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Aktuelle Mitteilungen zum Corona-Virus

Neue Abstrichstelle in der Panndorfhalle ab 25. November


Zugang Abstrichstelle Panndorfhalle Test auf das Corona-Virus nur mit Terminvergabe durch das Gesundheitsamt möglich

Ab Mittwoch, 25. November 2020, gibt es in der Stadt Gera eine neue Corona-Abstrichstelle. Diese befindet sich im Konferenzraum der Panndorfhalle und hat Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang Ost in der Neuen Straße (siehe Luftbild). Der Hallenzugang für den Sportbetrieb befindet sich an der Nordseite und damit weiträumig entfernt, so dass der Trainingsbetrieb in der Halle weiter aufrechterhalten werden kann.

Die neue Abstrichstelle ergänzt die „Fliegenden Teams“ des Gesundheitsamts. In den vergangenen Tagen war das Testaufkommen so hoch (ca. 960 Abstriche innerhalb von 14 Tagen), dass dringend eine weitere Alternative benötigt wurde. Durch die stationäre Teststelle reduziert sich der Aufwand für Anfahrt und Schutzkleidung im Zusammenhang mit der Durchführung der Abstriche.

„Derzeit haben wir vier Teams, die vom jeweiligen Wohnort zum nächsten jeweiligen Wohnort fahren, um die Kontaktpersonen von Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, zu testen. Zum Teil wurden mehr als 200 Menschen pro Tag abgestrichen. Wenn diese Personen nun in die Panndorfhalle kommen, sparen wir sehr viel Zeit und natürlich auch Kosten“, begründet Oberbürgermeister Julian Vonarb diese Maßnahme.

In der Abstrichstelle werden künftig jene Personen auf das Corona-Virus getestet, die als Kontaktperson ermittelt wurden, mobil sind, keine Symptome aufweisen und vom Gesundheitsamt einen Termin erhalten haben. Diese Personen dürfen nur für den direkten Weg von und zur Teststelle (ohne Umwege, ohne andere Erledigung), die häusliche Isolierung unterbrechen, um mit dem eigenen Pkw ohne weitere Mitfahrer zu fahren oder im Fall kurzer Wege zu Fuß von der Wohnung zur Teststelle unter Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen zu laufen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist verboten.

Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden und nicht mobil sind, werden weiterhin durch das mobile Testteam abgestrichen.

Menschen, die typische Covid-19 Symptome haben, nehmen wie bisher Kontakt mit ihrem Hausarzt bzw. am Wochenende mit der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 auf.

Diagnostik-Stau Grund für hohe Zahl an Neuinfektionen am Samstag

Pressemitteilung vom 23.11.2020

Am 20. November wurden dem Geraer Gesundheitsamt aus den Laboren 49 positive Corona-Testergebnisse übermittelt. Grund für die hohe Zahl war unter anderem ein Diagnostik-Stau im Labor, sodass die Ergebnisse länger als üblich nicht bekannt waren. Über das Wochenende wurden weitere 19 Fälle gemeldet, sodass es in Gera aktuell 158 Menschen gibt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Aktuell betroffen sind erneut Gemeinschaftseinrichtungen. So gibt es Fälle in der Integrierten Gesamtschule sowie in der Kita Grashüpfer in Gera-Aga. Die Einrichtungen befinden sich in Stufe Gelb, genauso wie die SBBS Wirtschaft und Verwaltung, die SBBS Gesundheit und Soziales, das Zabelgymnasium, das Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium und die 4. Regelschule. Die Quarantäne endet heute (23. November 2020) für Schüler und Lehrer der Hans-Christian-Andersen Grundschule. In Stufe Rot befinden sich die Kita Storchennest und die Private Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung.

Der aktuelle Inzidenzwert in Gera liegt bei 108,46. Seit März haben sich 713 Personen infiziert, 528 gelten als genesen, 27 sind verstorben.


Corona-Geschehen am 18. November 2020

In der Stadt Gera haben sich mit Stand 18. November 2020 bisher 623 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind sieben mehr als gestern. 468 und somit 14 mehr als noch am Vortag gelten als genesen. Seit März 2020 sind 27 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Demnach gibt es aktuell 128 aktive Fälle in der Stadt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 60,1.

