Zum Inhalt springen
06. Feb. 2026

Jugendrat und Stadtverwaltung im Dialog

Oberbürgermeister Kurt Dannenberg trifft junge Gremienvertreter

Jugendrat und Stadtverwaltung im Dialog. © Stadtverwaltung Gera

In dieser Woche begrüßte der Jugendrat der Stadt Gera gemeinsam mit Vertretern von Schülergremien Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg zu einem konstruktiven Austausch. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Grundsatz: „Wir sind alle eine Stadt. Wir alle sind Gera.“ Oberbürgermeister Dannenberg betonte, dass die gesamte Gemeinschaft – vom Stadtrat über die Ortsteilgremien bis hin zu den Ehrenamtlichen in vielfältigen Gremien – zusammengehört. Besonders hervor hob er die wichtige Rolle des Jugendrats: „Ohne ihn fehlt ein bedeutender Baustein in unserem gesellschaftlichen Gefüge.“ Dannenberg machte deutlich, dass es das oberste Ziel aller Akteure sein sollte, den Stolz auf die Stadt Gera wieder zu stärken. Besonders wichtig sei es, junge Menschen zu ermutigen, sich politisch zu engagieren und aktiv mitzugestalten. Damit wurde klar, wie bedeutend es ist, jungen Menschen eine Plattform zu bieten und ihre Stimme ernst zu nehmen.

Vertreter des Jugendrats sind bereits in wichtigen Gremien wie dem Jugendhilfeausschuss vertreten und werden auch in weiteren Ausschüssen, etwa dem Bildungsausschuss, gehört. Dennoch wurde im Gespräch mit dem Oberbürgermeister auch angemerkt, dass es manchmal herausfordernd sei, Fragen und Anliegen in den Gremien zu platzieren und Gehör zu finden. Hier sei noch Raum für Verbesserungen, um den Dialog zwischen den Generationen weiter zu vertiefen. Der Oberbürgermeister zeigte Verständnis für diese formulierte Unsicherheit und teilte seine persönlichen Werte mit den Anwesenden, die stets sein Handeln prägen: Mut, Vertrauen, Ehrlichkeit, Loyalität und Kollegialität. Er betonte, dass diese Schlüsselbegriffe auch den jungen Gremienmitgliedern Orientierung bieten können, um sich gegenseitig zu stärken und ihre Arbeit im Sinne der Gemeinschaft zu gestalten. Er ergänzte: „Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die Stadt Gera zu einem Ort machen, an dem sich alle wohlfühlen.“

Das Treffen verdeutlichte, dass das Engagement der Jugendlichen weit über politisches Handeln hinausgeht. Bereits heute organisieren sie Events wie den Toleranz-Jam oder Schüleraustauschprogramme. In der Vergangenheit waren Aktivitäten wie Christopher Street Days oder Schülersprecherstammtische fester Bestandteil ihrer Arbeit und trugen dazu bei, für Jugendliche einen lebendigen, toleranten Alltag zu fördern. Die jungen Gremienvertreter zeigten sich motiviert, ihre Initiative weiter auszubauen und aktiv an der Gestaltung Geras als Lebensmittelpunkt teilzunehmen.

Abschließend vereinbarten der Oberbürgermeister und die jungen Vertreter, den Dialog fortzusetzen und gemeinsam an einer lebendigen, vielfältigen Stadt Gera zu arbeiten, in der sich alle Generationen wohlfühlen und aktiv beteiligen. Dabei wurde deutlich, dass gegenseitiges Wertschätzen und das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bilden.