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Beigeordneter Michael Sonntag gibt Veränderungen im Dezernat für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt bekannt

Ab Januar 2021 wird nächster Schritt der Verwaltungsstrukturreform vollzogen


Zum Jahresbeginn 2021 sind bedeutende strukturelle Veränderungen im Dezernat für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt durchgeführt worden. Der Oberbürgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb, hatte den neuen Baudezernenten Michael Sonntag explizit dazu aufgefordert und beauftragt. Nach rund 100 Tagen Amtszeit sieht Geras Baudezernent Michael Sonntag die Modifizierungen und Anpassungen als zukunftsweisend und wichtig für die Stadt: „Mein Dezernat erfährt eine Umstrukturierung, die es uns ab sofort noch stärker erlaubt, städtebauliche Entwicklungen und strategische Planungen in den Mittelpunkt zu rücken.“ So wurde wieder ein Stadtplanungsamt gegründet, in dem die Stadtplanung und Stadtgestaltung sowie die Stadterneuerung ab Januar 2021 vereint sind. Planerische Aufgaben zum Straßenverkehr wurden nunmehr aus dem Verkehrsamt heraus gelöst und ergänzen das neue Stadtplanungsamt. Außerdem wurden das Verkehrsamt und das Tiefbauamt zu einem gemeinsamen Amt zusammengeführt. Die durch die Umstrukturierung entstandenen, offenen Führungsstellen würden schnellstmöglich mit erfahrenen Fachleuten besetzt, erklärt Sonntag. „Die komplexe, strategische Ausrichtung und die damit verbundenen Anpassungen im neuen Tiefbau- und Verkehrsamt geben der Stadtentwicklung und Stadtplanung den nötigen Raum und die Bedeutung im Zentrum des Dezernats. Dies spiegelt auch die Erweiterung der Namensgebung des ehemaligen Dezernats für Bau und Umwelt wider. Stadtentwicklung ist nun auch Teil der Dezernatsbezeichnung.“

Zudem werden die Belebung der Innenstadt sowie Geras „Neue Mitte“ in den kommenden 12 Monaten und darüber hinaus zur Chefsache im Baudezernat gemacht. „Die Fläche vor dem Kultur- und Kongresszentrum bietet sehr viel Potenzial und erfordert besondere Qualität in der Planung und Durchführung. Es wird spannend und herausfordernd sein, die Federführung für ein Projekt dieser Art zu übernehmen“, so Sonntag. „Außerdem liegt mir die Belebung der Sorge und insbesondere des Tietz Kaufhauses am Herzen. Die Aufwertung der innerstädtischen Plätze wie Zschochernplatz, Kornmarkt und Gustav-Hennig-Platz steht ebenfalls ganz oben auf meiner Agenda.“

Die strukturellen Veränderungen im Baudezernat reihen sich ein in die Verwaltungsreform, die Oberbürgermeister Julian Vonarb bei seinem Amtsantritt 2018 versprach. Der erste Stein wurde nach intensiver Planung und Vorbereitung zum 1. Januar 2020 ins Rollen gebracht. Fachdienste wurden zu Ämtern und es wurde begonnen, strukturelle Änderungen im Dezernat des Oberbürgermeisters vorzunehmen. Diese werden auch im Jahr 2021 fortgesetzt. „Das Ziel war und ist, schnellere Prozesse und Abläufe zu etablieren und die Verwaltung noch bürgerfreundlicher zu gestalten. Ich werde gemeinsam mit meinem Dezernat unsere Arbeit langfristig noch stärker auf die notwendige Digitalisierung, laufende Projekte, Netzwerkarbeit und Geras Wirkungskreis über seine Grenzen als wichtiges Oberzentrum und Wirtschaftsstandort hinaus ausrichten“, erklärt Geras Oberbürgermeister und ergänzt: „Der Charakter unserer Stadt wird und muss sich mehr und mehr formen um zukunftsweisend aufgestellt zu sein. Die Stadt Gera ist sich dabei ihrer besonderen Verantwortung als Oberzentrum bewusst und wird diese Rolle auch für Ostthüringen weiter wahrnehmen.“

Die Änderungen traten am 01.01.2021 in Kraft. Das aktuelle Organigramm der Stadtverwaltung Gera ist zu finden unter https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=156025&_nav_id1=146704&_nav_id2=146709&_lang=de .

Veröffentlichung: 06.01.2021