Erfolgsgeschichte für das Solidarische Zusammenleben der Generationen (LSZ) in Gera
Bilanz zum Thüringer Förderprogramm für ein soziales Miteinander

Als das Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) im Jahr 2019 startete, gehörte Gera nicht nur zu den Kommunen der ersten Stunde, sondern entwickelte und gestaltete das Programm auch maßgeblich mit. Durch das LSZ konnten seitdem zahlreiche lokale Initiativen ins Leben gerufen und Institutionen in Gera unterstützt werden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Quartieren und die Familienfreundlichkeit in unserer Stadt verbessern. Das Spektrum reicht von lebendigen Begegnungsstätten in den Quartieren über Frauen- und Familienzentren, Thüringer Eltern-Kind-Zentren, Willkommensbesuche für Neugeborene, dem Seniorenbüro bis hin zu zahlreichen Pilotprojekten, die im Rahmen von Mikroprojekten neue Formate für die Begegnung von Menschen entwickeln. Allein dafür gingen in diesem Jahr 20 Anträge ein. Wie kann sichtbar werden, was vor Ort bewegt wird? Im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne „Gemeinschaft ist Programm!“ soll veranschaulicht werden, was durch das Förderprogramm bereits realisiert werden konnte.
Für das Programm stellt der Freistaat Thüringen jährlich mindestens 15.920.000 Euro zur Verfügung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist diese Summe im Thüringer Gesetz zur Sicherung der Familienförderung festgeschrieben. „Verwirklicht durch engagierte Akteure in der Stadt haben all diese Projekte ein gemeinsames Ziel: Sie bauen Brücken zwischen den Generationen sowie Kulturen und stiften spürbare Lebensqualität direkt in den Stadtteilen“, erklärt Sandra Wanzar, Dezernentin für Soziales, Jugend und Kultur und 2. Beigeordnete der Stadt Gera. „Wir danken dem Thüringer Sozialministerium für die verlässliche Partnerschaft. Diese Unterstützung kommt unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zugute und bietet uns als Stadt wertvollen Handlungsspielraum, den wir für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Projekte brauchen.“ Auch in Zukunft setzt die Stadt Gera fest auf diese erfolgreiche Partnerschaft. Die Stadt Gera wird das Förderprogramm weiterhin intensiv nutzen, um flexibel auf neue gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren, innovative Projektideen zu fördern und das soziale Gefüge in der Stadt weiterhin aktiv und zukunftsfähig zu gestalten.
Über das Förderprogramm:
Seit 01.01.2019 wird das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben" (LSZ) in den Thüringer Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Zweck der Förderung ist die Sicherung und Entwicklung einer bedarfsgerechten und beteiligungsorientierten Sozial- und Bildungsinfrastruktur für Familien zur Stärkung des Zusammenlebens der Generationen. Mit dem Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ hat Thüringen die Familienpolitik neu ausgerichtet. Egal ob Familienzentrum, Seniorenbeauftragte, Dorfkümmerer oder Erziehungs-, Ehe-, Familien und Lebensberatung - in allen Handlungsfeldern sollen Maßnahmen und Angebote gefördert und etabliert werden, die Teilhabe und Mitwirkung ermöglichen. In welcher Höhe gefördert wird, entscheidet seit Anfang 2019 nicht mehr das Land Thüringen, sondern jeder Landkreis bzw. jede kreisfreie Stadt selbst. Die Angebote werden lokal geplant und umgesetzt – dort wo sie auch benötigt werden. Dafür stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten jährlich insgesamt mindestens 15.920.000 Euro zur Verfügung.