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Kabinettausstellung

Neue Objekte der geologischen Sammlung des Museums für Naturkunde Gera

29. Januar 2027 bis 4. April 2027

Fossil: Kopffüßer Ceratites compresses, Fundort: Weimar Stadtteil Tiefurt, Thüringen, 8,2 x 6,7 cm, Trias, oberer Muschelkalk, Spende 2026 von Dr. Wieland Zahn. © Stadt Gera / Museum für Naturkunde (Fotograf: Frank Hrouda)
Fossil: Kopffüßer Ceratites compresses, Fundort: Weimar Stadtteil Tiefurt, Thüringen, 8,2 x 6,7 cm, Trias, oberer Muschelkalk, Spende 2026 von Dr. Wieland Zahn

Diese Kabinettausstellung präsentiert eine Auswahl von Neuzugängen der geologischen Sammlung der Jahre 2024, 2025 und 2026. 

Die geologische Sammlung des Museums für Naturkunde Gera setzt sich aus Mineralien, Fossilien und auch Gesteinen zusammen. Die Sammlungsgeschichte einzelner Teile reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Zahlreiche Objekte stammen aus ehemals unabhängig voneinander geführten öffentlichen und privaten Sammlungen. Die Verwaltung der umfangreichen Altbestände der Sammlung ist sehr aufwendig, aber auch wichtig. Immer wieder sind Teile der Sammlung von Interesse für die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, weswegen es eine zentrale museale Aufgabe ist, die Bestände verantwortungsvoll und jederzeit zugriffsbereit zu führen. Immer mehr spielt dabei die digitale Erfassung von Sammlungsgut eine grundlegende Rolle.

Neben der akribischen Erfassung und geeigneten Unterbringung von vorhandenem Sammlungsmaterial werden einzelne Teilsammlungen kontinuierlich durch neue Objekte ergänzt und qualitativ verbessert, die mindestens genauso detailliert und exakt inventarisiert werden müssen.

Neue Objekte können wie folgt in die Sammlung des Museums gelangen:
- durch Spende oder Schenkung,
- durch Ankauf (finanzielle Eigenmittel des Museums, Fördermittel oder Sponsoren)
- oder durch eigene Sammeltätigkeit der Museumsmitarbeiter.

Die ausgestellten Mineralien und Fossilien sind nur einige Beispiele von ca. 3063 Neuzugängen der geologischen Sammlung in den Jahren 2024, 2025 und 2026. Nicht alle Neuzugänge werden ständig ausgestellt. Ein gewisser Teil der 2024 bis 2026 erhaltenen neuen Objekte wurde jedoch schon ergänzend in die ständigen Ausstellungen des Museums integriert.

Für die Mineralien, Fossilien und Gesteine, die das Museum käuflich erwirbt, die es als Spende oder Schenkung erhält oder jene, welche von Museumsmitarbeitern selbst gesammelt werden, gibt es jedoch zugrunde liegende Kriterien, welche über die Aufnahme in die Sammlung des Museums entscheiden. Aus diesem Grund werden bei Weitem nicht alle Spenden oder Schenkungen angenommen.

Diese Kriterien sind beispielsweise:
- Das Fundgebiet (Das Museum für Naturkunde Gera legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Ostthüringer Raum.)
- Der Schauwert (Das Objekt sollte aufgrund seiner Optik für Ausstellungszwecke nutzbar bzw. geeignet sein.)
- Ergänzungswert (Das Museumstück kann eine Lücke in einer vorhandenen Teilsammlung schließen oder diese Sammlung entscheidend erweitern.)
- Folgekosten (Ist die museale Lagerung aufgrund von Größe oder Präparationsbedarf auf Dauer finanzierbar?)

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