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Lesungen & Vorträge

"Wochenkinder in der DDR" mit Dokumentation "Wenn die Eltern Fremde sind"

Vortrag und filmische Dokumentation als Rahmenprogramm zu den Ausstellungen "Wochenkinder in der DDR" und "Unerhört - künstlerische Perspektiven ehemaliger Wochenkinder"


Wann
Mi., 28.10.2026
Uhrzeit: 18:00 - 20:00 Uhr


Wo
Kaiserwerke

. © Freischlafen in der Wochenkrippe Bruckner Straße in Dresden, SLUB Dresden, Dt. Fotothek, Erich Höhne und Erich Pohl 1953, Umschlaggestaltung nach Entwürfen von Hanspeter Ludwig, (c) Psychosozial-Verlag GmbH & Co KG, Gießen Nussbaecher

Heike Liebsch arbeitet in ihrer Dissertation das System der Wochenunterbringung in der DDR umfassend auf. Sie skizziert die gesellschaftlichen Rahmenbedingen und die historische Entwicklung der Wochenbetreuung ebenso wie die individuellen Auswirkungen auf die Menschen und Familiensysteme. Dabei geht Sie unter anderem den Fragen nach: Welche Folgen hatte die heimähnliche Unterbringung für die Wochenkinder? Was ist aus ihnen geworden? Es zeigt sich, dass Betroffene oftmals bis ins hohe Alter an psychischen und gesundheitlichen Spätfolgen leiden. Gezeigt wird auch die Dokumentation „Wenn die Eltern Fremde sind“, eine Sendung von ZDF Frontal21.

Gefördert und unterstützt durch: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Veranstaltungsort

Kaiserwerke
Rudolf-Diener-Straße 4
07545 Gera

Veranstalter

Gedenkstätte Amthordurchgang

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