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12. Feb. 2026

14 Geraer Schulen profitieren vom Startchancen-Programm

Investitionsprogramm für zeitgemäße Lernumgebungen umfasst 30 Millionen Euro

Logo des Startchancen-Programms. © Logo des Startchancen-Programms
Logo des Startchancen-Programms

Insgesamt 14 Staatliche Schulen der Stadt Gera, darunter 8 Grundschulen, alle 4 Regelschulen und die Ostschule, Thüringer Gemeinschaftsschule, profitieren vom Startchancen-Programm des Bundes und der Länder, informierte die Dezernentin für Soziales, Jugend und Kultur Sandra Wanzar. Das Programm solle dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems nachhaltig zu verbessern sowie die Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu erhöhen. Dazu könnten drei zentrale Programmsäulen genutzt werden: Säule I umfasse Investitionen in zeitgemäße und förderliche Lernumgebungen; Säule II biete Mittel für eine bedarfsgerechte Schul- und Unterrichtsentwicklung und aus Säule III könne Personal zur Stärkung multiprofessioneller Teams engagiert werden. Ausdrückliches Ziel des Programms sei es, Schulen in ihren Funktionen im jeweiligen Sozialraum und damit als Standortfaktoren zu stärken, erklärte die Dezernentin. Die Stadt trage als Schulträger Verantwortung für Investitionen in zeitgemäße Lernumgebungen gemäß Säule I, wofür im Projektzeitraum bis 2034 insgesamt rund 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen, davon 90 % Fördermittel.

Zur Vorbereitung der Investitionen stehe die Stadt in engem Austausch mit dem Staatlichen Schulamt Ostthüringen und den Schulen. „Wir wollen die Mittel gezielt nutzen, um die Schulen dabei zu unterstützen, Lernergebnisse zu verbessern und Bildungsbiografien positiv zu beeinflussen. Dazu sollen auch Kooperationen mit Eltern und Akteuren im Sozialraum ausgebaut werden“, so Sandra Wanzar.

Die Umsetzung des Startchancen-Programms in Thüringen wurde im Februar 2024 von der Landesregierung beschlossen, die Richtlinie zur Säule I trat am 7. November 2025 in Kraft. Ziel des Programms ist es, möglichst jedem Kind gleiche Bildungschancen zu eröffnen. In Thüringen wurden insgesamt 93 Schulen zur Teilnahme am Startchancen-Programm ausgewählt.