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21. Apr. 2026

Der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) der Feuerwehr Gera

Wenn Gefahren nicht sichtbar sind, kommt der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) zum Einsatz.

Feuerwehr Gera. © Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Der GW-Mess ist spezialisiert auf das Erkennen und Bewerten von gefährlichen Stoffen. Ob austretende Gase, unbekannte Chemikalien, verdächtige Flüssigkeiten oder Strahlung – hier beginnt die gezielte Gefahrenerkundung.

Es ist kein klassisches Löschfahrzeug, sondern ein mobiler Spürtrupp an der Einsatzstelle. Mit moderner Messtechnik unterstützt es die Einsatzleitung dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Schutzmaßnahmen festzulegen und Einsatzkräfte sowie Bevölkerung zu schützen.

Ob Gefahrgutunfall, Gasgeruch, unklare Rauchentwicklung oder Verdacht auf radioaktive Stoffe: Der GW-Mess liefert wichtige Messwerte und Lageinformationen direkt vor Ort.

Einsatzspektrum:  

  • Erkundung von Gefahrstofflagen  
  • Messungen in Luft, Wasser und Boden  
  • Erkennen von Gasen und Strahlung  
  • Probenahme und Dokumentation  
  • Weitergabe der Messdaten an die Einsatzleitung

An Bord sind unter anderem:  

  • moderne Mess- und Analysegeräte  
  • Strahlenspürtechnik  
  • Probenahmeausrüstung  
  • Schutzanzüge und Atemschutz  
  • Funk- und Dokumentationstechnik  

Als spezialisiertes Einsatzfahrzeug ist der GW Mess schnell vor Ort und sorgt dafür, dass unsichtbare Gefahren sichtbar werden.