Die Anzahl der Menschen in Quarantäne liegt unverändert hoch bei 713. Grund dafür ist unter anderem, dass weitere Klassen der Regelschule 4 aufgrund eines positiven Falls getestet werden mussten. Auch im Seniorenpflegeheim in Gera Rubitz wurde mindestens ein Pfleger positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Entgegen der Meldung vom Montag (16. November 2020), befindet sich die Tabaluga-Grundschule bereits seit dem 7. November 2020 nicht mehr in der Stufe Gelb. Für Schüler und Lehrer des Osterlandgymnasiums sowie für Kinder und Erzieher des Montessori-Kinderhauses „Frohes Leben“ wurde die Quarantäne ebenfalls aufgehoben.

Fast 400 Schüler und Kita-Kinder in Gera in Quarantäne

Kita Storchennest in der Rathenaustraße bleibt diese Woche komplett geschlossen

Pressemitteilung vom 16. November 2020

Die Mehrzahl der Menschen in Gera, die sich mit Stand 16. November 2020 in Quarantäne befinden, sind Kinder und Jugendliche. Demnach sind 397 von insgesamt 749 Personen in häuslicher Isolation weil sie selbst infiziert sind oder als Kontaktperson gelten. Hinzu kommen 84 Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Derzeit sind einzelne Klassen und Lehrer an folgenden Schulen in Quarantäne: SBBS Wirtschaft und Verwaltung, SBBS Gesundheit und Soziales, Goethegymnasium/Rutheneum sein 1608, Osterlandgymnasium, Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium, Debschwitzer Schule, Regelschule 4, Grundschule Hans-Christian-Andersen und die Grundschule „Otto Dix“.

Folgende Kindertagesstätten befinden sich im eingeschränkten Regelbetrieb: Montessori-Kinderhaus Frohes Leben und die Kindertagesstätte Langenberger Zwerge. Betroffen von mehreren Corona-Infektionen ist auch die Kindertagesstätte Storchennest. Hier hat das Gesundheitsamt am vergangenen Sonnabend einen Schließungsbescheid erlassen. Dieser gilt bis zum 20. November 2020.

Aktuell sind in der Stadt Gera 168 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Seit März wurden insgesamt 612 Infektionen registriert, davon gelten 418 als genesen, 26 sind mit Stand 16. November 2020 verstorben.

Weitere Informationen unter http://corona.gera.de


Bürgermeister und Krisenstabsschef Kurt Dannenberg (l.) begrüßte zusammen mit Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik (r.) und Dr. Bengt Fuchs (4.v.l.), stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr in Gera, die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. (Stadt Gera/Franziska Hug) Pressemitteilung vom 11. November 2020

10 Soldaten der Bundeswehr leisten in Gera Amtshilfe für mobiles Testteam und Kontaktverfolgung

Die Bundeswehr verstärkt weiter die Geraer Stadtverwaltung bei der Arbeit zur Eindämmung der Infektionen mit SARS-CoV-2. Am 11.11. begrüßte Krisenstabsschef und Bürgermeister Kurt Dannenberg zusammen mit Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik weitere vier Soldaten. Bereits seit mehreren Wochen leisten vier Angehörige der Bundeswehr Amtshilfe für die Stadtverwaltung, in den nächsten Tagen sollen zwei weitere folgen.

Von diesen insgesamt zehn Soldatinnen und Soldaten unterstützen sechs das dann insgesamt 25-köpfige Team der Kontaktnachverfolgung im Auftrag des Gesundheitsamtes. Die weiteren vier Soldaten verstärken das mobile Testteam. Einige der Soldaten gehören zum in Gera stationierten Panzerpionierbataillon 701.

„Die Bereiche Kontaktnachverfolgung und mobiles Testteam arbeiten eng verzahnt: Sobald wir Kontakte erfassen, die auf Anordnung des Gesundheitsamtes getestet werden müssen, beauftragen wir das mobile Testteam. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Bundeswehr auf die Unterstützung durch einen verlässlichen und starken Partner bauen können. Ich danke allen, die dies für uns in Gera ermöglichen“, so Kurt Dannenberg.

Die neuen Helfer für die Kontaktnachverfolgung erhielten heute ihre Schulung durch das Gesundheitsamt. Dazu Amtsleiterin Monika Jorzik: „Wir orientieren unsere Arbeit im Kontaktpersonenmanagement an den Empfehlungen des Robert Koch Institutes. Unser Ziel ist es, möglichst viele Personen zu erreichen, die sich angesteckt haben könnten, um weitere Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.“

Nach Angaben des Landeskommandos Thüringen unterstützt die Bundeswehr neben der Stadt Gera aktuell noch in neun weiteren Landkreisen und Kreisfreien Städten in Thüringen primär bei der Kontaktnachverfolgung, mit Abstrichteams sowie den in diesen Kreisen aktivierten Kreisverbindungskommandos. Insgesamt sind dafür aktuell mehr als 70 Soldaten im Rahmen der Eindämmung der Corona-Pandemie im Einsatz. Damit setze die Bundeswehr die Zusage der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, zivile Behörden bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen, in Thüringen tatkräftig um, heißt es weiter vom Landeskommando Thüringen.

