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Facebook Auftritt der Stadt Gera

Ehrenamtszentrale

Die Ehrenamtszentrale am Kornmarkt 7 (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Die Aufgabenbereiche:

- Freiwilligenagentur
- Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen
- Seniorenbüro
+++AKTUELLES+++

Selbsthilfe-Gruppentreffen in der Woche vom 19.09. - 25.09.2022

Montag, 19.09.2022
10:00 - 11:00 Uhr SHG ALoA und Trinkwasser
14:00 - 16:00 Uhr Schreibkreis

Donnerstag, 22.09.2022
15:00 - 17:00 Uhr SHG Depressionen & Ängste I


Bei Interesse an der Teilnahme bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter Tel: 0365/ 838 1074 oder per Mail an KontaktstelleSelbsthilfegruppen@gera.de




Anträge für 4. Förderrunde von „Demokratie leben!“ bis zum 14. Oktober 2022 möglich

Bis zum 14.10.2022 können interessierte Vereine oder Verbände ihre Projektanträge für die 4. Förderrunde zur Förderung der Demokratie in Gera einreichen.

Das aktuelle Antragsformular zur Durchführung eines Einzelprojektes kann auf der Internetseite der Partnerschaft für Demokratie in Gera (PfD) unter www.demokratie-leben-gera.de heruntergeladen werden. Dort finden Interessierte auch den „Finanzplan“, die „Datenschutzerklärung“ sowie das Formular „Hinweise zur Umsetzung und Kontoverbindung“. All diese Formblätter und der Nachweis der Gemeinnützigkeit sind für einen erfolgreichen Projektantrag auszufüllen und einzureichen.

Der digital ausgefüllte Antrag sowie alle dazugehörigen Formblätter können per Mail an ehrenamtszentrale@gera.de oder info@demokratie-leben-gera.de gesandt werden. Nach dem digitalen Versand müssen der Antrag und die Formblätter ausgedruckt, unterschrieben und an folgende Postadresse gesendet werden:

Stadtverwaltung Gera
- Abteilung Sport, Ehrenamt und Städtepartnerschaften -
EHRENAMTSZENTRALE der Stadt Gera
Interne Koordinierungsstelle Bundesprogramm „Demokratie leben!“
z. Hd. Christina Martens
Kornmarkt 7, 07545 Gera


Die eingereichten Anträge werden dann durch den Begleitausschuss der PfD am 25.10.2022 beraten und entschieden.




v.l.n.r. Steffi Kopp, Maurits van de Geijn und Christina Martens beim Gespräch in Geras Partnerstadt Arnheim Eine Brücke in die Gegenwart

Airborne Gedenken in Geras Partnerstadt Arnheim

Es war eine der letzten siegreichen Aktionen der Wehrmacht im September 1944 bei Arnheim. Fast 40.000 Soldaten hatten die alliierten Streitkräfte als Luftlandetruppen hinter den Deutschen Linien abgesetzt, um den 2. Weltkrieg so zeitiger zu beenden. Allerdings hatten die Alliierten mit geringem Widerstand der Deutschen gerechnet. Eine folgenschwere Fehleinschätzung, die Operation “Market Garden” endete mit riesigen Verlusten. Eine besondere Rolle spielte dabei die Brücke von Arnheim, die von Alliierten Soldaten über vier Tage gegen die Deutschen verteidigt wurde. Diesem Ereignis und seiner zahlreichen Opfer auf Seiten der alliierten Streitkräfte als auch unter der Zivilbevölkerung wird jedes Jahr in Geras Partnerstadt Arnheim in einer feierlichen Zeremonie gedacht, in diesem Jahr zum 78. Mal. Die Zahl der Veteranen ist mittlerweile nur noch klein. Gäste kamen aus Großbritannien, Kanada, den USA, Polen, Australien - und inzwischen seit etlichen Jahren auch aus Deutschland. Für die Stadt Gera nahm Christina Martens in Begleitung von Steffi Kopp an der bewegenden Feier teil und beide legten gemeinsam mit dem deutschen Botschafter einen Kranz nieder. Die Zeremonie begann in der Eusebius-Kirche der Stadt. Daran schloss sich ein Schweigemarsch zur Airborne-Gedenkstätte an, wo die Kranzniederlegung unter großer Anteilnahme der Bevölkerung erfolgte. Der Tag endete mit einem Konzert an der Brücke. Berührender Höhepunkt war ein kurzes Feuerwerk, bei dem die niedergehenden Funken die alliierten Fallschirmspringer darstellten. Den Organisatoren war es in besonderer Weise gelungen, den schrecklichen Ereignissen vom September 1944 zu gedenken und gleichzeitig mit der Auswahl neuer und bekannter Titel eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen.

