200 Quadratmeter Vegetation brannten gestern in Gera – und die Waldbrand-Saison hat gerade erst begonnen
Die Waldbrandgefahr in der Region rund um Gera ist aktuell auf Stufe 3 (mittlere Gefahr). Am gestrigen Tag zeigte sich erneut, wie schnell sich Brände entwickeln können.

Im Stadtteil Bieblach-Ost brannte eine Fläche von rund 200 Quadratmetern trockener Vegetation. Die Feuerwehr musste ausrücken und den Brand löschen.
Warum ist es gerade im März besonders gefährlich?
Nach dem Winter liegt in vielen Wäldern und auf Wiesen trockenes Gras, Laub und abgestorbene Pflanzenreste. Diese sogenannte trockene Bodenvegetation entzündet sich sehr leicht. Gleichzeitig ist die neue Vegetation noch nicht gewachsen und kann die Feuchtigkeit im Boden kaum halten. Schon eine weggeworfene Zigarette oder ein Funke kann daher ausreichen, um einen Flächenbrand auszulösen.
Darauf sollten Sie jetzt unbedingt achten.
- Rauchverbot im Wald beachten
- Zigaretten oder Streichhölzer niemals in der Natur wegwerfen
- kein offenes Feuer
- Grillen oder Lagerfeuer sind im Wald und in Waldnähe verboten
- Autos nicht auf trockenem Gras abstellen - heiße Fahrzeugteile können Vegetation entzünden
- keine Glasflaschen liegen lassen - sie können wie ein Brennglas wirken
Rauch oder Feuer sofort melden!
Notruf 112 wählen und den Ort möglichst genau beschreiben. Helfen Sie mit, Brände zu verhindern. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur schützt Wälder, Tiere und Menschen.




