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03. Sep. 2026

Wenn die Sirene heult – wissen Sie, was zu tun ist?

Sirenen gehören zum Warnsystem. Sie sind vor allem eines: laut, schnell und weithin hörbar. Die Sirene selbst sagt zunächst nur: Achtung – jetzt informieren!

Feuerwehr Gera. © Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Damit im Ernstfall jeder weiß, was die Signale bedeuten, hier die wichtigsten Unterschiede:

Warnung der Bevölkerung

Ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton bedeutet: Es besteht möglicherweise eine Gefahr.

Das heißt zunächst: Ruhe bewahren und Informationen einholen.

  • Wenn möglich, ein Gebäude aufsuchen bzw. im Gebäude bleiben.
  • Fenster und Türen schließen.
  • Warnmeldungen und konkrete Handlungsempfehlungen beachten.
  • Über die WarnApp NINA, Radio und Fernsehen sowie die offiziellen Informationskanäle von Stadt, Feuerwehr und Behörden informieren.

Wichtig: Die Sirene allein sagt noch nicht, was passiert ist. Deshalb anschließend immer prüfen, warum gewarnt wird und welche Hinweise für die jeweilige Situation gelten.

Entwarnung

Ein einminütiger, gleichbleibender Heulton bedeutet: Die Gefahr besteht nicht mehr.

Auch nach der Entwarnung lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Informationskanäle, da dort weitere Hinweise veröffentlicht werden können.

Wo gibt es Informationen? 

Zum Warnmix gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast, Radio und Fernsehen, Internetangebote sowie die Informationskanäle der zuständigen Behörden und Kommunen. Je nach Lage können zusätzlich Sirenen oder Lautsprecherfahrzeuge eingesetzt werden.

Tipp: Die WarnApp NINA installieren und regelmäßig prüfen, ob Warnmeldungen und Benachrichtigungen auf dem Smartphone aktiviert sind.

Denn bei einer Warnung gilt nicht: erschrecken – sondern hinhören, informieren und Hinweise beachten.

Bundesweiter Warntag 2026

Am Donnerstag, 10. September 2026, werden die Warnsysteme in Deutschland wieder gemeinsam getestet.

  • ab 11:00 Uhr: Probewarnung
  • gegen 11:45 Uhr: Entwarnung

Der Warntag ist kein Grund zur Sorge. Er dient dazu, die technischen Systeme zu testen und die verschiedenen Warnwege und Signale kennenzulernen.

Wenn es am 10. September laut wird, gilt: Es handelt sich um eine Probewarnung – keine reale Gefahrenlage. 

Weitere Informationen, Hörbeispiele der Sirenensignale sowie Materialien und Downloads gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).