Christina Martens, Koordinatorin für Städtepartnerschaften bei der Stadt Gera, und Steffi Kopp trafen vor der Gedenkveranstaltung den Beigeordneten des Bürgermeisters Maurits van de Geijn sowie die Mitarbeiterin des Bürgermeisters Angeniek Stovers. Zu erfahren war, dass Arnheim mit 160.000 Einwohnern neben Gera nur das britische Croydon als weitere Partnerstadt hat. Dessen Vertreter hatten allerdings wegen der Trauerfeierlichkeiten anlässlich des Todes von Queen Elisabeth II. abgesagt. Auch der Krieg in der Ukraine spielte im Gespräch eine Rolle. Arnheim hat wie Gera etwa 2.000 Flüchtlinge aufgenommen und das bei hier herrschendem äußerst knappen Wohnraum. So wohnen ukrainische Flüchtlinge in Arnheim sogar auf Schiffen.
Maurits van de Geijn zeigte sich erfreut über das Interesse der Partnerstadt Gera und ließ einen Besuch im kommenden Jahr zum Höhlerfest andeuten.



Café der Selbsthilfe wird 2023 fest ins Programm aufgenommen

Am 07. September 2022 fand in der Ehrenamtszentrale im Rahmen der bundesweiten Woche der Selbsthilfe das Café der Selbsthilfe statt. Dreißig Selbsthilfegruppenleiterinnen und –leiter sowie Interessierte nutzten das Angebot, sich bei einem gemütlichen Zusammensein über die Problematiken der Selbsthilfe auszutauschen, zu diskutieren und sich gegenseitig Rat zu geben. Die Gruppen gingen in der Vorstellung auf ihre speziellen Schwerpunkte der Krankheitsbilder oder Hintergründe ein und schilderten ihre Vorhaben in der Gruppe, sei es gemeinsame Aktivitäten wie z.B. eine Ernährungsberatung oder der Besuch im Botanischen Garten oder der Fachvortrag von einem Spezialisten und vieles mehr.

Durchgängig wurde von den Gruppen die Erreichung von jungen Menschen als problematisch angesehen. Gemeinsam wurde überlegt, welche neuen Wege gegangen werden können, welche Impulse gesetzt werden sollten, um in die Gruppen eine gute Altersmischung zu bekommen.

„Von den Teilnehmenden gab es ausschließlich positives Feedback“, fasst Steffi Hofmann von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen zusammen. „Dabei gab es auch Anregungen, weitere Plattformen dieser Art im Bereich der Selbsthilfe anzubieten.“ Die Entscheidung wurde sofort getroffen: Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in der Ehrenamtszentrale der Stadt Gera wird diese Veranstaltung als feste Reihe in die Jahresplanung aufnehmen und „freut sich auf weitere interessante Gespräche.“




Aufstockung für Förderprogramm „Aktiv vor Ort“ der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Für das Förderprogramm „Aktiv vor Ort“ der Thüringer Ehrenamtsstiftung können ab sofort wieder Anträge gestellt werden. Das Land Thüringen stellt weitere 500.000 Euro für die Unterstützung von Vereinen und Initiativen zur Verfügung, vor allem für die in den ländlichen geprägten Regionen. Gefördert werden beispielsweise Maßnahmen zur Digitalisierung der Vereinsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Fahrtkosten sowie Kosten für Büro- und Verbrauchsmaterialien, Versicherungen, die individuelle Würdigung Ehrenamtlicher oder auch anteilige Kosten für Miete, Pacht, Strom und Nebenkosten.

