfalls ab dem 2. November:

    Geschlossen werden:

    →Das Hofwiesenbad Gera wird für den öffentlichen Betrieb und damit den Freizeit- und Amateursport geschlossen, es bleibt für den Schwimmunterricht der Schulen weiter verfügbar.
    →Die Schulsporthallen und Sportstätten stehen für den Schulsport weiter zur Verfügung, werden für den Freizeit- und Amateursport ab 2. November bis auf Widerruf geschlossen. Eine Ausnahme bildet zur Versorgung von lebenden Tieren das Reitstadion Gera-Milbitz.
    →KuK und Comma werden für den Veranstaltungsbetrieb geschlossen. Veranstaltungen werden verschoben oder abgesagt.
    →Museen

    Hinweis: Der Tierpark Gera darf grundsätzlich weiterhin geöffnet bleiben. Im Gegensatz zu den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz dürfen in Thüringen auch körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Tattoo- , Kosmetik- und Nagelstudios) weiterhin öffnen.

    Die Stadtverwaltung Gera bittet alle Veranstalter, ihre geplanten Veranstaltungen für den Monat November unverzüglich abzusagen.

    Die Stadtverwaltung bittet um Unterstützung für diese Maßnahmen und weiterhin um die Einhaltung der wichtigen Hygieneregeln nach dem AHA-L-Prinzip: Abstand halten, Hygieneschutz beachten, Alltagsmaske tragen und lüften.

    Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: "Ich begrüße es, dass das Land Thüringen leicht abweichende Regeln beschlossen hat und somit beispielsweise unser Tierpark grundsätzlich geöffnet werden kann. Die finalen Abstimmungen dazu werden am Montag Vormittag durchgeführt. Dennoch appelliere ich an alle, die Kontakte weitestgehend einzuschränken. Gera ist nun auch Risikogebiet und wir sollten alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen."

    Weitergehende Informationen für die Bevölkerung geben die:

    Bürgerhotline der Stadtverwaltung Gera:

    0365 838 -3526

    Montag – Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr sowie 13:00 – 17:00 Uhr


    Unternehmenshotline der Stadtverwaltung Gera:

    0365 838 – 1219

    Montag – Freitag: 09:00 – 15:00 Uhr


    Homepage zur Corona-Pandemie der Stadt Gera:

    https://unser.gera.de/corona


    Weitere Telefonnummern wichtiger Partner (z. B.: IHK, Handwerkskammer, Berufsverbände, Arbeitsagentur) unter:
    https://unser.gera.de/corona/wichtige-rufnummern/

    Gesundheitsamt und Krisenstab Gera im Austausch mit Verantwortlichen aus Pflegeeinrichtungen zur neuen Testverordnung und zu Antigentests

    Pressemitteilung vom 29. Oktober 2020

    Gestern (28.10.) trafen sich das Geraer Gesundheitsamt und der Krisenstab Gera mit VertreterInnen regionaler Pflegeeinrichtungen. Das Gesundheitsamt hatte eingeladen zum Austausch über die neue „Corona-Testverordnung“. Mit dieser regelt das Bundesgesundheitsministerium auch die Verwendung von Antigen-Tests. Diese ergänzen die bisherigen Präventionsmaßnahmen besonders auch in Pflegeeinrichtungen. Um die Kosten erstattet zu bekommen, müssen die Pflegeeinrichtungen ihre Testkonzepte weiterentwickeln.

    Die Stadtverwaltung Gera empfiehlt, von den Testmöglichkeiten auch über Antigentests Gebrauch zu machen, so Monika Jorzik, die Leiterin des Geraer Gesundheitsamtes. „Tests können gerade auch in den Pflegeeinrichtungen zum Schutz der Bewohner, des Personals und der Besucher beitragen. Wir halten die vorsorglichen Tests für eine sinnvolle Ergänzung zu den weiteren Infektionsschutzmaßnahmen.“

    Monika Jorzik und Thilo Schütz als stellvertretender Leiter des Geraer Krisenstabes stellten sich zahlreichen Fragen der Teilnehmenden. Im Ergebnis verständigten sich Pflegeeinrichtungen und Stadtverwaltung, bei Anliegen zügig aufeinander zuzugehen. Dazu Thilo Schütz: „Um die Infektionsausbreitung möglichst einzudämmen, liegt uns an der kooperativen Zusammenarbeit mit den Einrichtungen auch weiterhin.“



    Gera beantragt Unterstützung der Bundeswehr für mobiles Testteam

    Pressemitteilung vom 23. Oktober 2020

    Das mobile Testteam für Infektionstests zum Virus SARS-CoV-2 soll in Gera verstärkt werden. Dafür hat die Stadtverwaltung erneut Unterstützung durch Soldaten der Bundeswehr beantragt. „Wir haben heute den Antrag mit Bitte um Amtshilfe versandt“, so Bürgermeister Kurt Dannenberg, zugleich Leiter des städtischen Krisenstabs. Die Bundeswehr hatte die Stadt Gera bereits Anfang des Jahres mit Sanitätern unterstützt.

