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05. Mär. 2026

Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Gera: Technische Rettung aus Werkstattgrube als Realfall-Übung

Bei der Ausbildung der Wachabteilung der Berufsfeuerwehr Gera stand kürzlich ein praxisnahes Szenario aus dem Arbeitsalltag im Fokus.

Feuerwehr Gera. © Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Ein Pkw rutschte während eines Radwechsels in eine Werkstattgrube und klemmte einen Monteur ein. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr unter realistischen Bedingungen zu erproben und die Einsatzfähigkeit zu erhöhen.

Ablauf der Übung

  • Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte leistete der Rettungsdienst medizinische Erstversorgung und stabilisierte den Verletzten.
  • Die Feuerwehr übernahm anschließend die technische Rettung. Mit Hochdruckhebekissen hob das Team den Pkw behutsam an und sicherte ihn gegen weiteres Abrutschen.
  • Der eingeklemmte Monteur konnte so schonend aus der Gefährdungslage befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden. Der Patient wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Solche Szenarien gehören fest zum regelmäßigen Training der einzelnen Wachabteilungen. Unter Anleitung erfahrener Gruppenführer sowie der Abteilung Aus- und Fortbildung trainieren die Kolleginnen und Kollegen unterschiedliche Einsatzlagen, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell handeln zu können. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit für Notfallsanitäter-Auszubildende, gemeinsam mit Praxisanleitern realistische Einsatzsituationen mit den Kräften der Feuerwehr zu üben und so die Ausbildung praxisnah am Standort durchzuführen.

Hinweise zur Sicherheit beim Radwechsel:

Vor dem Hintergrund der aktuellen Reifenwechsel-Saison gibt die Feuerwehr Gera folgende Sicherheitstipps.

  • Fahrzeug gegen Wegrollen sichern (Handbremse, Gang einlegen oder Parkstellung).
  • Wenn möglich Radkeile oder zusätzliche Sicherungen verwenden.
  • Auf festen, ebenen Untergrund achten.
  • Nur mit geeignetem Wagenheber an den vorgesehenen Punkten anheben.
  • Erst arbeiten, wenn das Fahrzeug stabil und sicher steht.

Die Übung demonstriert anschaulich, wie wichtig realistische, regelmäßige Fortbildungen für eine effektive Gefahrenabwehr sind. Sicherheit hat immer Vorrang – sowohl bei den Übungen als auch im täglichen Einsatzgeschehen.

undefined. © Amt für Brand- und Katastrophenschutz. © Amt für Brand- und Katastrophenschutz
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