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Entwicklung des Ortsteils Aga

1. Lage

Der Ortsteil Aga mit ihren Ortsteilen Kleinaga, Großaga, Lessen, Reichenbach und Seligenstädt befindet sich im nördlichen Stadtgebiet, unmittelbar an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Sie wird begrenzt durch die B 2 und die westlich gelegenen „Elsterhänge“. Die leicht bewegte Hochebene ist überwiegend durch landwirtschaftliche Nutzflächen geprägt. Größere zusammenhängende Waldflächen befinden sich im nördlichen Teil. Das Zentrum der Ortschaft bildet Kleinaga.

2. Nutzung

Die vorhandenen, gewachsenen Ortslagen sind stark dörflich geprägt und spiegeln in gestalterischer Sicht die historische Nutzungsverknüpfung von Landwirtschaft und Wohnen wider.

Die Bedeutung der Landwirtschaft als Arbeitsgeber ist stark zurückgegangen. Die Ackerflächen werden von einigen Landwirtschaftsbetrieben, u. a. von der Reußischen Güterverwaltung und dem Landwirtschaftsbetrieb Ullrich bewirtschaftet. Kleingewerbliche Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sind angesiedelt.

Rohstoffvorkommen (Sand/Ton) befinden sich östlich von Aga.

3. Verkehr

Den Ortsteil Aga erreicht man von Gera aus auf der B 2. Die innere Anbindung erfolgt über Gemeindestraßen und drei Knotenpunkte, die mit der B 2 verbunden sind.

Mit dem ÖPNV ist Aga über die Buslinien 228 und 229 des Regionalverkehr Gera/Land GmbH ab der Umsteigestelle "Duale Hochschule" zu erreichen.

4. Landschafts- und Ortsgestalt

Im östlichen Teil von Aga trifft man auf eine morphologisch bewegte Fläche, im Westen findet man bewaldete Hangkanten vor. Das Landschaftsbild ist geprägt von Acker- und Wiesenflächen. Das Umfeld von Klein- und Großaga ist durch mehrere Seen und Bachauen besonders attraktiv. Die Einbindung der gewachsenen Ortslagen in den Landschaftsraum ist aufgrund der starken Durchgrünung mit landschaftstypischen Gehölzen gegeben. Die Straßenstruktur ist dörflich geprägt. Die Bebauungsstruktur der Ortsteile
ist durch viele landwirtschaftliche Hofanlagen (z.B. Vierseitenhöfe) geprägt. Die prägnante Kirche befindet sich in Grossaga.