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Projekte

Freianlage Gustav-Hennig-Platz

Der Gustav-Hennig-Platz wird als Grün- und Parkanlage in den Jahren 2025-2028 neu gestaltet und damit zu einem attraktiven, zukunftsfähigen Stadtraum in der Geraer Innenstadt entwickelt. Im Mittelpunkt der Planungen stehen mehr Grün, neue Aufenthalts- und Erholungsmöglichkeiten, ein Wasserspiel sowie ein barrierefreier und inklusiver Spielplatz.

Die Entwurfsplanung wurde nach einem umfassenden Bürgerdialog am 23. Januar 2025 durch den Stadtrat bestätigt. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten.

Plan Bauabschnitte. © Heinisch Landschaftsarchitekten
Bauabschnittsplan

Der erste Bauabschnitt wurde Ende 2025 bereits abgeschlossen und aktuell befinden sich der zweite und dritte Bauabschnitt in der Ausführung.

Fertigstellung 1. Bauabschnitt. © Heidi Tiesler
Fertigstellung 1. Bauabschnitt

Die östliche Platzfläche steht ganz im Zeichen des dort umfassend sanierten Puppentheaters, das Mitte 2025 wieder seine Pforten für die Besucher öffnet. Der befestigte Vorplatz ist großzügig, offen und nimmt die Funktionen der Eingangssituation auf. Von ihm führen mehrere Wegverbindungen. Ein Hauptweg, der von Linden begleitet wird, unterteilt die Fläche in zwei Teile. Im Teil vor dem Theater wird die Rasenfläche freigehalten und bietet zusammen mit einem Holzdeck die Möglichkeit für Veranstaltungen des Theaters im Außenraum. Die Fläche zur Wohnbebauung Humboldtstraße dient zukünftig als Spielplatzfläche. Hier soll ein barrierefreier, inklusiver Spielplatz unter der Thematik „Puppentheater“ entstehen. Die vorhandenen großen Bäume spenden hier ganz natürlich genügend Schatten. Auf der gesamten Platzfläche ermöglichen lange Bänke das Verweilen.

Ausführungspläne

Auf der Fläche am Amtsgericht soll sich zukünftig alles um das Thema Aufenthalt und Erholung drehen. Dieser Bereich ist aufgegliedert in Rasenflächen, mit neu gepflanzten Bäumen und Bestandsbäumen und einem flachen Wasserbecken mit Fontänen und angrenzenden, barrierefreien Holzdecks. Auf diesen kann man sich niederlassen und das beruhigende Wasser betrachten oder sich im Sommer eine Abkühlung verschaffen. An den Holzdecks gibt es noch eine Aufweitung, in der ein Trinkbrunnen zu finden ist und Platz für eine mobile Bewirtschaftung. Das Wasserbecken soll nachhaltig mit Regenwasser gespeist werden.

Für den gesamten Bereich des Planungsgebiets soll zukünftig der verkehrsberuhigte Bereich gelten. Der verlangsamte Verkehr erhöht dadurch die Aufenthaltsqualität. Eine umfassende Klammer aus optisch ansprechenden Staudenbändern fasst die Grünanlage ein und schafft den Eindruck von einer einheitlichen Fläche. Dieser Eindruck soll durch den Einsatz einheitlicher Materialien verstärkt werden.

Vor den Gerichtsgebäuden entstehen neben Staudenflächen, auch Sitzmöglichkeiten und Fahrradabstellanlagen für die Angestellten und Besucher.

Der Einmündungsbereich der Amthorpassage wird ebenfalls übersichtlicher gestaltet und die Gedenkstätte durch Sitzmöglichkeiten und Fahrradstellplätze aufgewertet. Dort sind auch die Behindertenstellplätze zu finden. Der unschöne Blick auf den angrenzenden Parkplatz an der Gedenkstätte soll mit Hilfe einer Begrünung abgeschirmt werden.

Die Amthorstraße selbst soll mit einer Straßenbaumpflanzung mit bepflanzten Baumscheiben durchzogen werden und bietet beidseitiges Längsparken. Zudem sollen zwei E-Ladesäulen im Bereich des Justizzentrums entstehen. Auch entlang der Rudolph-Diener-Straße sollen mehr Straßenbäume gepflanzt werden.

Visualisierung - Blick zum Puppentheater. © Heinisch Landschaftsarchitekten
Visualisierung - Blick zum Puppentheater

Die Neugestaltung des Gustav-Hennig-Platzes ist für die weitere Entwicklung der Geraer Innenstadt von zentraler Bedeutung. Mit viel Grün, neuen Aufenthaltsmöglichkeiten, einem Wasserspiel und einem attraktiven, inklusiven Spielplatz entsteht ein neuer innerstädtischer Raum für Begegnung, Erholung und Freizeit. Die Maßnahme schafft damit nicht nur ein attraktives Umfeld für das Puppentheater, das Justizzentrum und die angrenzende Wohnbebauung, sondern soll auch die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der gesamten Innenstadt stärken.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach aktueller Kalkulation auf rund 5,137 Millionen Euro. Davon werden rund 2,8 Millionen Euro durch Städtebaufördermittel für das Sanierungsgebiet Innenstadt sowie rund 1,39 Millionen Euro durch Ausgleichsleistungen für Straßenausbaubeiträge gemäß Thüringer Straßenausbaubeitragsausgleichsleistungsverordnung finanziert.

Die Maßnahme ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Gera, des Zweckverbands Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (ZVME), der Energieversorgung Gera (EGG) und der Deutschen Telekom.

Amt für Stadtgrün

Amt für Stadtgrün
AnschriftErnst-Toller-Straße 15
07545 Gera
PostanschriftKornmarkt 12
07545 Gera
LeitungJörg Kirschnick-Werner
Schließtage07.05.2027
Barrierefreier ZugangNein

E-Mail:        stadtgruen@gera.de
Tel.               0365 838 - 4822
Fax.              0365 838 - 4805

Ansprechpartner/innen:
Frau Heidi Tiesler
Sachbearbeiterin Freianlagen