Neue Bürgerbeteiligungsplattform der Stadt Gera geht online
Informieren, mitmachen, Ideen einbringen: Neue Plattform bündelt Beteiligungsmöglichkeiten zur Stadtentwicklung

Bürgerbeteiligung soll in Gera künftig noch einfacher und direkter möglich sein: Am Donnerstag, den 10. September 2026, ist die neue Bürgerbeteiligungsplattform mitgestalten.gera.de online gegangen. Sie informiert über aktuelle Projekte der Stadtentwicklung und bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich mit ihrer Meinung, ihren Ideen und konkreten Vorschlägen einzubringen. Finanziert wurde die Plattform über das SMARTCity-Projekt. Die Seite selbst ist ein Teilprojekt mit dem Namen Partizipative Stadtplanung und befindet sich aktuell noch im Aufbau.
Auf der Plattform informiert die Stadt über aktuelle Stadtentwicklungsprojekte und schafft gleichzeitig verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den einzelnen Projekten informieren, an Umfragen teilnehmen und eigene Vorschläge und Ideen für die Entwicklung Geras einbringen.
Sich aktiv einbringen
Zum Start wird über fünf städtische Projekte auf der Plattform informiert: die Kommunale Wärmeplanung, die Belebung der Sorge, das Projekt Quartier Mitte, der Rahmenplan für das Stadtteilzentrum Lusan sowie das Thema Carsharing in Gera. Eine der ersten Umfragen richtet sich zunächst an alle Geraerinnen und Geraer und beschäftigt sich mit der Frage, wie die bisherige Bürgerbeteiligung in Gera wahrgenommen wird. Die Rückmeldungen sollen dabei helfen, zukünftige Beteiligungsangebote noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen in Gera auszurichten. Weitere Umfragen beschäftigen sich mit der neuen Gera App und dem Thema Carsharing.
Keine Plattform für Mängelmeldungen
Die neue Bürgerbeteiligungsplattform ist ausdrücklich kein Mängelmelder. Entsprechende Schäden können über die Gera-App gemeldet werden. Auf der Beteiligungsplattform geht es vielmehr um Ideen, Anregungen und Perspektiven für die Entwicklung der Stadt – sowohl für kurzfristige Verbesserungen als auch für langfristige Vorhaben. Bürgerinnen und Bürger können damit Themen anstoßen, Vorschläge machen und ihre Sicht auf die Entwicklung einzelner Stadtbereiche einbringen.