Nächster Meilenstein für die KuK-Sanierung: Stadt Gera bindet Generalplaner
Zentrales Großprojekt der Innenstadtentwicklung geht in die nächste Phase

Die Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums (KuK) erreicht den nächsten wichtigen Meilenstein: Mit der Bindung des Generalplaners ist ein zentraler Schritt für die weitere Vorbereitung und Umsetzung des Großprojekts erfolgt. Damit gewinnt eines der bedeutendsten städtebaulichen Vorhaben der kommenden Jahre in Gera weiter an Kontur. Den Zuschlag erhielt dabei die Firma Junk & Reich Architekten BDA aus Weimar. Die entsprechenden Verträge wurden vor wenigen Tagen unterzeichnet.
Mit der Beauftragung des Generalplaners ist nun die Grundlage geschaffen, die weiteren Planungs- und Abstimmungsschritte zielgerichtet voranzutreiben. Dazu zählen unter anderem die Konkretisierung der baulichen Planung, die Abstimmung technischer Anforderungen sowie die Vorbereitung der späteren Umsetzung.
„Mit der Bindung des Generalplaners stellen wir die Weichen für die nächsten entscheidenden Schritte bei der Sanierung unseres Kultur- und Kongresszentrums. Besonders freut uns, dass sich in einem anspruchsvollen Vergabeverfahren ein starkes regionales Unternehmen gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durchsetzen konnte. Das ist ein wichtiges Signal – für die Qualität des Standorts, für die Leistungsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft und für die erfolgreiche Umsetzung dieses bedeutenden Zukunftsprojekts“, so Bertram Koch, Geras Dezernent für Stadtentwicklung und Bau. Diesen für das Projekt zentralen Partner vor Ort zu haben, sei ein großer Gewinn für die Maßnahme, da regionale Verbundenheit, kurze Abstimmungswege und ein tiefes Verständnis für die Bedeutung des Vorhabens beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche und zielgerichtete Umsetzung schaffen.

Die Sanierung des KuK ist eines der größten kommunalen Bauvorhaben der kommenden Jahre und besitzt eine hohe Bedeutung für die Stadtentwicklung. Als kultureller Ankerpunkt und Veranstaltungsort mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus nimmt das Haus eine Schlüsselrolle für die Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt ein. Die Sanierung ist damit weit mehr als eine reine Baumaßnahme: Sie ist ein strategisches Investitionsprojekt in die Zukunft der Stadt.
Hintergrund
Ein Generalplaner bündelt bei einem Großprojekt sämtliche wesentlichen Planungsleistungen unter einem Dach. Er koordiniert die verschiedenen Fachdisziplinen – etwa Architektur, Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz oder Freianlagenplanung – und sorgt dafür, dass alle Planungsbestandteile aufeinander abgestimmt sind. Damit übernimmt der Generalplaner eine zentrale Steuerungsfunktion und schafft die Voraussetzung dafür, dass komplexe Bauvorhaben effizient, wirtschaftlich und aus einem Guss geplant und umgesetzt werden können.


