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Geraer Stadtmuseum hat einen neuen Leiter

Die Stelle des Museumsleiters im Geraer Stadtmuseum ist seit dem 1. Juli 2022 wieder besetzt. Konrad Kessler, Historiker und vormals Leiter des Keramik-Museums Bürgel, hat an diesem Tag seine Arbeit aufgenommen und bekleidet einen Posten, der seit dem Jahr 2013 nur kommissarisch geführt wurde.


Konrad Kessler vor seinem neuen Arbeitsplatz, dem Geraer Stadtmuseum. Der 46-jährige stammt ursprünglich aus Altenburg und studierte nach dem Abitur Neuere und Neuste Geschichte, Öffentliches Recht und Politikwissenschaften in Jena und Leiden in den Niederlanden. Nach dem Studium war er in unterschiedlichen Bereichen tätig bevor er 2015 die Leitung des Museums in Bürgel übernahm. Eine seiner wichtigsten Arbeiten dort war zwischen 2015 und 2019 der Aufbau des Bauhaus-Werkstatt-Museums in Dornburg. Seine Gründe, warum es ihn nun nach Gera verschlug, sind vielfältig. „Das Stadtmuseum in der drittgrößten Stadt Thüringens zu leiten, hat mich sehr gereizt. Es gibt hier eine faszinierende Themenbreite an spannender Geschichte und Geschichten, die zu Unrecht häufig hinter den ,kulturellen Leuchttürmen´ des Freistaates zurücksteht“, schwärmt Konrad Kessler von seinem neuen Arbeitsplatz.

Er freut sich darauf, gemeinsam mit dem Team des Stadtmuseums, aber auch mit anderen Akteuren der Stadt, das Bild Geras in der innerstädtischen aber auch in der Außenwahrnehmung positiv mitprägen zu können.

Ziel des neuen Museumsleiters ist es, mit spannenden Ausstellungen und Veranstaltungen, Gäste der Stadt ebenso wie Geraer und Geraerinnen für ihre Geschichte zu begeistern. Dabei kann er an die gute Arbeit des Museums in den vergangenen Jahren anknüpfen. Es heißt aber ebenso neue Formate zu finden, um die Attraktivität weiter zu steigern und Inhalte moderner zu präsentieren. „Letztlich geht es auch um eine Rollenfindung der Institution in der digitalisierten Welt an sich, in der Museen auch Garanten der Authentizität und Wahrhaftigkeit sind“, betont Konrad Kessler.

Veröffentlichung: 19.07.2022