Die Fördermittel aus dem Programm „Aktiv vor Ort“ können ab sofort bis zum 31. Oktober dieses Jahres bei der Stiftung beantragt werden. Die Förderung beträgt maximal 5.000 Euro pro antragstellender Organisation.

Alle bisher eingereichten Förderanträge werden gemäß ihres Eingangs in der Geschäftsstelle berücksichtigt.

Weitere Informationen und das Antragsformular unter: www.thueringer-ehrenamtsstiftung.de




14. Thüringer Schülerfreiwilligentag

Knapp 170 Schülerinnen und Schüler absolvierten am 7. Juli 2022 an 34 Einsatzorten im gesamten Stadtgebiet den 14. Thüringer Schülerfreiwilligentag.

In Vertretung aller Teilnehmer wurden dazu acht Schüler für die Feuerwehr Gera, empfangen von Hauptbrandmeister Göran Kugel, und zwei Schülerinnen für die Senioren Tagesbetreuung der Volkssolidarität Gera, empfangen durch den Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit der VS, Dirk Bogisch, zum offiziellen Startschuss in der Ehrenamtszentrale von Oberbürgermeister Julian Vonarb begrüßt.



Unterstützung für Nachbarschaftshilfe gesucht

Die Ehrenamtszentrale sucht Unterstützung für Menschen, die Hilfe beim Einkaufen oder für Besorgungen brauchen. Bereits im vergangenen Jahr haben sich viele Freiwillige gemeldet, um zu helfen. Menschen, die z.B. in Quarantäne waren und oder keine Unterstützung durch Verwandte in unserer Stadt hatten, konnten so mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.

Nun möchte die Ehrenamtszentrale der Stadt Gera wieder das Netzwerk für Nachbarschaftshilfe ins Leben rufen, um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu helfen. In Gesprächen ist nochmals deutlich geworden, dass viele Menschen ihre Versorgung nur schwerlich realisieren können, der Weg ist zu weit, der Weg ist zu beschwerlich, der Einkauf ist zu schwer oder sie sind sehr einsam.

Aus diesem Grund sind Interessierte angesprochen, die unterstützen möchten, einen Einkauf übernehmen können und sich engagieren wollen. Das Engagement kann für einen kurzen Zeitraum sowie auch längerfristig angelegt werden. Bei Interesse, nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Hofmann von der Ehrenamtszentrale, Kornmarkt 7 unter Telefon: 0365 838 1074 oder unter ehrenamtszentrale@gera.de auf.




Geraer Taubenhäuser erhalten Beschilderung gegen Vandalismus

Am heutigen Tag (17. November) wurden Beschilderungen an den zwei Geraer Taubenhäusern angebracht. Durch das vermehrte Aufkommen von Vandalismus an den Taubenhäusern ergab sich für die Stadt diese Notwendigkeit, um gegen die Zerstörungen und Beschädigungen vorzugehen. Die Beschilderungen sollen unter anderem darauf hinweisen, dass es sich um ein städtisches Projekt handelt.

