Was war los in 2025?
Stad(T)Räume und Lieblingsorte
Beim Aktionstag „Stad(T)Räume“ der Theaterfabrik am 13. Juni war die Kinder- und Jugendbeauftragte wieder mit ihrem Projekt zu den Lieblingsorten von Kindern und Jugendlichen präsent. Inmitten eines kreativen und lebendigen Bühnenprogramms, Mitmachaktionen, des beeidruckenden Stationentheaters der Theaterfabrik und vieler junger Besucherinnen und Besucher sammelte die KJB erneut zahlreiche Lieblingsorte. Kinder und Jugendliche konnten auf einer großen Karte ihre persönlichen Plätze markieren und Wünsche für die Stadt äußern.
Das offene, bunte Treiben rund um „Stad(T)Räume“ bot dafür den idealen Rahmen: Zwischen Theater, Musik und Begegnung entstand eine Atmosphäre, in der junge Menschen ihre Sicht auf die Stadt einbringen und sich aktiv beteiligen konnten. Die gesammelten Lieblingsorte fließen – wie schon beim Lesefest und allen diesjährigen Beteiligungsformaten – in den geplanten Kinderstadtplan und die digitale Jugendkarte ein und machen so die Perspektiven der jungen Generation für alle sichtbar.
Lesefest im Quartier um den Park der Jugend
Auch beim Lesefest im Quartier um den Park der Jugend, das in der ersten Juniwoche stattfand, engagierte sich die Kinder- und Jugendbeauftragte.
Am 5. Juni las sie gemeinsam mit den Stadtteilmüttern und der Quartiersentwicklerin in der KiTa „Haus des Kindes“ Märchen auf Deutsch, Arabisch und Russisch – ein lebendiges, mehrsprachiges Erlebnis, das Kinder verschiedener Herkunft zusammenbrachte. Am 6. Juni begeisterte sie die jungen Zuhörer mit einer humorvollen Lesung aus Marc-Uwe Klings „Das Neinhorn“ auf dem Platz der Republik und bot sie den Kindern auch kreative Bastelmöglichkeiten an. Besonders beliebt waren dabei die witzigen Bücherwürmer und die originellen Leseecken, die aus buntem Origamipapier gefaltet wurden – kleine Kunstwerke, die das Lesen noch schöner machen.
Parallel dazu werden natürlich auch wieder die Lieblingsorte der Kinder und Jugendlichen gesammelt. Diese werden künftig in einem Kinderstadtplan und einer digitalen Jugendkarte sichtbar – ein Projekt, das die Stadt aus Sicht der jungen Generation neu erlebbar macht.
Das Lesefest selbst war geprägt von fröhlicher Atmosphäre, bunten Ständen und vielen Gelegenheiten zum Mitmachen – eine lebendige Party, das Literatur, Kreativität und Beteiligung auf wunderbare Weise vereinte.

Lieblingsorte entdecken – Mitreden und Mitgestalten beim Hofwiesenparkfest!
Beim diesjährigen Hofwiesenparkfest war die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Gera als zentrale Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche vor Ort. Ihr Stand bot vielfältige Mitmachaktionen und lud junge Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und Mitgestalten ein.
Am Stand des Service.GEneRAtionen und Ehrenamt sorgten verschiedene Spiele für Spaß und Bewegung und boten Raum für Begegnung und Austausch. Als Kreativaktion wurde Tassenverschönerung angeboten: Kinder und Jugendliche konnten Tassen mit der beliebten Serviettentechnik individuell gestalten und ihre Kunstwerke mit nach Hause nehmen.
Beteiligung und Mitwirkung
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Dialog mit den jungen Gästen: Die Kinder- und Jugendbeauftragte fragte gezielt nach den Lieblingsorten der Kinder und Jugendlichen in Gera. Die gesammelten Rückmeldungen fließen bald in die Entwicklung eines neuen Kinderstadtplans sowie einer digitalen Jugendkarte ein. Diese Projekte sollen helfen, die Stadt aus der Sicht junger Menschen sichtbar zu machen und ihre Perspektiven stärker einzubinden.