    Jetzt sollen die Bundeswehrsoldaten vor allem die flexible Verfügbarkeit des mobilen Testteams sichern, die über die Ehrenamtlichen absehbar nicht ausreichend gewährleistet sein könnte, da diese neben ihrem Ehrenamt einem Beruf nachgehen. Die „Amtshilfe durch die Bundeswehr bedeutet für uns verlässlich Unterstützung durch einen starken Partner“, so Dannenberg weiter.

    Die Bundeswehr leistet aktuell bereits Amtshilfe in Gera. Zwei Soldaten des in Gera stationierten Panzerpionierbataillons 701 unterstützen das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung. Grundlage für diese und vergleichbare Einsätze der Bundeswehr im Inland ist der Artikel 35 Abs. 1 des Grundgesetzes, der die gegenseitige personelle und materielle Unterstützung von Landes- und Bundesbehörden erlaubt. Das Landeskommando Thüringen weist im Zusammenhang mit Amtshilfeeinsätzen darauf hin: „Primärauftrag der Streitkräfte ist und bleibt die Gewährleistung der äußeren Sicherheit; Einsätze im Innern unterliegen daher strengen Auflagen und werden jeweils im Einzelfall auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft.“

    Hintergrundinfos Testungen und Mobiles Testteam

    Laut Stadtverwaltung testet das mobile Testteam wöchentlich zurzeit etwa 250 Personen. Das Team ist schnell vor Ort bei Personen, die dem Gesundheitsamt als Kontaktperson bekannt geworden sind. Es testet im Auftrag des Gesundheitsamtes auch Personen in Gemeinschaftseinrichtungen wie in Schulen oder Pflegeeinrichtungen.

    Testungen und Mobiles Testteam
    Es gibt in Gera zurzeit drei Möglichkeiten, getestet zu werden und die jeweilige Teststelle gibt auch Auskunft zu den Ergebnissen.

    Teststelle 1: Mobiles Testteam der Stadtverwaltung Gera
    • Für: Tests, die ausschließlich vom Gesundheitsamt Gera ausgelöst werden zum schnellen Testen von Kontaktpersonen und Tests in Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Schulen)
    • Wo: Kommt an die Haustür, zu den Personen vor Ort
    • Terminvereinbarung: wird besprochen bei Erstkontakt durch Gesundheitsamt
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bis zu 3 Tage
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: direkt vom Gesundheitsamt Gera an Getestete telefonisch, schriftlich
    • Bei Fragen: Bitte nicht die Bürgerhotline der Stadt Gera zu Testergebnissen anrufen. Die Bürgerhotline gibt keine Testergebnisse bekannt. Bei unbedingt notwendigen Rückfragen zu Testergebnissen bitte die Telefonnummer wählen, die auf dem Test-Infoschreiben steht, das beim Testen an die Testpersonen übergeben wurde. (Notwendige Rückfrage z. B. wenn noch kein Ergebnis bekannt ist und die Quarantäne ausläuft.)

    Teststelle 2 Abstrichstelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV Thüringen):
    • Für: Tests bei begründeter Testnotwendigkeit, z.B.: Reiserückkehrer, Personen mit Symptomen; jederzeit Lehrer, Erzieher von Schulen und Kindereinrichtungen, Personen, die für eine ambulante Operation oder Aufnahme in einer Rehabilitätseinrichtung einen Negativtest brauchen; Selbstzahler
    • Wo: Ärztehaus Bieblach, Johannes-R.-Becher-Straße 1
    • Terminvereinbarung: BürgerInnen rufen an unter 116117, geöffnet ist die Stelle Mo/Mi/Fr 18:00 – 20:00 Uhr; Sa: 10:00 – 12:00 Uhr, (Stand: 23.10.2020)
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bis zu 3 Tage
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: telefonisch oder per E-Mail über die Kassenärztliche Vereinigung; schon beim Terminvereinbaren werden Personen nach Telefonnummer und E-Mail-Adresse erfragt für Ergebnisübermittlung;
    • Bei Fragen: falls nicht nach 3 Tagen Testergebnis bekannt, bitte E-Mail an: Coronabefund@kvt.de mit Angabe von Name, Geburtsdatum, Testdatum und Ort Test/Abstrichstelle; Getestete erhalten Antwort per Mail; ein Telefonkontakt ist nicht eingerichtet;

