Regelmäßiger Dialog zwischen Christlichen Kirchen und Stadtspitze stärkt das Miteinander in Gera
Der Arbeitskreis Christliche Kirchen Gera (ACK) und Oberbürgermeister Kurt Dannenberg haben sich kürzlich zu einer gemeinsamen Arbeitsbesprechung getroffen.

Der Arbeitskreis Christliche Kirchen Gera (ACK) und Oberbürgermeister Kurt Dannenberg haben sich kürzlich zu einer gemeinsamen Arbeitsbesprechung getroffen. Diese zweimal im Jahr stattfindenden Treffen dienen dem fortwährenden Dialog und der intensiven Zusammenarbeit zwischen den christlichen Gemeinden in der Stadt und der Stadtverwaltung. Sie sind eine wichtige Plattform, um gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen, den Zusammenhalt in der Stadt zu stärken und die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinschaftsarbeit zu koordinieren.
Der ACK Gera ist ein Zusammenschluss christlicher Konfessionen in der Stadt, darunter evangelische, katholische, orthodoxe und freikirchliche Gemeinden. Er versteht sich als Brücke zwischen den Glaubensgemeinschaften und der Stadtgesellschaft, um gemeinsame Werte wie Toleranz, Respekt und Nächstenliebe sichtbar zu machen und konkrete Projekte umzusetzen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken. Die Gemeinschaftsarbeit der Christlichen Kirchen in Gera ist eine fundamentale Säule für das soziale, kulturelle und spirituelle Leben vor Ort. Sie trägt wesentlich dazu bei, das Zusammenleben in Vielfalt zu fördern, Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen zu bauen und das soziale Miteinander aktiv zu gestalten.
Bei dem Treffen betonten beide Seiten die Bedeutung dieses regelmäßigen Austauschs. Für den ACK Gera ist es essenziell, die Wertschätzung verschiedener Konfessionen sichtbar zu machen und gemeinsam an gesellschaftlichen Themen zu arbeiten. So standen unter anderem die Organisation von Gemeindefesten und Gemeinschaftsfesten, Nachhilfeprojekten, Jugendtreffs und -clubs sowie Sommer- und Straßenfeste im Mittelpunkt. Diese Veranstaltungen tragen dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, Barrieren abzubauen und das Verständnis zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Zudem werden Träger von Kindertageseinrichtungen unterstützt und der interreligiöse Dialog gefördert, um das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen zu vertiefen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz für den Frieden in der Stadt. Verschiedene Gebetsformate in den Gemeinden, gemeinsame Friedensgebete und Aktionen wie die „Nacht der offenen Kirchen“ am 12. September 2026 sind wichtige Initiativen, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Diese Formate sollen Menschen aller Hintergründe einladen, gemeinsam für den Frieden, das gegenseitige Verständnis und die gesellschaftliche Harmonie zu beten und ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, eine Atmosphäre des Respekts und der Wertschätzung zu schaffen, die Konflikte abbaut und das soziale Klima in Gera nachhaltig stärkt.
Der interreligiöse Dialog ist ein wertvoller Baustein. Der Dialog und die Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Durch gemeinsame Projekte, Gesprächsrunden und interkulturelle Veranstaltungen entsteht ein lebendiges Miteinander, das die Vielfalt der Stadt als Bereicherung begreift und den sozialen Frieden stärkt.
Oberbürgermeister Dannenberg unterstrich die Bedeutung dieser Gemeinschaftsarbeit des ACK Gera für die Stadtgesellschaft. Er hob hervor, dass die Stadt durch die erfolgreiche Umsetzung von Bauprojekten wie dem Bildungscampus in Lusan, dem Dach des Hofwiesenbades und dem Kultur- und Kommunikationsraum (KUK) sowie durch Investitionen im Sportbereich mit der Radrennbahn wichtige Impulse für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung erhält. Dannenberg betonte außerdem, dass das Selbstbewusstsein der Stadt auch durch nachhaltige Stadtentwicklung gestärkt werde. Die ruhige und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat und den zivilgesellschaftlichen Akteuren, darunter die christlichen Gemeinschaften, sei hierbei ein wichtiger Faktor.
Der kontinuierliche Dialog zwischen den Christlichen Kirchen und der Stadt Gera verdeutlicht: Durch offene Kommunikation, gemeinsames Engagement und interreligiöse Verständigung entsteht eine Kultur des Friedens, die das Zusammenleben in Gera stärken kann. Dieser Austausch ist ein Beispiel dafür, wie religiöse Gemeinschaften und kommunale Akteure Verantwortung teilen und dennoch gemeinsam tragen. Gera setzt auf diese Weise ein ganz eigenes Zeichen.