Mit ihrem Engagement beim Hofwiesenparkfest setzt die Kinder- und Jugendbeauftragte ein Zeichen für Beteiligung und Mitbestimmung und macht die Anliegen junger Menschen in Gera sichtbar.
Kinder und Jugendliche gestalten mit: Beteiligungsprojekt zur Zukunft des Zschochernplatzes
Geras Kinder und Jugendliche gestalten mit: Wie der Zschochernplatz von morgen aussehen soll, war Thema zweier kreativer Beteiligungsaktionen im April 2025. Über 40 Schülerinnen und Schüler aus dem Liebegymnasium und dem Rutheneum brachten unter Anleitung der Kinder- und Jugendbeauftragten ihre Ideen, Wünsche und auch Bedenken ein – mit viel Engagement und frischem Blick.
Viele Perspektiven, viele Ideen
Das erste Format am 9. April war ein Ferienprojekt mit einer Gruppe Zwölf- bis Dreizehnjähriger. Nach einer Einführung zur Geschichte und zu den Zielen des Wettbewerbs erkundeten die Kinder die Ausstellung aller Entwürfe, besuchten den Platz und setzten ihre Vorstellungen in Lego-Modellen um. Ihre Ergebnisse hielten sie schriftlich und zeichnerisch fest und diskutierten sie gemeinsam.
Am 25. April war dann eine 5. Klasse des Rutheneums an der Reihe. Hier standen die fünf ausgezeichneten Entwürfe im Mittelpunkt. Auch diese Gruppe startete mit einer Einführung und brachte ihre Ideen kreativ aufs Papier und in Lego-Modelle.
In beiden Formaten zeigten die Kinder ein erstaunlich gutes Verständnis für die Entwürfe und konnten ihre Wünsche klar formulieren.
Was zählt für die Kinder?
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Spiel & Bewegung: Ganz oben stehen vielseitige Spielgeräte, Kletter- und Ballspielflächen sowie Bodentrampoline.
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Natur & Wasser: Grüne Bereiche mit Bäumen, Blumen und Wiesen sowie Wasserspiele oder ein Brunnen sind ein Muss.
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Barrierefreiheit: Der Platz soll für alle zugänglich sein – breite, ebene Wege und Rampen sind Pflicht.
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Rückzugsorte & Sitzplätze: Neben Spielflächen wünschen sich die Kinder ruhige Plätze zum Ausruhen und Treffen, am liebsten im Schatten oder unter Bäumen. Das Konzept des Stadtsofas kam besonders gut an.
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Kreativität: Fantasievolle Spielbereiche, bunte Kunstwerke oder Tierfiguren sollen den Platz einzigartig machen.
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Sicherheit & Sauberkeit: Übersicht, gute Beleuchtung und ausreichend Mülleimer sind wichtig. Auch strukturierende Elemente wie Bordsteine wurden positiv gesehen.
Die Kinder dachten auch an soziale Fragen: Sie finden, dass auch obdachlose Menschen einen Platz brauchen, äußerten aber zugleich Unsicherheiten und das Bedürfnis nach Sicherheit im öffentlichen Raum – ein Zeichen für ihr mitfühlendes und reflektiertes Denken.
Mitwirkung, die wirkt
Die Ergebnisse der Kinder sollen in die Aufgabenstellung für das Landschaftsplanungsbüro einfließen. So werden ihre Perspektiven frühzeitig berücksichtigt. Stadtentwicklung gelingt bekanntlich am besten, wenn alle Generationen mitreden dürfen!
Wir danken allen Kindern und Jugendlichen für ihre tollen Ideen – und freuen uns auf einen Zschochernplatz, der wirklich für alle da ist!
