5.500 Gäste entdecken Geraer Denkmale
Tag des offenen Denkmals und Nacht der Kirchen locken zahlreiche Besucherinnen und Besucher

Rund 5.500 Menschen haben am vergangenen Wochenende Geraer Denkmale und besondere Orte der Stadt erkundet. Gemeinsam mit der Nacht der Kirchen am Samstag bot der Tag des offenen Denkmals am Sonntag ein vielfältiges Programm rund um Geras Baukultur und Geschichte.
Der Tag des offenen Denkmals stand in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto „NetzWERKE“. In Gera öffneten insgesamt 20 Gebäude und Orte ihre Türen, die sonst nicht oder nur eingeschränkt öffentlich zugänglich sind. Besonders groß war das Interesse an der ehemaligen SED-Bezirksleitung und der Villa Hirsch: Beide Orte verzeichneten jeweils rund 750 Besucherinnen und Besucher. Erstmals im Programm waren der Lokschuppen auf dem Bahnbetriebswerk mit etwa 500 Interessierten aller Altersgruppen sowie das Pfarrgut Niebra.
„Das große Interesse an den Geraer Denkmalen und die hohe Besucherzahl zeigen, dass die Menschen neugierig auf die Geschichte und die besonderen Orte ihrer Stadt sind“, resümiert Laura Kreisel, Leiterin der unteren Denkmalschutzbehörde. „Sicherlich hat auch die bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals in Gera im vergangenen Jahr dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit auf unsere Denkmallandschaft zu lenken.“
Ein besonderer Dank gilt allen Eigentümerinnen und Eigentümern, die ihre Türen geöffnet haben, sowie den zahlreichen Teilnehmenden, Gästeführerinnen und Gästeführern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie haben mit ihren Führungen, Einblicken und ganz persönlichen Angeboten dazu beigetragen, Geschichte erlebbar zu machen. Ein besonderer Dank gilt zudem Herrn Albert Zetzsche für die Organisation der Nacht der Kirchen.




