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04. Sep. 2026

Rote Bank in Untermhaus verbindet Zeichen gegen Gewalt mit konkreten Hilfsangeboten

Ein leuchtend rotes Zeichen gegen häusliche Gewalt steht seit dem 26. August 2026 am Eingang zum Hofwiesenpark in Gera-Untermhaus.

rote Bank, daneben stehen zwei Männer und 3 Frauen. © OTEGAU/SN
Ortsteilbürgermeister Reinhard Schmalwasser (sitzend) mit den Kooperationspartnern (v.l.) Suzanne Vöcking, Geschäftsführerin OTEGAU, Jörg Kirschnick-Werner, Amtsleiter Stadtgrün, Petra Rassmann, Leiterin Smart-City-Gera, Catrin Heinrich, Geras Gleichstellungsbeauftragte.

Der Ortsteilrat hat gemeinsam mit Ortsteilbürgermeister Reinhardt Schmalwasser eine rote Bank als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Männern initiiert. Die Botschaft der Bank ist klar und unmissverständlich: Gewalt ist bei uns unerwünscht.

Mit der roten Bank wird eine europaweite Initiative aufgegriffen, bei der rote oder orangefarbene Bänke auf das Thema aufmerksam machen und für ein gewaltfreies Miteinander stehen.

Ortsteilbürgermeister Reinhardt Schmalwasser entwickelte für die Umsetzung eine Kooperation mit Partnern der OTEGAU und der Stadtverwaltung. Finanziert wurde das Projekt über Mittel aus dem Programm SMART City.

Auch Geras Gleichstellungsbeauftragte Catrin Heinrich würdigte die Initiative ausdrücklich. Die Eigeninitiative aus dem Ortsteilrat sei ein starkes Symbol. „Die Bank steht als ‚Halt gegen Gewalt‘ für den Ortsteil, für die Stadt und zugleich für das Zusammenhalten in Gera gegen Gewalt“, so Catrin Heinrich.

Eine besondere Bedeutung hat der QR-Code an der Bank. Er führt direkt zur Internetseite „Schnelle Hilfen“ auf der Geraer Homepage. Dort finden Betroffene und Ratsuchende lokale Anlaufstellen und Informationen zu konkreten Unterstützungsangeboten. Diese richten sich sowohl an Menschen, die Gewalt erleben, als auch an Personen, die ihr eigenes Verhalten verändern und aus ihrem Gewaltverhalten aussteigen möchten.

Viele Betroffene wissen noch immer zu wenig darüber, wo sie Unterstützung finden können. Der QR-Code soll deshalb den Zugang zu den vorhandenen Hilfsangeboten möglichst einfach machen. Die rote Bank am Hofwiesenpark ist damit mehr als ein Sitzplatz: Sie lädt zum Hinschauen, Informieren und Handeln ein und setzt ein sichtbares Zeichen dafür, Menschen in schwierigen Situationen nicht allein zu lassen.