Frischer Wind für den Spielplatz Eiselstraße:
Beteiligung im März und Ausblick auf den Herbst
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Im März 2025 wurde der Spielplatz Eiselstraße zum Treffpunkt für kreative Ideen: Das Amt für Stadtgrün und die Kinder- und Jugendbeauftragte luden Kinder, Eltern und Anwohner ein, ihre Wünsche für die Neugestaltung einzubringen. Nach fast 30 Jahren soll der Spielplatz zu einem modernen, bunten Ort für die Nachbarschaft werden.
Kreative Köpfe und offene Gespräche
Am 13. März sammelten große und kleine Besucher an Flipcharts Vorschläge, während Kinder an der Mal-Station ihre Traumspielplätze entwarfen. Die Atmosphäre war lebendig und ideenreich – viele nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Verantwortlichen.
Transparenz und Zusammenarbeit
Neben den Ideen war es der Stadt wichtig, offen über Möglichkeiten und Grenzen der Planung zu informieren. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Wünsche umsetzbar sind und wo Kompromisse nötig werden. So entstand ein echtes Miteinander.
Wie geht’s weiter? Ausblick auf den Herbst
Alle gesammelten Vorschläge werden jetzt von einem Planungsbüro ausgewertet und in die Entwürfe eingearbeitet. Im Herbst folgt die nächste Beteiligungsrunde: Die neuen Pläne werden vorgestellt und vor allem Kinder und Jugendliche können erneut mitreden.
Gemeinsam für einen neuen Treffpunkt
Die Beteiligung im März hat gezeigt, wie viel Engagement in der Nachbarschaft steckt. Die Kinder- und Jugendbeauftragte freut sich schon auf den weiteren Austausch im Herbst – und darauf, gemeinsam einen Spielplatz zu gestalten, der alle begeistert!
U18-Wahl in Gera anlässlich der Bundestagswahl 2025
Nach den positiven Erfahrungen mit der U18-Wahl zur Kinder- und Jugendkonferenz 2024 fand im Februar 2025 erneut eine U18-Wahl in Gera statt – diesmal anlässlich der Bundestagswahl. Das bundesweite Projekt ermöglicht es jungen Menschen unter 18 Jahren, Demokratie praktisch zu erleben und ihre Stimme symbolisch abzugeben. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für politische Prozesse zu sensibilisieren, ihnen demokratische Abläufe nahezubringen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.
Ein besonderes Highlight war das Wahllokal im ersten Obergeschoss der Gera Arcaden, das vom 11. bis 14. Februar geöffnet war. Die Kinder- und Jugendbeauftragte Ingrid Wiesner-Eifrig schuf dort eine offene, einladende Atmosphäre mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, Popcorn und der Möglichkeit zum Austausch. Infomaterial zu den Parteien, der Wahl-O-Mat und weitere digitale Tools unterstützten die Jugendlichen bei ihrer Entscheidungsfindung. Das Konzept setzte bewusst auf eine lockere Umgebung, um Politik für junge Menschen greifbar und interessant zu machen.
Die U18-Wahl in den Gera Arcaden war Teil eines bundesweiten Netzwerks mit über 1.800 Wahllokalen. In Gera beteiligten sich außerdem das Jugendhaus Shalom und die Pfadfinder in der Pfarrhausscheune Langenberg. Bundesweit gaben mehr als 166.000 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab, in den Gera Arcaden waren es 184 gültige Stimmen. Die Gesamtergebnisse der U18-Wahl sind hier zu finden: KLICK!
Die Aktion zeigte, wie politische Bildung zeitgemäß und praxisnah gestaltet werden kann. Das Engagement der Kinder- und Jugendbeauftragten und das kreative Rahmenprogramm machten Demokratie für junge Menschen erlebbar. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Jugendliche differenzierte politische Meinungen haben und diese aktiv einbringen, auch wenn sie noch nicht offiziell wählen dürfen.
U18-Wahl in den Gera Arcaden, 11.-14. Februar 2025
Ansprechpartner | |||||
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| Frau Ingrid Wiesner-Eifrig Kinder- und Jugendbeauftragte ![]() | Gagarinstr. 99/101, Zimmer 403
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