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Haus der Kultur – Eine Wiederentdeckung

Die Publikation „HdK – Haus der Kultur Gera“ widmet sich zum 40. Jubiläum dem einzigartigen Kulturhaus in Gera


(Stadt Gera) Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: DDR-Architektur verschwindet zunehmend aus den ostdeutschen Städten. Die Gebäude der Nachkriegsmoderne haben in ihrer Wertschätzung, Pflege und Nutzung einen schweren Stand. Umso mehr ist es ein Glücksfall, dass das Haus der Kultur (HdK), heute Kultur- und Kongresszentrum (KuK), in Gera nicht zuletzt durch seine kontinuierliche Nutzung nahezu intakt ist und damit ein herausragendes Zeugnis der Architektur der Nachkriegsmoderne in der DDR darstellt. Ein zu diesem Geburtstag von der Stadt Gera herausgegebenes Buch „HdK. Haus der Kultur Gera“ würdigt auf 144 Seiten das größte Veranstaltungshaus Ostthüringens und ordnet es in die Stadtentwicklung von Gera, aber auch in die Baugeschichte der DDR ein. Dem Kunst- und Architekturhistoriker Oliver Sukrow ist es in seinem Text gelungen, die Idee einer multifunktionalen Architektur einzufangen und dabei die Geschichte des Hauses mit der Stadtentwicklung der ostdeutschen Bezirksstadt Gera zu verbinden.

„Die Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Gera, aber auch innerhalb der spätmodernen Kulturbaugeschichte in der DDR wird für die Leser*innen eindrücklich dargestellt“, erklärt Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Tittel. „Die vorliegende Publikation leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Bau- und Architekturgeschichte der DDR. Die ausgewogene Zusammenstellung von Bild und Text zeigt den Prestigebau in seiner architektonischen Schönheit und schlägt gleichzeitig einen Bogen von der Zeit seiner Entstehung bis in die Gegenwart. So finden sich historische Aufnahmen neben bester zeitgenössischer Architekturfotografie der beiden Fotografen Thomas Müller und Luis Volkmann.“ Der Band zeige einen bisher nicht veröffentlichten Blick auf das herausragende Gebäude, innen wie außen. Die elegante, zeitgemäße Gestaltung der Publikation schaffe zudem Bezüge zur Ästhetik des Hauses. Die von der Kunsthistorikerin und Geraer Kulturamtsleiterin herausgegebene Jubiläumsausgabe ist ein Geschenk für alle Geraer*innen, Architekturliebhaber*innen und jene, die es werden wollen.
(Stadt Gera) Zum Autor:
Oliver Sukrow ist im projektbezogenen Beirat der Wüstenrot Stiftung zur architekturbezogenen Kunst in der DDR tätig und arbeitet derzeit als PostDoc an der TU Wien. Sukrow ist spezialisiert auf die Kunst- und Architekturgeschichte der Nachkriegszeit, insbesondere der DDR. Nach dem Studium an der Universität Greifswald war er 2014-2016 Baden-Württemberg-Stipendiat am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. 2016 promovierte er an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur in der DDR der 1960er Jahre. Zwischen 2017-2020 begleitete er wissenschaftlich die Wiederherstellung des Wandbildes „Der Mensch in Beziehung zu Natur und Technik“ (1982-84) von Josep Renau am Moskauer Platz in Erfurt durch die Wüstenrot Stiftung.

HdK – Haus der Kultur Gera
1. Auflage: 1000 Exemplare
Herausgeber: Claudia Tittel
ISBN 978-3-9821327-6-1
144 S./178 S/W-und Farbabb.
22 x 30 cm / Hardcover, Ganzgewebeband
Preis: 39,00 Euro

Ab sofort erhältlich im Buchhandel sowie beim Verlag. Weitere Informationen zum Buch unter: www.sphere-pub.com
Sphere publishers
Christoph Liepach
Tel.: 0157-52304542
Mail: text@sphere-pub.com
Web: www.shere-pub.com

Veröffentlichung: 21.04.2021