Pressemitteilung vom 10. November 2020

Corona-Infektionen an drei weiteren Geraer Schulen

In der Stadt Gera wurden am 10. November 2020 Testungen auf das Corona-Virus an drei Geraer Schulen durchgeführt. Das Gesundheitsamt bestätigte positive Fälle an der Debschwitzer Schule, der Hans-Christian-Andersen Grundschule und der Regelschule 4.

Auch in der vergangenen Woche wurden unter anderem Tests in der Kita Langenberger Zwerge, an der Otto-Dix-Grundschule und ebenfalls in der Regelschule 4 durchgeführt, nachdem Kinder bzw. Lehrer/innen oder Erzieher/innen der Einrichtungen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bisher gibt es für das Gesundheitsamt keinen Grund für eine Schließung der Schulen oder Kindertagesstätten. Die Schule bzw. der Träger selbst regelt den Betrieb in den kommenden Tagen. In der Regel werden die betreffenden Bildungseinrichtungen durch das zuständige Ministerium in die Stufe gelb – eingeschränkter Regelbetrieb – versetzt.

Seit gestern wurden 15 Personen positiv auf das Coronavirus SARS-Cov-2 getestet. Damit steigt die Zahl der aktiven Fälle von 154 (Stand: 09.11.2020) auf 169. Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Infizierten innerhalb von einer Woche – sank zwar auf 90,2, jedoch befinden sich zum heutigen Tag 668 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera in Quarantäne. 370 Personen gelten als genesen, 24 Menschen sind verstorben.




Pressemitteilung vom 3. November 2020

27 neue Corona-Infektionen an einem Tag in Gera

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Gera ist seit gestern um 27 gestiegen. Damit erhöht sich auch die 7-Tages-Inzidenz auf einen Wert von 88,1. Im Zusammenhang mit Corona gab es zudem einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Infizierten seit März 2020 stieg somit auf 479, die Zahl der Verstorbenen auf 23.

Das Gesundheitsamt und der Krisenstab arbeiten auf Hochtouren, um die Kontakte nachzuverfolgen und somit Infektionsketten zu unterbrechen. Die aktuell 116 Infizierten verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet; es gibt derzeit kein größeres Infektionsgeschehen in Einrichtungen. Insgesamt ist die Altersgruppe der 35 bis 50-Jährigen seit Beginn im März 2020 prozentual am stärksten betroffen.

Pressemitteilung vom 30. Oktober 2020

Dies gilt am 2. November in Gera

Bundesweit gelten ab Montag, den 2. November, neue Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dies beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz am 28. Oktober. Der Freistaat Thüringen hat hierzu eine „Sondereindämmungsverordnung“ (siehe Downloads) erarbeitet.

Hier gekürzt die wichtigsten Maßnahmen der neuen Thüringer Verordnung, die ab Montag, den 2. November, auch in Gera gelten:

  • physische soziale Kontakte zu anderen Menschen, außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes, auf ein Minimum reduzieren; Treffen in der Öffentlichkeit nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit maximal 10 Personen gesamt


  • Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche sowie auf überregionale Ausflüge soll verzichtet werden. Touristische Übernachtungen sind nicht möglich.


  • Geschlossen werden:

  • →Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrich­tungen, ausgenommen sind Betriebskantinen und Mensen (Lieferung, Abholung von Essen und Getränken zum Verzehr Zuhause ist erlaubt)
    →Theater, Museen, Konzerthäuser, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
    →Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    →Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen (Schulsport und Schwimmsport sind weiterhin möglich)
    →Veranstaltungen zu Unterhaltungszwecken sind untersagt.

  • Offen bleiben:

  • →Supermärkte: Groß- und Einzelhandel bleiben unter Auflagen zur Hygiene insgesamt geöffnet (pro 10 qm ein Kunde).
    →Schulen und Kindergärten, weitere Bildungseinrichtungen wie Volkshochschule, Fahrschulen, Musikschulen, Bibliotheken
    →Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbarer Beratungseinrichtungen wie Frauenhäuser, Mutter-Kind-Heime, Suchtberatungsstellen, Tagespflege, Kinder- und Jugendtreffs
    →therapeutische Einrichtungen und Angebote sowie körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Tattoo-, Kosmetik- und Nagelstudios)
    →Spielplätze
    →Veranstaltungen mit Weiterbildungscharakter bleiben erlaubt.

  • Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen wird ausgesetzt. Professionelle Sportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. Der Individualsport ohne Körperkontakt, insbesondere Reiten, Tennis, Golf, Leichtathletik, Schießsport und Radsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ist möglich

  • Empfehlung zum Home Office: Überall, wo das möglich ist, soll bevorzugt wieder von Zuhause gearbeitet werden.


  • Insbesondere für die Einrichtungen der Stadt Gera gilt somit ebenfalls ab dem 2. November:

    Geschlossen werden:

    →Das Hofwiesenbad Gera wird für den öffentlichen Betrieb und damit den Freizeit- und Amateursport geschlossen, es bleibt für den Schwimmunterricht der Schulen weiter verfügbar.
    →Die Schulsporthallen und Sportstätten stehen für den Schulsport weiter zur Verfügung, werden für den Freizeit- und Amateursport ab 2. November bis auf Widerruf geschlossen. Eine Ausnahme bildet zur Versorgung von lebenden Tieren das Reitstadion Gera-Milbitz.
    →KuK und Comma werden für den Veranstaltungsbetrieb geschlossen. Veranstaltungen werden verschoben oder abgesagt.
    →Museen

    Hinweis: Der Tierpark Gera darf grundsätzlich weiterhin geöffnet bleiben. Im Gegensatz zu den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz dürfen in Thüringen auch körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Tattoo- , Kosmetik- und Nagelstudios) weiterhin öffnen.

    Die Stadtverwaltung Gera bittet alle Veranstalter, ihre geplanten Veranstaltungen für den Monat November unverzüglich abzusagen.

    Die Stadtverwaltung bittet um Unterstützung für diese Maßnahmen und weiterhin um die Einhaltung der wichtigen Hygieneregeln nach dem AHA-L-Prinzip: Abstand halten, Hygieneschutz beachten, Alltagsmaske tragen und lüften.

    Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: "Ich begrüße es, dass das Land Thüringen leicht abweichende Regeln beschlossen hat und somit beispielsweise unser Tierpark grundsätzlich geöffnet werden kann. Die finalen Abstimmungen dazu werden am Montag Vormittag durchgeführt. Dennoch appelliere ich an alle, die Kontakte weitestgehend einzuschränken. Gera ist nun auch Risikogebiet und wir sollten alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen."

    Weitergehende Informationen für die Bevölkerung geben die:

    Bürgerhotline der Stadtverwaltung Gera:

    0365 838 -3526

    Montag – Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr sowie 13:00 – 17:00 Uhr


    Unternehmenshotline der Stadtverwaltung Gera:

    0365 838 – 1219

    Montag – Freitag: 09:00 – 15:00 Uhr


    Homepage zur Corona-Pandemie der Stadt Gera:

    https://unser.gera.de/corona


    Weitere Telefonnummern wichtiger Partner (z. B.: IHK, Handwerkskammer, Berufsverbände, Arbeitsagentur) unter:
    https://unser.gera.de/corona/wichtige-rufnummern/

    Pressemitteilung vom 29. Oktober 2020

    Gesundheitsamt und Krisenstab Gera im Austausch mit Verantwortlichen aus Pflegeeinrichtungen zur neuen Testverordnung und zu Antigentests

    Gestern (28.10.) trafen sich das Geraer Gesundheitsamt und der Krisenstab Gera mit VertreterInnen regionaler Pflegeeinrichtungen. Das Gesundheitsamt hatte eingeladen zum Austausch über die neue „Corona-Testverordnung“. Mit dieser regelt das Bundesgesundheitsministerium auch die Verwendung von Antigen-Tests. Diese ergänzen die bisherigen Präventionsmaßnahmen besonders auch in Pflegeeinrichtungen. Um die Kosten erstattet zu bekommen, müssen die Pflegeeinrichtungen ihre Testkonzepte weiterentwickeln.

