Staffelstabübergabe zum Tag des offenen Denkmals®: Gera gratuliert Bamberg
Mit der feierlichen Staffelstabübergabe an die Stadt Bamberg endet für die Stadt Gera ein besonderes Kapitel

Am 14. September 2025 war sie Austragungsort der Eröffnung des Tags des offenen Denkmals®. Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, übergab Oberbürgermeister Kurt Dannenberg den symbolischen Staffelstab an seinen Bamberger Kollegen Andreas Starke. Bamberg wird in diesem Jahr Gastgeber der zentralen Eröffnungsveranstaltung sein.
„Bamberg übernimmt den Staffelstab nach einem großartigen Denkmaljahr – wir gratulieren herzlich und wünschen der Stadt eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung, wie wir sie in unserer Stadt Gera erleben durften“, so Oberbürgermeister Kurt Dannenberg und ergänzt: „Der Tag des offenen Denkmals® hat in unserer Stadt eindrucksvoll gezeigt, wie sehr baukulturelles Erbe Menschen verbindet – über Stadt- und Landesgrenzen hinweg.“
Als bundesweite Eröffnungsstadt begrüßte die Stadt Gera gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz insgesamt über 17.000 Gäste. Von den rund 600 Denkmalen im gesamten Stadtgebiet konnten mehr als 40 besucht werden. Daneben hielt das Programm auf der Hauptbühne neben dem Kultur- und Kongresszentrum weitere Höhepunkte für die bundesweit angereisten Gäste bereit. Deutschlandweit öffneten mehr als 6.500 Denkmale in rund 2.300 Städten ihre Türen.
Laura Kreisel, Leiterin der unteren Denkmalschutzbehörde, nimmt seit dieser Großveranstaltung ein stärkeres Bewusstsein für das baukulturelle Erbe in der Geraer Bevölkerung wahr: „Die große Wertschätzung – auch für die Architektur der Ostmoderne – hat einen bleibenden Stolz in Gera hinterlassen und prägt zunehmend den Blick auf unsere Stadtgeschichte.“
Aus diesem Grund wird sich die Stadt Gera auch in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals® beteiligen, der am 13. September 2026 unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ stehen wird. Nach aktueller Planung sollen zwischen 15 und 20 Programmpunkte angeboten werden. Formate wie „Schaubaustellen“, bei denen Restauratoren und Handwerksbetriebe ihre Arbeit live präsentieren, sollen fortgeführt werden. Aufgrund der großen Resonanz im Vorjahr ist zudem angedacht, ausgewählte Denkmale erneut zu öffnen, darunter das Kultur- und Kongresszentrum, die ehemalige SED-Bezirksleitung, der Bergfried von Schloss Osterstein sowie die Villa Hirsch. Mit Blick auf das Motto wird Gera in diesem Jahr erstmals unter Schutz gestellte Straßen, Bahn- und Straßenbahninfrastruktur sowie Brückenbauwerke in den Fokus rücken. Die konkrete Programmplanung startet im Februar, sodass Details zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Durch den Tag des offenen Denkmals® zeigt die Stadt Gera jedes Jahr, wie durch Denkmalschutz die eigene Stadtgeschichte erlebbar ist. Mit den über 600 Denkmälern im gesamten Stadtgebiet bietet sich die Chance, die Vielfalt sichtbar zu machen und das Bewusstsein für den eigenen kulturellen Reichtum zu stärken.
Das war der Tag des offenen Denkmals in 2025
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