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Gleichstellungsbeauftragte

Schau hin! 2026

Gewalt geht alle an – auch dann, wenn sie hinter verschlossenen Türen oder auf digitalen Plattformen stattfindet.

19. November 2026: Themenabend „Sicher im Netz“ – vor Ort und online – auch nur Teile buchbar

Wie können sich Menschen im digitalen Raum schützen? Wie lassen sich Risiken erkennen und welche Rechte haben Betroffene? Diesen Fragen widmet sich der Themenabend „Sicher im Netz“ mit dem IT-Erklärer Tobias Schrödel, der Juristin Charlotte Mysegades und der Autorin Luise Görlach. Das Angebot richtet sich an alle Generationen – von Teenagern bis zu Seniorinnen und Senioren – und kann vor Ort oder online wahrgenommen werden. Die drei Veranstaltungs-Bausteine können je auch einzeln besucht werden. Die Veranstaltung ist eine Initiative der Stadt Gera gemeinsam mit dem ZLG e. V. und wird durch „Demokratie leben!“ und „denk bunt“ gefördert. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Informationen und Anmeldung: https://demokratie-leben-gera.de/sicher-im-netz/

25. November 2026: Selbstschutztraining für Frauen

Selbstvertrauen stärken, Gefahren besser einschätzen und Handlungsmöglichkeiten kennenlernen: Dazu lädt ein Selbstschutztraining für Frauen am 25. November ein. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr in der alten Turnhalle des Rutheneums. Organisiert wird das Training von den DGB-Gewerkschaftsfrauen gemeinsam mit dem Kampfkunstzentrum Gera und dem Netzwerk gegen Gewalt. Anmeldung: gera@dgb.de

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16. – 25. November 2026: Die Rote Bank in den Gera-Arcaden

Die Rote Bank macht Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sichtbar. Ab dem 16. November steht sie in den Gera-Arcaden und lädt dazu ein, hinzuschauen, über Gewalt zu sprechen und auf Hilfsangebote aufmerksam zu werden. Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, sind ab 11 Uhr. Fachleuten aus Ansprechstellen in Gera für alle fragen und Anliegen da, zusammen mit Geras Dezernentin für Soziales, Jugend und Kultur, Sandra Wanzar, sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Gera-Arcaden, der Handwerkskammer, des Geraer Netzwerks sowie der Omas gegen Rechts. Eine weitere Neuerung: Hilfsangebote werden erstmals auch über den Bereich „Schnelle Hilfen“ in der Gera-App zugänglich gemacht.

Und Gera ist seit 5 Jahren einer der treibenden Kräfte und weiterhin Teil von „handle jetzt“ – der thüringenweiten Gewaltschutzarbeit bei häuslicher Gewalt. Ab heute (2.11.) und bis Ende 2027 setzen 33 Kommunen gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten, mit der Landesgleichstellungsbeauftragten, lokalen Netzwerke gegen häusliche Gewalt und zahlreiche Partner ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt auf Information und Aufklärung zu verschiedensten Gewaltformen.

Geras Gleichstellungsbeauftragte Catrin Heinrich dazu: „Oft schaffen es Menschen nur mit Hilfe einer Begleitperson, zu einer Beratung zu gehen oder sich Hilfe zu holen. Deshalb ermutigt die neue Kampagne unter dem Motto ‚Schau hin‘ besonders Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen oder Nachbarn, Menschen in ihrem Umfeld beizustehen und Hilfe anzubieten - vorsichtig, behutsam. Mehr Füreinander – für mehr Sicherheit auch in Gera.“

Es stehen zahlreiche Anlauf- und Beratungsstellen kostenfrei und anonym zur Verfügung, in Gera und Thüringen und bundesweit.

Orangene Bank mit Schriftzügen in verschiedenen Sprachen. © Pl Gera
Auf der Rückseite der Bank steht in mehreren Sprachen: „Häusliche Gewalt geht uns alle an, nicht nur die Frauen“. Der grafische Entwurf zur Gestaltung der Bank stammt von Leen Belali, sie ist Schülerin an der Semper Berufsfachschule für Gestaltung und Informatik. Die Schule erarbeitete mit einer gesamten Klasse zahlreiche Entwürfe, unter denen der von Leen für die Umsetzung ausgewählt wurde.