Ausbildung in der Leitstelle – jetzt wird’s praktisch
Nach drei intensiven Wochen Modulausbildung in Theorie, Rechtsgrundlagen und einsatztaktischen Themen startet für die Kolleginnen und Kollegen der Wachabteilungen nun der nächste wichtige Schritt: ...

... die praktische Phase in der Zentralen Leitstelle.
Ab sofort heißt es:
Platz nehmen am Leitstellentisch – mitten im echten Einsatzgeschehen.
Natürlich nicht allein:
Die angehenden Disponentinnen und Disponenten werden dabei eng von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen begleitet und Schritt für Schritt an die verantwortungsvollen Aufgaben herangeführt.
Dabei trainieren sie unter realen Bedingungen unter anderem:
- die strukturierte Annahme von Notrufen
- die schnelle und lagegerechte Disposition von Einsatzmitteln
- die Erfassung und Bewertung von Einsatzlagen
- die sichere Bedienung und Pflege der Einsatzleitsysteme
Diese praktische Ausbildung ist ein zentraler Baustein, um das zuvor erlernte Wissen zu festigen und Handlungssicherheit zu gewinnen – auch in stressigen und dynamischen Einsatzsituationen.
Warum ist das so wichtig?
Die sogenannten „Rotatoren“ sorgen für eine wichtige personelle Reserve in der Zentralen Leitstelle. Gerade bei kurzfristigen Ausfällen, zum Beispiel durch Krankheit, oder bei einem erhöhten Notrufaufkommen braucht es qualifizierte Kräfte, die sofort unterstützen können.
Denn die Aufgabe ist klar:
Die 112 muss jederzeit erreichbar sein – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Und das in gleichbleibend hoher Qualität für die Menschen der Stadt Stadt. Mit der praktischen Ausbildung am Leitstellentisch wird genau diese Einsatzbereitschaft gestärkt – und die enge Zusammenarbeit zwischen Einsatzdienst und Leitstelle.