    Teststelle 3 Arztpraxen (Kliniken bei stationärer Aufnahme, hier nicht berücksichtigt):
    • Für: BürgerInnen mit Symptomen, Patienten
    • Wo: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, HausärztInnen
    • Terminvereinbarung: mit den Arztpraxen direkt
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bitte direkt bei den ÄrztInnen erfragen
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: direkt durch die Arztpraxen
    • Bei Fragen: direkt die Praxen und Kliniken ansprechen


    Gera setzt auf mehr Mund-Nasen-Bedeckung und weniger Personen bei privaten oder nicht-öffentlichen Veranstaltungen

    Pressemitteilung vom 16. Oktober 2020

    Ab Montag in geschlossenen Räumen bis 25 und unter freiem Himmel bis 50 Personen zulässig - MNB jetzt überall in öffentlich zugänglichen Räumen – OB Vonarb, Bürgermeister Dannenberg und Sozialdezernentin Wanzar appellieren an die Bevölkerung: „Mehr Schutz, mehr Leben, mehr Wirtschaft!“

    Wie gestern angekündigt, reagiert die Stadtverwaltung Gera auf die steigenden Corona-Infektionen in Gera. Ab Montag, den 19. Oktober, gilt eine neue „Allgemeinverfügung der Stadt Gera zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen“. Diese regelt Verhaltensweisen zum Schutz der Bevölkerung entsprechend der aktuellen Lage. Dabei behalten bundes- und thüringenweite Regelungen ihre Geltung.

    Die wichtigsten Regelungen ab Montag betreffen zwei große Themenfelder:
    1. mehr Schutz durch Mund-Nasen-Bedeckungen durchgängig in allen öffentlich zugänglichen Räumen und in Räumen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht durchgängig eingehalten werden kann:
    - beim Betreten und Aufenthalt in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, z.B. Behörden
    - in Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben (außer am Tisch),
    - in überdachten Einkaufszentren (z.B. Gera Arcaden)
    - in Taxen und bei privaten Beförderungsleistungen
    - in Arzt- und Therapiepraxen, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern
    - an Orten, wo Speisen und Getränke ausgegeben werden

    Für das Personal dieser Einrichtungen gelten grundsätzlich die Infektionsschutzkonzepte des Arbeitgebers und die entsprechenden Arbeitsschutzstandards. Wenn in diesen Konzepten keine Regelungen enthalten sind, die z.B. bei einer Nichteinhaltung des Mindestabstands greifen und auch keine anderen technischen Schutzmaßnahmen wirken, hat auch das Personal die MNB zu tragen. Die Verantwortung darüber trägt die jeweilige verantwortliche Person für die Einrichtung (z.B. Behördenleiter, Gaststättenleiter, Leiter der Therapiepraxis etc.)

    2. weniger Personen bei privaten Zusammenkünften, das heißt:
    - private oder nicht-öffentliche Veranstaltungen (Hochzeiten, Geburtstage…) dürfen stattfinden
    o in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen
    o unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen als Teilnehmenden;
    o diese privaten und nicht-öffentlichen Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 16 Personen sind beim Gesundheitsamt zwei Tage vorher anzuzeigen – das heißt, das Amt ist in Kenntnis zu setzen, die Veranstaltung muss keine ausdrückliche Genehmigung erhalten;
    - Diese Regelungen gelten nicht für Feiern in der eigenen Wohnung und für Versammlungen, religiöse, parteipolitische, amtliche kommunale und betriebliche Veranstaltungen – für diese Veranstaltungen gilt die Zweite Thüringer Infektionsschutz-Grundverordnung mit ihren grundlegenden Infektionsschutzregeln für ganz Thüringen.

    Die Allgemeinverfügung steht online unter www.corona.gera.de.

