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Wandern in Gera

Lutherrundweg "Katharina-Spange"

In Thüringen verspricht das 1000 Kilometer lange Lutherwegnetzwerk eine erlebnisreiche Auseinandersetzung mit dem Leben des Reformators Martin Luther und den Wirkungsstätten der Reformation. In der Ostschleife verbindet der Weg Gera mit den Städten Weida und Ronneburg. Mit der „Katharina-Spange“ wurde in Gera ein Rundwanderweg geschaffen.

Stadtwaldtor und Lutherweg-Informationstafel im Wald

Umgeben vom kursächsischen Gebiet, lag Gera Anfang des 16. Jahrhunderts mitten im Kernland der Reformation. Die protestantische Lehre konnte sich jedoch erst 1533 durchsetzen, als die örtlichen Pfarrer innerhalb einer Visitation von einer Kommission, der auch Georg Spalatin angehörte, überprüft wurden. Knapp 500 Jahre später entstand im Zuge der Lutherdekade in Gera die heutige Ergänzungsroute zum Lutherwegnetz. Der Rundwanderweg „Katharina-Spange“ wurde nach Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora benannt.

Der 26 Kilometer lange Rundwanderweg durchläuft Geras Innenstadt und die Landschaftsschutzgebiete Geraer Stadtwald und Zaufensgraben, überquert dabei zweimal die Weiße Elster. Wanderer, Pilger und Spaziergänger treffen auf Orte der Reformation und werden mit insgesamt 13 Informationstafeln im Stadtgebiet über die historische Bedeutung aufgeklärt.

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Auf dem Weg befindet sich unter anderem Schloss Osterstein, die ehemalige Residenz der Fürsten Reuß, deren Macht auf Grund des Kampfes rund um den neuen Glauben auf die Probe gestellt wurde. Unweit der Schlossruinen wurde im Zuge der Schaffung des Geraer Lutherweges im Stadtwald ein vier Meter hohes Reformationskreuz errichtet, welches Ziel der jährlichen Geraer Reformationstags-Wanderung ist. Ein weiteres beliebtes Etappenziel ist die Lutherlinde. Die 200 Jahre alte Linde wurde der Überlieferung nach anlässlich des 300. Jahrestags der Reformation vom Reußischen Regierungsstaatssekretär Christian Gottlieb Dinger gepflanzt. Eine hölzerne Rundbank lädt mit Blick über die Stadt zum Verweilen ein.

Der Lutherrundweg führt ebenfalls an den innenstädtischen Kirchen vorbei. Die Salvatorkirche auf dem Nicolaiberg wurde 1717 zum 200. Jahrestag von Luthers Thesenanschlag gegründet. Etwa 350 Meter abseits des Lutherweges auf Höhe des Stadtmuseums liegt die Trinitatiskirche. Dort ist ein Gedenkbild aus dem Jahre 1630 erhalten, das Martin Luther gemeinsam mit Philipp Melanchthon und dem Geraer Reformator Heinrich Posthumus zeigt. Die 1206 gestiftete Marienkriche in Untermhaus wurde 1736 zur Pfarrkirche erhoben. Der Hauptpfarrer war gleichzeitig Hofprediger auf dem nahe gelegenen Schloss Osterstein.

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