Das Geraer Stadttaubenprojekt setzt sich seit 1994 für die Regulierung des Stadttaubenbestandes ein. Die Koordination wird durch die Ehrenamtszentrale der Stadt Gera übernommen. Fünf ehrenamtliche Taubenwarte kümmern sich täglich um Brutkontrollen, Hygienemaßnahmen sowie die Beräumung und Verbauung von Nistplätzen. In regelmäßigen Abständen werden die Taubenhäuser von den Werkstätten der OTEGAU saniert und erneuert. Finanzielle Unterstützer des Stadttaubenprojekts sind die Wohnungsgesellschaften GWB „Elstertal“, TAG Wohnen & Service GmbH, Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf“ Gera eG, Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ Gera eG, Wohngenossenschaft „Neuer Weg“ eG sowie die Wohnungsbaugenossenschaft Union eG.




Die Ehrenamtszentrale

Engagement ist so vielfältig wie das Leben. Ob im Sport, im Jugend- oder Seniorenclub, bei freiwilligen sozialen Diensten, in Kirchengemeinden, in Chören oder Kunstvereinen, bei Initiativen im Umwelt- oder Tierschutz – ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit von Gleichgesinnten ist für unser Gemeinwohl ebenso wichtig wie unersetzlich.

Die Ehrenamtszentrale der Otto-Dix-Stadt Gera ist seit einigen Jahren in Trägerschaft der Kommune. Mit der Zusammenlegung von vier Aufgabenbereichen ist eine noch bessere Vernetzung und Koordination zur Beratung und Vermittlung von Ehrenamtlichen, Betroffenen in Selbsthilfegruppen und Interessierten im Umwelt- und Seniorenbereich gegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben vielen Menschen Hilfe und Unterstützung bei der Vermittlung einer ehrenamtlichen Tätigkeit, beim Gründen einer Selbsthilfegruppe, in einem Umweltprojekt und im Seniorenbereich. Sie organisieren öffentliche Veranstaltungen, wie z.B. den Tag der offenen Tür, Fachvorträge in den vier Aufgabenbereichen, Workshops für Ehrenamtliche, ein Weihnachtskonzert und die Festveranstaltung zum Tag des Ehrenamtes. Veranstaltungen, die Geraer Gesundheits- und Selbsthilfetage und der Weltumwelttag werden bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt. Projekte, wie der „Thüringer Schülerfreiwilligentag“ und der „Marktplatz der Guten Geschäfte“ in Gera werden organisiert und durchgeführt.

Die Räume der Ehrenamtszentrale werden im gesamten Jahr an Vereine, Verbände, aber größtenteils an Selbsthilfegruppen für Beratungen, Veranstaltungen, kreatives Gestalten und anderes kostenlos zur Verfügung gestellt.

Vereine, Verbände, Kirchen und Selbsthilfegruppen, aber auch Privatpersonen können bis zu einem Stichtag Anträge auf Würdigungen für sehr engagierte Bürgerinnen und Bürger im Ehrenamt in der Ehrenamtszentrale einreichen. Folgende Würdigungsmöglichkeiten bestehen: Goldener und Silberner Simson der Stadt Gera, die Thüringer Ehrenamtscard mit Vergünstigungen in kommunalen Einrichtungen und bei Unternehmen der Stadt Gera, das Thüringer Ehrenamtszertifikat von der Thüringer Ehrenamtsstiftung, die Ehrenurkunde der Otto-Dix-Stadt Gera und die Ehrenurkunde des Sports. Diese Würdigungen erhalten Ehrenamtliche in der Festveranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ am Ende des jeweiligen Jahres. Des Weiteren können Vereine und andere Institutionen einen Antrag auf finanzielle Mittel zur Förderung der gemeinnützigen ehrenamtlichen Tätigkeit stellen. Für diese Antragstellungen sind Formulare auf der Internetseite der Ehrenamtszentrale eingestellt.

Die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützt gemeinnützige ehrenamtliche Tätigkeit in Thüringen und fördert somit auch die Ehrenamtszentrale der Otto-Dix-Stadt.

Die Räume der Ehrenamtszentrale befinden sich am Kornmarkt 7. Der Zugang und die Räume sind behindertengerecht eingerichtet. Sie sind gut erreichbar und befinden sich mitten in der Stadt.