    „Die Lage ist ernst. Unsere Zahlen steigen. Wir wollen – und wir müssen laut Infektionsschutzgesetz - mit Maßnahmen reagieren. Wir wissen, dass zahlreiche Infektionen in Gera durch Kontakte im Privaten entstanden. Also setzen wir unter anderem im Privaten an. Das ist nicht einfach, aber nur so können wir Menschen, Wirtschaft und öffentliches Leben schützen. Wir arbeiten an einer verbesserten Situation, die weitergehende Einschnitte möglichst nicht erfordert,“ so Oberbürgermeister Julian Vonarb. Gera müsse vor allem wieder unter den kritischen Grenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gelangen. „Die Grenzwerte sind deshalb so kritisch, weil Experten sich sicher sind, spätestens ab Inzidenz 50 die Ausbreitung des Virus nicht mehr unter Kontrolle zu behalten.“ Unter anderem sei die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten nicht mehr möglich, so Vonarb.

    Der Oberbürgermeister appelliert auch im Namen von Krisenstabschef und Bürgermeister Kurt Dannenberg sowie von Sozialdezernentin Sandra Wanzar: „Bitte helfen Sie alle mit, die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden. Je besser wir alle uns und andere schützen, umso mehr Wirtschaft, Kultur und andere Lebensbereiche können wir aufrechterhalten. Die Kette ist: mehr Schutz, mehr Leben, mehr Wirtschaft“, so Vonarb weiter. Er weist erneut auch auf die AHA-Regelung des Bundes hin (AHA = Abstand-Hygiene-Alltagsmaske). Der Bund habe die drei Buchstaben erweitert auf „AHACL“ – wobei C für die Corona-App und das L für Lüften steht. Gerade das Lüften sei von Experten immer wieder empfohlen, um Übertragungen der Erreger vermeiden zu können. „Lüften Sie, denken Sie an den Schutz für Sie und andere“, so OB Vonarb.

    Zum Rummel auf dem Hofwiesenparkplatz ab morgen ergänzt Julian Vonarb: Der Rummel sei nur inklusive eines umfangreichen Hygieneschutzkonzeptes geöffnet und sollte vor allem den Kindern in den Ferien zugutekommen. Werden allerdings die Hygieneregeln nicht eingehalten, droht die Schließung.

    Für die Stadt Gera wurden heute (16. Oktober 2020) fünf neue Corona-Infizierte gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der aktiven Fälle auf 50 und die Inzidenz auf 38,7. Derzeit befinden sich 347 Menschen in Gera in häuslicher Quarantäne, 76 Testergebnisse sind noch offen. Insgesamt infizierten sich seit März 340 Personen mit dem Corona-Virus, 268 gelten als genesen, 22 sind verstorben.


    Gera überschreitet ersten Corona-Grenzwert

    Pressemitteilung vom 15. Oktober 2020

    Für die Stadt Gera wurden heute (15. Oktober 2020) neun neue Corona-Infizierte gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl der aktiven Fälle auf 48 und die Inzidenz auf 35,44. Aufgrund dieses Werts werden nun für die Stadt verschärfte Regeln in Kraft treten.

    Die Allgemeinverfügung, die neue Einschränkungen regeln wird, befindet sich im Downloadbereich. Vorgesehen ist eine Ausweitung der Maskenpflicht und die Anzahl der Personen bei privaten Feiern einzuschränken. Die Allgemeinverfügung ist am 16. Oktober in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht worden.

    Derzeit befinden sich 321 Menschen in Gera in häuslicher Quarantäne, 71 Testergebnisse sind noch offen. Neben den drei Schulen, an denen in der vergangenen Woche mehrere positive Fälle bekannt wurden, sind nun auch vier SchülerInnen an der SBBS Wirtschaft und Verwaltung betroffen.

    Insgesamt infizierten sich seit März 335 Personen mit dem Corona-Virus, 265 gelten als genesen, 22 sind verstorben.

    Großteil der Corona-Tests an Schulen ist negativ

    Pressemitteilung vom 9. Oktober 2020

    Mit Stand 9. Oktober 2020, 12 Uhr, sind von den 161 an Geraer Schulen durchgeführten Tests zwei positiv und 136 negativ. 23 Ergebnisse stehen noch aus. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts sind momentan dabei, die Lehrer und Schüler über ihre Testergebnisse zu informieren. Es wird darum gebeten, von Nachfragen – auch an der Bürgerhotline – abzusehen. Auch bei einem negativen Ergebnis von Kontaktpersonen bleibt die angeordnete Quarantäne bestehen. Die Kontaktnachverfolgung der beiden Neu-Infizierten hat bereits begonnen.

