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23. Apr. 2026

OB vor Ort: Firmengruppe Max Bögl – Ein innovativer Partner für die Region

Engagement, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Fokus

OB mit Niederlassungsleitung Max Bögl. © Stadt Gera

Mitte April besuchten Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg und der neue Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaft und Tourismus Randolf Margull den Geraer Standort der Firmengruppe Max Bögl. Vorangegangen war eine Einladung zur Betriebsversammlung Anfang des Jahres. Dort richtete der Oberbürgermeister Grußworte an die Belegschaft sowie an die Unternehmensvertreter Johann Bögl und Michael Bögl. Er betonte die positive wirtschaftliche Entwicklung Geras, verwies auf aktuelle Investitionen der Stadt – insbesondere in Bauprojekte, Infrastruktur und erneuerbare Energien – und dankte dem Unternehmen für seine langjährige Bedeutung als verlässlicher Arbeitgeber in der Region.

Während des mehrstündigen Rundgangs am Standort tauschten sich der Oberbürgermeister, Unternehmensvertreter und der Betriebsrat intensiv zu zentralen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Wachstum, Fachkräftesicherung und Arbeitssicherheit aus. „Die Stadt Gera schätzt die Firmenphilosophie von Max Bögl, die auf Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft basiert. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Ausbildung junger Fachkräfte, fördert Innovationen und setzt auf systemisches, nachhaltiges Bauen, um Ressourcen effizient zu nutzen und umweltfreundliche Baukonzepte zu entwickeln. Diese Herangehensweise stärkt nicht nur den Standort Gera, sondern trägt auch zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Region bei“, resümiert Oberbürgermeister Dannenberg.

Seit Übernahme des Standortes durch die Firmengruppe Max Bögl im Jahr 1991 ist Gera ein integraler Standort, der mit etwa 550 Mitarbeitenden eine zentrale Rolle in der regionalen Wirtschaft spielt. „Unser Fertigteilwerk in Gera zeichnet sich durch eine hohe Wertschöpfungstiefe aus und hat sich als innovativer Produktionsstandort etabliert, der maßgeblich zur Bauwirtschaft und Energiewende beiträgt“, berichtet Jens Bögl, kaufmännischer Leiter Produktion. Die Firmengruppe Max Bögl verfolgt konsequent einen Ansatz des systemischen Bauens, bei dem intelligente und ganzheitliche Lösungen im Mittelpunkt stehen. Diese Philosophie prägt die Unternehmenskultur und zeigt sich in kontinuierlicher Innovation sowie einer Ausrichtung auf eine nachhaltige Zukunft. Das Fertigteilwerk spielt dabei eine zentrale Rolle, da moderne Technik und Automatisierung Qualität sowie Flexibilität sichern. Die Region profitiert seit Jahren von Investitionen in moderne Produktionsverfahren und Infrastruktur, was die Wettbewerbsfähigkeit stärkt und Gera als innovativen Standort festigt.

Die Standortleitung berichtete von einem erfolgreichen Jahr mit vielfältigen Bauprojekten, hoher Auslastung und enger Zusammenarbeit aller Abteilungen. Die Herausforderungen im Fachkräftesektor werden aktiv angegangen, etwa durch innovative Rekrutierungsmaßnahmen und die Ausbildung junger Talente. Im Rahmen der Betriebsversammlung berichtete auch der Betriebsrat über seine Arbeitsschwerpunkte, insbesondere zu den Themen Arbeitssicherheit, Fachkräftesicherung, Zusammenarbeit mit den Beschäftigten im Betriebsbereich sowie über gemeinsame Aktionen und soziale Initiativen zugunsten der Belegschaft und regionaler Einrichtungen. Die Jugendvertretung stellte zudem erfolgreiche Initiativen – wie Azubiversammlungen, Beratungsangebote und Projekte zur Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität – vor.

Zudem teilten die Gesprächspartner Schwerpunkte aus den Geschäftsbericht 2025: Die Mitarbeitendenzahl des Gesamtunternehmens stieg auf über 7.000, was auch die Attraktivität des Standorts Gera und die Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht. Investitionen in innovative Verfahren, nachhaltige Bauprojekte sowie Energiekonzepte trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Oberbürgermeister Dannenberg hob mehrfach die positive wirtschaftliche Entwicklung hervor und würdigte die zukunftsweisenden Projekte des Unternehmens, insbesondere im Bereich Energiewende sowie nachhaltiges Bauen, und freue sich auf die weitere Kooperation.