    Die Stadtverwaltung Gera empfiehlt, von den Testmöglichkeiten auch über Antigentests Gebrauch zu machen, so Monika Jorzik, die Leiterin des Geraer Gesundheitsamtes. „Tests können gerade auch in den Pflegeeinrichtungen zum Schutz der Bewohner, des Personals und der Besucher beitragen. Wir halten die vorsorglichen Tests für eine sinnvolle Ergänzung zu den weiteren Infektionsschutzmaßnahmen.“

    Monika Jorzik und Thilo Schütz als stellvertretender Leiter des Geraer Krisenstabes stellten sich zahlreichen Fragen der Teilnehmenden. Im Ergebnis verständigten sich Pflegeeinrichtungen und Stadtverwaltung, bei Anliegen zügig aufeinander zuzugehen. Dazu Thilo Schütz: „Um die Infektionsausbreitung möglichst einzudämmen, liegt uns an der kooperativen Zusammenarbeit mit den Einrichtungen auch weiterhin.“



    Pressemitteilung vom 23. Oktober 2020

    Gera beantragt Unterstützung der Bundeswehr für mobiles Testteam

    Das mobile Testteam für Infektionstests zum Virus SARS-CoV-2 soll in Gera verstärkt werden. Dafür hat die Stadtverwaltung erneut Unterstützung durch Soldaten der Bundeswehr beantragt. „Wir haben heute den Antrag mit Bitte um Amtshilfe versandt“, so Bürgermeister Kurt Dannenberg, zugleich Leiter des städtischen Krisenstabs. Die Bundeswehr hatte die Stadt Gera bereits Anfang des Jahres mit Sanitätern unterstützt.

    Jetzt sollen die Bundeswehrsoldaten vor allem die flexible Verfügbarkeit des mobilen Testteams sichern, die über die Ehrenamtlichen absehbar nicht ausreichend gewährleistet sein könnte, da diese neben ihrem Ehrenamt einem Beruf nachgehen. Die „Amtshilfe durch die Bundeswehr bedeutet für uns verlässlich Unterstützung durch einen starken Partner“, so Dannenberg weiter.

    Die Bundeswehr leistet aktuell bereits Amtshilfe in Gera. Zwei Soldaten des in Gera stationierten Panzerpionierbataillons 701 unterstützen das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung. Grundlage für diese und vergleichbare Einsätze der Bundeswehr im Inland ist der Artikel 35 Abs. 1 des Grundgesetzes, der die gegenseitige personelle und materielle Unterstützung von Landes- und Bundesbehörden erlaubt. Das Landeskommando Thüringen weist im Zusammenhang mit Amtshilfeeinsätzen darauf hin: „Primärauftrag der Streitkräfte ist und bleibt die Gewährleistung der äußeren Sicherheit; Einsätze im Innern unterliegen daher strengen Auflagen und werden jeweils im Einzelfall auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft.“

    Hintergrundinfos Testungen und Mobiles Testteam

    Laut Stadtverwaltung testet das mobile Testteam wöchentlich zurzeit etwa 250 Personen. Das Team ist schnell vor Ort bei Personen, die dem Gesundheitsamt als Kontaktperson bekannt geworden sind. Es testet im Auftrag des Gesundheitsamtes auch Personen in Gemeinschaftseinrichtungen wie in Schulen oder Pflegeeinrichtungen.

    Testungen und Mobiles Testteam
    Es gibt in Gera zurzeit drei Möglichkeiten, getestet zu werden und die jeweilige Teststelle gibt auch Auskunft zu den Ergebnissen.

    Teststelle 1: Mobiles Testteam der Stadtverwaltung Gera
    • Für: Tests, die ausschließlich vom Gesundheitsamt Gera ausgelöst werden zum schnellen Testen von Kontaktpersonen und Tests in Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Schulen)
    • Wo: Kommt an die Haustür, zu den Personen vor Ort
    • Terminvereinbarung: wird besprochen bei Erstkontakt durch Gesundheitsamt
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bis zu 3 Tage
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: direkt vom Gesundheitsamt Gera an Getestete telefonisch, schriftlich
    • Bei Fragen: Bitte nicht die Bürgerhotline der Stadt Gera zu Testergebnissen anrufen. Die Bürgerhotline gibt keine Testergebnisse bekannt. Bei unbedingt notwendigen Rückfragen zu Testergebnissen bitte die Telefonnummer wählen, die auf dem Test-Infoschreiben steht, das beim Testen an die Testpersonen übergeben wurde. (Notwendige Rückfrage z. B. wenn noch kein Ergebnis bekannt ist und die Quarantäne ausläuft.)

