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Gut ankommen und die Kinder begleiten

Erster Fachtag der Stadt Gera zum Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule


Sandra Wanzar, Beigeordnete für Jugend und Soziales, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages Was braucht es, damit Kinder gut in der Schule ankommen? Zum Schuljahresbeginn luden das Dezernat für Jugend und Soziales der Stadt Gera und das Staatliche Schulamt Ostthüringen zu einem pädagogischen Fachtag ein, der den Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule in den Mittelpunkt stellte.
Über 90 Gäste, darunter pädagogisches Personal aus der Stadtverwaltung Gera, von Kitas, Grundschulen und Fachkräfte von Vereinen und Verbänden sowie Vertreter und Vertreterinnen des Schulamts Ostthüringen, tauschten sich darüber aus, wie dieser Übertritt für alle Beteiligten optimal verlaufen kann.
„Für einen gelingenden Übergang bedarf es des Miteinanders von Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen“, formulierte Sandra Wanzar, Dezernentin für Jugend und Soziales, die Intention der Veranstaltung. „Die Stadt Gera befasst sich seit langem systematisch und sozialraumbezogen mit den unterschiedlichen Übergängen während der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört auch der Eintritt in die Schule nach der Kita. Dabei ist es wichtig, die Kinder frühzeitig zu unterstützen und in die Zukunft zu begleiten. Dann lässt sich diese Brücke auch gut gehen.“

In Referaten und Workshops stand die gemeinsame Verantwortung der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen beim Wechsel der Kinder von einer in die andere Institution im Fokus, die im Übrigen auch im Thüringer Schulgesetz festgehalten ist.
„Der Übergang bedeutet sowohl für die Kinder als auch deren Eltern eine Herausforderung. Mit dem Verlassen der Kita nehmen die Mädchen und Jungen eine neue Rolle in einem ebenso neuen Umfeld an. Jedes Kind ist anders - das eine begeht seinen ersten Schultag, als hätte es nie etwas anderes gemacht. Andere Kinder hingegen benötigen sehr lange, um richtig in der neuen Rolle als Schulkind in den klar definierten Strukturen des Schulalltages anzukommen. Hier sehen wir uns in der Verpflichtung, zu unterstützen und eine engere Verzahnung zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule herzustellen“, gab Birgit Klemm, Leiterin des Jugendamtes, Einblick in die Fachthematik. Wichtig sei daher, die strukturellen Herausforderungen zu benennen und gemeinsam Rahmenbedingungen zu schaffen, um für jedes einzelne Kind diesen Wechsel ideal zu gestalten.
„Wir sind sehr zufrieden mit den erarbeiteten Ergebnissen. So wurde in allen Workshops die Notwendigkeit für eine fachübergreifende Gestaltung des Überganges betont. Dabei wurde deutlich, dass Eltern ebenso wie die Schulanfänger einbezogen werden müssen. Gute Beispiele sind gemeinsame Elternabende mit Kindergarten und Schule, Schnupperbesuche in der Schule zum Kennenlernen des Lernortes oder auch Besuche von Grundschülerinnen und Grundschülern im Kindergarten zum Vorlesenachmittag. Auch gemeinsame Elternbriefe wurden als gutes Beispiel angeregt. An diesen Fachtag werden sich in den nächsten Monaten mit Sicherheit weitere konkrete Gespräche anschließen, was wir sehr begrüßen“, zog Frau Klemm positive Bilanz des Pädagogischen Fachtages.

Veröffentlichung: 06.09.2021