deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Facebook Auftritt der Stadt Gera | Logo Bender Interaktiver Stadtplan

Aktuelle Corona-Allgemeinverfügung der Stadt Gera seit 19. November 2021


In den vergangenen Wochen hat sich die Pandemiesituation in Thüringen wieder sehr stark zugespitzt. Mit einer Inzidenz von knapp 500 wurde auch in der Stadt Gera ein neuer Höchstwert am gestrigen Tag (18.11.) erreicht. Da derzeit eine neue Verordnung des Thüringer Freistaats erarbeitet wird, die in der kommenden Woche in Kraft treten soll, wurden die Kommunen zu einer kurzfristigen Anpassung der Eindämmungsmaßnahmen verpflichtet. In Gera tritt ab Freitag, den 19. November, auf Weisung des Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie die verpflichtende Anwendung von 2G und 3G Maßnahmen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel jeweils mit gleichzeitiger Pflicht zum Verwenden von Mund-Nasen-Bedeckungen bzw. qualifizierten Gesichtsmasken in Kraft. Die neue Allgemeinverfügung wird am 19. November 2021 in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und diese Allgemeinverfügung gilt vorerst bis Mittwoch, 24. November . Diese soll dann durch eine Aktualiserung der Thüringer Verordnung ersetzt werden.

So werden nun teilweise öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen in und außerhalb von geschlossenen Räumen in Abhängigkeit von der Anzahl der teilnehmenden Personen untersagt. Die 2G-Regelung wird unter anderem in Gaststätten innen und außen, bei kulturellen Veranstaltungen, in Bars und Diskotheken, in Hotels und Beherbergungsstätten, in Fitnessstudios u.a. eingeführt. Städtische Veranstaltungen müssen infolge dessen auch fast ausnahmslos abgesagt werden. Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: „Nachdem uns gestern im Tagesverlauf mehrere Varianten der zu erlassenden Allgemeinverfügung seitens des Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erreichten, nehmen wir jetzt die letzte uns zur Verfügung gestellte Variante mit einer Laufzeit von nur wenigen Tagen. Ich verstehe nicht, warum man seit den Presseberichten vom vergangenen Wochenende so undifferenziert vorgeht. Für mich sowie wahrscheinlich für alle anderen lokalen Verwaltungen in ganz Thüringen ist das Vorgehen kaum verständlich. Wichtig ist doch, dass die Menschen verlässlich wissen, was nun gilt.“

Eine ausführliche Auflistung aller Regelugen sowie der Ausnahmen ist zu finden unter http://corona.gera.de sowie im Downloadbereich.

Medieninformation vom 10.11.2021:
Nach Weisung vom Land: Stadt Gera erlässt neue Corona-Allgemeinverfügung


Die Stadt Gera erlässt ausschließlich auf strikte, fachliche Weisung der obersten Gesundheitsbehörde (Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) am 10. November 2021 eine aktualisierte Corona-Allgemeinverfügung. Der Kern der Allgemeinverfügung liegt vor allem bei weiteren Einschränkungen für Veranstaltungen.

Bereits ab morgen, dem 11. November 2021 gilt deshalb bei öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen folgendes:
- insbesondere bei Ausstellungen, Messen, Spezial- und Flohmärkten, Sportveranstaltungen, kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Theater-, Kino-, Opern oder Konzertaufführungen sowie in Diskotheken, Tanzklubs und bei sonstigen Tanzlustbarkeiten muss sich der Veranstalter für eines der Optionsmodelle 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen) oder 3G-Plus (es gilt zudem die Vorlage eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests oder eines maximal 24 Stunden alten alternative Nukleinsäure-Amplikationsverfahrens) entscheiden und die Kontaktnachverfolgung gewährleisten
- Jeder Person, egal ob in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel, muss rechnerisch eine Raumgröße von vier Quadratmeter zur Verfügung gestellt werden
In folgenden Bereichen gilt weiterhin die 3G-Regelung:
- Museen
- Musik- und Kunstschulen,
- Bibliotheken
- Archive
- Volkshochschule
- Spielhallen und Wettbüros u. ä. Einrichtungen,
- Saunen und Solarien
- Schwimmbädern, Freizeit- und Erlebnisbädern und Thermen
- Fitnessstudios,
- Tanzschulen, Ballettschulen, Musik- und Jugendkunstschulen, Musik- und Gesangsunterricht sowie vergleichbare Angebote
- Flug- und Fahrschulen und ähnliche Einrichtungen
- Sportangebote
- Touristische Angebote (z.B. Gruppenführungen)
- Gaststätten (nicht im Außenbereich, bei Lieferung und Abholung, in nichtöffentlichen Betriebskantinen, auf Autohöfen etc.)

Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: „Wir haben versucht, dem Land zu vermitteln, dass die Optionsmodelle unserer Meinung nach nicht der richtige Weg sind. Auch Personen mit vollständigem Impfschutz können sich infizieren und das Virus weiterverbreiten. Wir plädieren für mehr Achtsamkeit, das strikte Einhalten der AHA-L-Regeln und mehr Tests, auch für Geimpfte.“

Die neue Allgemeinverfügung wird am 10. November 2021 in einem Sonderamtsblatt veröffentlicht und gilt bis zum 24. November 2021. Tags darauf, am 25. November 2021, soll der Geraer Märchenmarkt eröffnet werden: „Wie den Medien zu entnehmen ist, plant die Landesregierung die Einführung eines flächendeckenden 2G-Modells. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich unverändert an den Planungen für unseren Märchenmarkt festhalte. Dieser findet unter freiem Himmel statt und jeder kann dann für sich selbst entscheiden, ob er ihn besuchen möchte“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Die Allgemeinverfügung sowie weitere Informationen zum Thema Corona sind zu finden unter www.corona.gera.de

Medieninformation vom 05.11.2021:
Ab 7. November neue Allgemeinverfügung der Stadt Gera


Die Stadt Gera befindet sich seit dem 30. Oktober 2021 in der Corona-Warnstufe 3. Grund hierfür ist, dass der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen seit dem 26. Oktober 2021 sowie die Hospitalisierungsrate in der Warnstufe 3 von 12,0 seit dem 28. Oktober 2021 überschritten wurde. Das Infektionsgeschehen steigt weiterhin an.

Folglich erlässt die Stadt Gera eine neue Allgemeinverfügung, die ab dem 7. November 2021 in Kraft tritt und damit nahtlos an die vorherige Regelung anschließt.

„Die Allgemeinverfügung soll möglichst einheitlich durch die Anwendung der 3-G-Regel Klarheit über die anzuwendenden geltenden und ergänzenden Infektionsschutzmaßnahmen erzielen“, erläutert Sandra Wanzar, Dezernentin für Jugend und Soziales, die Zielstellung der neuen Verordnung. „Wir haben intensiv mit dem Gesundheitsamt überlegt, welche Maßnahmen erforderlich und zugleich vertretbar sind, um trotz des hohen Infektionsgeschehens in dieser 4. Welle der Pandemie das alltägliche Leben so wenig wie möglich einzuschränken.“

So betreffen die wesentlichen Änderungen in der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Gera die Ausweitung der 3G-Regelung sowie die Beschränkung der Personenzahl bei nichtöffentlichen und öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.


1) Einschränkungen öffentlicher und nichtöffentlicher Veranstaltungen:

• Für öffentliche Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume gilt eine zulässige Höchstteilnehmerzahl von 350 Personen.
• Für nicht öffentliche und private Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume gilt eine zulässige Höchstteilnehmerzahl von 75 Personen.


2) Umfang der 3G-Regelung

• Zugang zu Innenräumen von Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Gaststätten, Museen, Musik- und Kunstschulen, Theater, Bibliotheken, Archive, Volkshochschule, Spielhallen, Wettbüros, Schwimmbäder, Freizeit- und Erlebnisbäder, Therme, Saunen, Fitnessstudios, Tanzschulen, Flug- und Fahrschulen ist ausschließlich geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet (3G-Regel).
• Bei öffentlichen Veranstaltungen grundsätzlich sowie bei nichtöffentlichen Veranstaltungen und privaten Feierlichkeiten in Räumlichkeiten der Gastronomie und Veranstaltungsstätten sowie in sonstigen Räumen mit gleichzeitig mehr als 20 Personen, gilt ebenfalls die 3G-Regelung.
• Der Veranstalter oder Betreiber ist für die Einhaltung des 3G-Modells sowie für den Abgleich der entsprechenden Nachweise mit den Personaldaten der Kundinnen und Kunden, Besucherinnen und Besucher oder der Gäste als Zugangsvoraussetzung verantwortlich. Wird ein erforderlicher Nachweis nicht vorgelegt oder stimmt die Identität der Personen nicht überein, ist der Zugang zu verweigern.


3) Testmöglichkeiten

Alle derzeit vorhandenen Tests werden anerkannt:
• Selbsttests vor Ort und unter Beobachtung
• bescheinigte Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden)
• alternative Nukleinsäure-Amplikationsverfahren als Unterform des PCR-Tests (nicht älter als 24 Stunden)
• PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden)


4) Ausnahmen

Kinder bis sechs Jahre und alle noch nicht eingeschulten Kinder ohne Symptome müssen nicht getestet werden. Als Nachweis gelten auch bescheinigte, in den Schulen durchgeführte Tests für Kinder bis 17 Jahre oder der Nachweis der Teilnahme an der regelmäßigen Testung (z.B. Testheft). In diesem Fall ist die regelmäßige Teilnahme an den Tests entscheidend und nicht der Zeitpunkt des zuletzt durchgeführten Tests (z.B. 24 Stunden).


Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 24. November 2021, kann jedoch vorzeitig aufgehoben werden, sollte sich das Infektionsgeschehen entspannen. Sie wird in einem Sonderamtsblatt am 5. November veröffentlicht und kann unter https://www.gera.de/amtsblatt nachgelesen werden.
Aktuelle Informationen zum Thema Corona sowie eine Übersicht zu den aktuellen Teststellen gibt es unter https://www.corona.gera.de.



Veröffentlichung: 18.11.2021