    Teststelle 2 Abstrichstelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV Thüringen):
    • Für: Tests bei begründeter Testnotwendigkeit, z.B.: Reiserückkehrer, Personen mit Symptomen; jederzeit Lehrer, Erzieher von Schulen und Kindereinrichtungen, Personen, die für eine ambulante Operation oder Aufnahme in einer Rehabilitätseinrichtung einen Negativtest brauchen; Selbstzahler
    • Wo: Ärztehaus Bieblach, Johannes-R.-Becher-Straße 1
    • Terminvereinbarung: BürgerInnen rufen an unter 116117, geöffnet ist die Stelle Mo/Mi/Fr 18:00 – 20:00 Uhr; Sa: 10:00 – 12:00 Uhr, (Stand: 23.10.2020)
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bis zu 3 Tage
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: telefonisch oder per E-Mail über die Kassenärztliche Vereinigung; schon beim Terminvereinbaren werden Personen nach Telefonnummer und E-Mail-Adresse erfragt für Ergebnisübermittlung;
    • Bei Fragen: falls nicht nach 3 Tagen Testergebnis bekannt, bitte E-Mail an: Coronabefund@kvt.de mit Angabe von Name, Geburtsdatum, Testdatum und Ort Test/Abstrichstelle; Getestete erhalten Antwort per Mail; ein Telefonkontakt ist nicht eingerichtet;

    Teststelle 3 Arztpraxen (Kliniken bei stationärer Aufnahme, hier nicht berücksichtigt):
    • Für: BürgerInnen mit Symptomen, Patienten
    • Wo: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, HausärztInnen
    • Terminvereinbarung: mit den Arztpraxen direkt
    • Zeitdauer zwischen Test bis Information: bitte direkt bei den ÄrztInnen erfragen
    • Testergebnisse werden bekannt gegeben: direkt durch die Arztpraxen
    • Bei Fragen: direkt die Praxen und Kliniken ansprechen


    Pressemitteilung vom 16. Oktober 2020

    Gera setzt auf mehr Mund-Nasen-Bedeckung und weniger Personen bei privaten oder nicht-öffentlichen Veranstaltungen

    Ab Montag in geschlossenen Räumen bis 25 und unter freiem Himmel bis 50 Personen zulässig - MNB jetzt überall in öffentlich zugänglichen Räumen – OB Vonarb, Bürgermeister Dannenberg und Sozialdezernentin Wanzar appellieren an die Bevölkerung: „Mehr Schutz, mehr Leben, mehr Wirtschaft!“

    Wie gestern angekündigt, reagiert die Stadtverwaltung Gera auf die steigenden Corona-Infektionen in Gera. Ab Montag, den 19. Oktober, gilt eine neue „Allgemeinverfügung der Stadt Gera zum Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen“. Diese regelt Verhaltensweisen zum Schutz der Bevölkerung entsprechend der aktuellen Lage. Dabei behalten bundes- und thüringenweite Regelungen ihre Geltung.

    Die wichtigsten Regelungen ab Montag betreffen zwei große Themenfelder:
    1. mehr Schutz durch Mund-Nasen-Bedeckungen durchgängig in allen öffentlich zugänglichen Räumen und in Räumen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht durchgängig eingehalten werden kann:
    - beim Betreten und Aufenthalt in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, z.B. Behörden
    - in Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben (außer am Tisch),
    - in überdachten Einkaufszentren (z.B. Gera Arcaden)
    - in Taxen und bei privaten Beförderungsleistungen
    - in Arzt- und Therapiepraxen, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern
    - an Orten, wo Speisen und Getränke ausgegeben werden

    Für das Personal dieser Einrichtungen gelten grundsätzlich die Infektionsschutzkonzepte des Arbeitgebers und die entsprechenden Arbeitsschutzstandards. Wenn in diesen Konzepten keine Regelungen enthalten sind, die z.B. bei einer Nichteinhaltung des Mindestabstands greifen und auch keine anderen technischen Schutzmaßnahmen wirken, hat auch das Personal die MNB zu tragen. Die Verantwortung darüber trägt die jeweilige verantwortliche Person für die Einrichtung (z.B. Behördenleiter, Gaststättenleiter, Leiter der Therapiepraxis etc.)

    2. weniger Personen bei privaten Zusammenkünften, das heißt:
    - private oder nicht-öffentliche Veranstaltungen (Hochzeiten, Geburtstage…) dürfen stattfinden
    o in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen
    o unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen als Teilnehmenden;
    o diese privaten und nicht-öffentlichen Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 16 Personen sind beim Gesundheitsamt zwei Tage vorher anzuzeigen – das heißt, das Amt ist in Kenntnis zu setzen, die Veranstaltung muss keine ausdrückliche Genehmigung erhalten;
    - Diese Regelungen gelten nicht für Feiern in der eigenen Wohnung und für Versammlungen, religiöse, parteipolitische, amtliche kommunale und betriebliche Veranstaltungen – für diese Veranstaltungen gilt die Zweite Thüringer Infektionsschutz-Grundverordnung mit ihren grundlegenden Infektionsschutzregeln für ganz Thüringen.

