Praktische Ausbildung im Grundlehrgang 51
Die vergangenen Wochen standen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grundlehrgangs 51 ganz im Zeichen der praktischen Ausbildung.

In der letzten Woche lag der Fokus zunächst auf der Motorkettensägenausbildung. Nach dem Theorieunterricht wurde im Wald der sichere Umgang mit der Kettensäge trainiert. Denn bei Einsätzen wie Sturmschäden, umgestürzten Bäumen oder blockierten Straßen kann der Einsatz einer Motorkettensäge schnell erforderlich werden. Dabei standen vor allem Arbeitsschutz, sichere Schnitttechniken und der richtige Umgang mit dem Gerät im Mittelpunkt. Das Wetter spielte größtenteils mit – bis zum Prüfungstag. Da schüttete es wie aus Eimern. Aber im Einsatz lässt sich das Wetter eben nicht bestimmen. Trotzdem bestanden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich und erhielten ihr Zertifikat zum Führen einer Motorkettensäge. Stark gemacht!
In dieser Woche ging es direkt praktisch weiter: Tragkraftspritzen und Pumpen standen auf dem Ausbildungsplan. Dafür wurde an der Weißen Elster geübt. Auch hier zeigte sich das Wetter eher von seiner „feuerwehrtypischen“ Seite: kalt, nass und regnerisch. Doch auch das gehört dazu – denn auch beim nächsten Hochwasser, Unwetter oder Brandeinsatz fragt niemand nach Sonnenschein.
Neben dem theoretischen Wissen konnten die Teilnehmenden vor allem praktische Fähigkeiten sammeln: Wasserentnahme, Aufbau einer wasserversorgenden Leitung, Bedienung der Tragkraftspritze und der sichere Umgang mit den Geräten.
Und trotz Regen, Kälte und nasser Einsatzkleidung war die Stimmung gut – denn genau solche Ausbildung macht Feuerwehr aus: lernen, anpacken, ausprobieren und gemeinsam besser werden.
Jetzt geht der Grundlehrgang 51 erstmal ins lange Wochenende. Verdient!








