Einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr Gera
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gera liegt ein intensives Wochenende mit mehreren Einsätzen im Stadtgebiet und darüber hinaus.

Waldbrand im Geraer Stadtwald (03. Mai, 16.45 Uhr)
Nach dem Brand am 2. Mai wurden die Feuerwehr Gera erneut zu einem gemeldeten Waldbrand alarmiert. Vor Ort brannte eine kleinere Fläche.
Bemerkenswert: Aufmerksame Spaziergänger hatten das Feuer frühzeitig entdeckt und bereits beherzt erste Löschmaßnahmen eingeleitet - mit Wasserflaschen aus dem Auto und durch Austreten der Flammen.
Dieses schnelle Handeln hat Schlimmeres verhindert.
Die Feuerwehr führte anschließend Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte die Fläche sorgfältig. Dabei zeigte sich erneut: Die Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser (TSF-W) der Freiwilligen Feuerwehren Roschütz und Thränitz sind durch ihre Geländegängigkeit, ihr geringes Gewicht und den eigenen Wasservorrat hervorragend für solche Einsätze geeignet.
Flächenbrand (04. Mai)
Am Folgetag kam es zu einem weiteren Einsatz: Eine größere Wiesenfläche stand in Brand. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuerwache 2 erkannte bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung und konnte den Brand schnell und selbstständig unter Kontrolle bringen.
Wichtiger Hinweis: Trotz aktuell feuchter Witterung gilt weiterhin Waldbrandstufe 3 (erhöhte Gefahr).
Bitte beachten:
- kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe
- keine Zigaretten wegwerfen
- Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Flächen abstellen (heiße Katalysatoren können Brände auslösen)
- Rauch oder Feuer sofort über den Notruf 112 melden
Größerer Einsatz im Stadtzentrum (04. Mai, 22.30 Uhr)
Am Abend unterstützte die Feuerwehr Gera die Polizei und das Spezialeinsatzkommando (SEK) bei einem Einsatz mit einer Person in einem psychischen Ausnahmezustand.
Aufgaben der Feuerwehr:
- Absicherung der Einsatzstelle
- Sicherstellung des Brandschutzes (mögliche Brandlegung nicht auszuschließen)
- Evakuierung des Gebäudes
Die Gerarer Verkehrsbetriebe stellten einen Bus zur Betreuung der Betroffenen bereit. Die Verhandlungsgruppe der Polizei war ebenfalls vor Ort.
Gegen 02.00 Uhr konnte die Person durch die Polizei gesichert und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr kontrollierte anschließend die Wohnung - ohne Feststellungen - und stellte die Verschlusssicherheit wieder her.
Unterstützung in Bad Köstritz
Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Gera kurzzeitig bei einem Dachstuhlbrand in Bad Köstritz. Nach den ersten Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die zuständige Feuerwehr des Landkreises übergeben.