    Die Allgemeinverfügung steht online unter www.corona.gera.de.

    „Die Lage ist ernst. Unsere Zahlen steigen. Wir wollen – und wir müssen laut Infektionsschutzgesetz - mit Maßnahmen reagieren. Wir wissen, dass zahlreiche Infektionen in Gera durch Kontakte im Privaten entstanden. Also setzen wir unter anderem im Privaten an. Das ist nicht einfach, aber nur so können wir Menschen, Wirtschaft und öffentliches Leben schützen. Wir arbeiten an einer verbesserten Situation, die weitergehende Einschnitte möglichst nicht erfordert,“ so Oberbürgermeister Julian Vonarb. Gera müsse vor allem wieder unter den kritischen Grenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gelangen. „Die Grenzwerte sind deshalb so kritisch, weil Experten sich sicher sind, spätestens ab Inzidenz 50 die Ausbreitung des Virus nicht mehr unter Kontrolle zu behalten.“ Unter anderem sei die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten nicht mehr möglich, so Vonarb.

    Der Oberbürgermeister appelliert auch im Namen von Krisenstabschef und Bürgermeister Kurt Dannenberg sowie von Sozialdezernentin Sandra Wanzar: „Bitte helfen Sie alle mit, die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden. Je besser wir alle uns und andere schützen, umso mehr Wirtschaft, Kultur und andere Lebensbereiche können wir aufrechterhalten. Die Kette ist: mehr Schutz, mehr Leben, mehr Wirtschaft“, so Vonarb weiter. Er weist erneut auch auf die AHA-Regelung des Bundes hin (AHA = Abstand-Hygiene-Alltagsmaske). Der Bund habe die drei Buchstaben erweitert auf „AHACL“ – wobei C für die Corona-App und das L für Lüften steht. Gerade das Lüften sei von Experten immer wieder empfohlen, um Übertragungen der Erreger vermeiden zu können. „Lüften Sie, denken Sie an den Schutz für Sie und andere“, so OB Vonarb.

    Zum Rummel auf dem Hofwiesenparkplatz ab morgen ergänzt Julian Vonarb: Der Rummel sei nur inklusive eines umfangreichen Hygieneschutzkonzeptes geöffnet und sollte vor allem den Kindern in den Ferien zugutekommen. Werden allerdings die Hygieneregeln nicht eingehalten, droht die Schließung.

    Für die Stadt Gera wurden heute (16. Oktober 2020) fünf neue Corona-Infizierte gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der aktiven Fälle auf 50 und die Inzidenz auf 38,7. Derzeit befinden sich 347 Menschen in Gera in häuslicher Quarantäne, 76 Testergebnisse sind noch offen. Insgesamt infizierten sich seit März 340 Personen mit dem Corona-Virus, 268 gelten als genesen, 22 sind verstorben.


    Gera überschreitet ersten Corona-Grenzwert

    Für die Stadt Gera wurden heute (15. Oktober 2020) neun neue Corona-Infizierte gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl der aktiven Fälle auf 48 und die Inzidenz auf 35,44. Aufgrund dieses Werts werden nun für die Stadt verschärfte Regeln in Kraft treten.

    Die Allgemeinverfügung, die neue Einschränkungen regeln wird, befindet sich im Downloadbereich. Vorgesehen ist eine Ausweitung der Maskenpflicht und die Anzahl der Personen bei privaten Feiern einzuschränken. Die Allgemeinverfügung ist am 16. Oktober in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht worden.

    Derzeit befinden sich 321 Menschen in Gera in häuslicher Quarantäne, 71 Testergebnisse sind noch offen. Neben den drei Schulen, an denen in der vergangenen Woche mehrere positive Fälle bekannt wurden, sind nun auch vier SchülerInnen an der SBBS Wirtschaft und Verwaltung betroffen.

    Insgesamt infizierten sich seit März 335 Personen mit dem Corona-Virus, 265 gelten als genesen, 22 sind verstorben.

    Pressemitteilung vom 9. Oktober 2020

    Großteil der Corona-Tests an Schulen ist negativ

    Mit Stand 9. Oktober 2020, 12 Uhr, sind von den 161 an Geraer Schulen durchgeführten Tests zwei positiv und 136 negativ. 23 Ergebnisse stehen noch aus. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts sind momentan dabei, die Lehrer und Schüler über ihre Testergebnisse zu informieren. Es wird darum gebeten, von Nachfragen – auch an der Bürgerhotline – abzusehen. Auch bei einem negativen Ergebnis von Kontaktpersonen bleibt die angeordnete Quarantäne bestehen. Die Kontaktnachverfolgung der beiden Neu-Infizierten hat bereits begonnen.