    Bezüglich des Schulbetriebs werden Eltern und Schüler gebeten, sich auf den Internetseiten der jeweiligen Bildungseinrichtungen über den aktuellen Stand zu informieren.

    Für Personen, die unter Quarantäne stehen, wurde zudem wieder die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Wer Bedarf hat, kann sich von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr an die Ehrenamtszentrale wenden. Tel.: 0365 838 3022 oder per Mail an nachbarschaftshilfegera@gmail.com


    Corona-Bürgertelefon ab sofort wieder aktiv

    Pressemitteilung vom 9. Oktober 2020

    Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionen an drei Geraer Schulen und den damit verbundenen, umfangreichen Testungen wurden mit Wirkung vom 9. Oktober 2020 das Bürgertelefon und die Unternehmerhotline wieder aktiviert. Unter 0365 838 3526 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Bürgeranfragen und die Kollegen der Wirtschaftsförderung unter 0365 838 1219 für Fragen von Unternehmen zur Verfügung.

    Erreichbar ist das Bürgertelefon immer Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr, von Mo bis Do 13 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr. Die Unternehmerhotline ist täglich bis 15 Uhr erreichbar.

    Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: "Unser oberstes Ziel ist unverzügliches, proaktives Handeln, um die Situation kontrollieren und täglich neu bewerten zu können. Wir bieten ab sofort wieder die Möglichkeit der Information und Aufklärung zu allen Sorgen und Fragen, die die Bürger und Unternehmer bewegen, damit Unsicherheiten geklärt werden können und schnell geholfen werden kann."


    Krisenstab der Stadt Gera nimmt Arbeit wieder auf

    Pressemitteilung vom 8. Oktober 2020

    Nachdem bekannt wurde, dass in Gera drei Schulen von mehreren Corona-Infektionen betroffen sind, hat Bürgermeister Kurt Dannenberg den Krisenstab wieder einberufen. Zunächst in kleiner Besetzung soll dieser das Gesundheitsamt unterstützen, die aktuelle Lage zu bewältigen. Durch die fünf positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler wurden insgesamt 102 Schüler und 50 Lehrer in Quarantäne geschickt.

    „Wir haben alle bisher ermittelten Kontaktpersonen abgestrichen und warten nun auf die Ergebnisse“, teilt Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik mit. Parallel laufen jedoch auch die weiteren Kontaktermittlungen. Um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen, kam der Krisenstab am 8. Oktober zu einer ersten Lagebesprechung zusammen und wird die Arbeit wieder aufnehmen.

    „Das aktuelle Infektionsgeschehen macht deutlich, dass das Corona-Virus in Gera nach wie vor aktiv ist. Umso wichtiger ist es, gerade jetzt die AHA-Regeln – Abstand halten, Hygieneregeln, Alltagsmaske tragen – einzuhalten“, appelliert Oberbürgermeister Julian Vonarb.


    Fünf Corona-Infektionen an drei Geraer Schulen

    Pressemitteilung vom 7. Oktober 2020

    Das Gesundheitsamt der Stadt Gera teilt mit, dass aktuell drei Erwachsene und fünf Kinder aus zwei Familien in Gera positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Da es sich um schulpflichtige Kinder handelt, werden derzeit Testungen in den Schulen „Am Bieblacher Hang“, in der Bieblacher Schule sowie am Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium durchgeführt. Bei den direkten Klassenkameraden wurde vorsorglich eine häusliche Quarantäne angeordnet. Wo sich die betroffenen Familien infiziert haben, konnte bisher nicht nachvollzogen werden.

    Derzeit werden ebenfalls die Kontakte der Familien außerhalb der Schulen ermittelt, um ein weiteres Ausbruchsgeschehen einzudämmen. Das Gesundheitsamt steht sowohl mit den Schulleitern als auch mit den Eltern der Kinder in regelmäßigem Kontakt.

    Sobald es neue Erkenntnisse gibt, wird die Stadtverwaltung voraussichtlich in Form eines Pressegesprächs informieren. Den genauen Zeitpunkt geben wir rechtzeitig bekannt.
    Wir bitten bis dahin, von individuellen Anfragen abzusehen.


    Update (15:30 Uhr):
    Die Testungen an allen drei Schulen wurden abgeschlossen.


    Alle aktuellen Entwicklungen gibt es unter http://www.corona.gera.de


    Veröffentlichung: 14.05.2021