    Bezüglich des Schulbetriebs werden Eltern und Schüler gebeten, sich auf den Internetseiten der jeweiligen Bildungseinrichtungen über den aktuellen Stand zu informieren.

    Für Personen, die unter Quarantäne stehen, wurde zudem wieder die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Wer Bedarf hat, kann sich von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr an die Ehrenamtszentrale wenden. Tel.: 0365 838 3022 oder per Mail an nachbarschaftshilfegera@gmail.com


    Pressemitteilung vom 9. Oktober 2020

    Corona-Bürgertelefon ab sofort wieder aktiv

    Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionen an drei Geraer Schulen und den damit verbundenen, umfangreichen Testungen wurden mit Wirkung vom 9. Oktober 2020 das Bürgertelefon und die Unternehmerhotline wieder aktiviert. Unter 0365 838 3526 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Bürgeranfragen und die Kollegen der Wirtschaftsförderung unter 0365 838 1219 für Fragen von Unternehmen zur Verfügung.

    Erreichbar ist das Bürgertelefon immer Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr, von Mo bis Do 13 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr. Die Unternehmerhotline ist täglich bis 15 Uhr erreichbar.

    Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: "Unser oberstes Ziel ist unverzügliches, proaktives Handeln, um die Situation kontrollieren und täglich neu bewerten zu können. Wir bieten ab sofort wieder die Möglichkeit der Information und Aufklärung zu allen Sorgen und Fragen, die die Bürger und Unternehmer bewegen, damit Unsicherheiten geklärt werden können und schnell geholfen werden kann."


    Pressemitteilung vom 8. Oktober 2020

    Krisenstab der Stadt Gera nimmt Arbeit wieder auf

    Nachdem bekannt wurde, dass in Gera drei Schulen von mehreren Corona-Infektionen betroffen sind, hat Bürgermeister Kurt Dannenberg den Krisenstab wieder einberufen. Zunächst in kleiner Besetzung soll dieser das Gesundheitsamt unterstützen, die aktuelle Lage zu bewältigen. Durch die fünf positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler wurden insgesamt 102 Schüler und 50 Lehrer in Quarantäne geschickt.

    „Wir haben alle bisher ermittelten Kontaktpersonen abgestrichen und warten nun auf die Ergebnisse“, teilt Gesundheitsamtsleiterin Monika Jorzik mit. Parallel laufen jedoch auch die weiteren Kontaktermittlungen. Um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen, kam der Krisenstab am 8. Oktober zu einer ersten Lagebesprechung zusammen und wird die Arbeit wieder aufnehmen.

    „Das aktuelle Infektionsgeschehen macht deutlich, dass das Corona-Virus in Gera nach wie vor aktiv ist. Umso wichtiger ist es, gerade jetzt die AHA-Regeln – Abstand halten, Hygieneregeln, Alltagsmaske tragen – einzuhalten“, appelliert Oberbürgermeister Julian Vonarb.


    Pressemitteilung vom 7. Oktober 2020

    Fünf Corona-Infektionen an drei Geraer Schulen

    Das Gesundheitsamt der Stadt Gera teilt mit, dass aktuell drei Erwachsene und fünf Kinder aus zwei Familien in Gera positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Da es sich um schulpflichtige Kinder handelt, werden derzeit Testungen in den Schulen „Am Bieblacher Hang“, in der Bieblacher Schule sowie am Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium durchgeführt. Bei den direkten Klassenkameraden wurde vorsorglich eine häusliche Quarantäne angeordnet. Wo sich die betroffenen Familien infiziert haben, konnte bisher nicht nachvollzogen werden.

    Derzeit werden ebenfalls die Kontakte der Familien außerhalb der Schulen ermittelt, um ein weiteres Ausbruchsgeschehen einzudämmen. Das Gesundheitsamt steht sowohl mit den Schulleitern als auch mit den Eltern der Kinder in regelmäßigem Kontakt.

    Sobald es neue Erkenntnisse gibt, wird die Stadtverwaltung voraussichtlich in Form eines Pressegesprächs informieren. Den genauen Zeitpunkt geben wir rechtzeitig bekannt.
    Wir bitten bis dahin, von individuellen Anfragen abzusehen.


    Update (15:30 Uhr):
    Die Testungen an allen drei Schulen wurden abgeschlossen.


    Alle aktuellen Entwicklungen gibt es unter http://www.corona.gera.de


    Veröffentlichung: 17.11.2020