Woche der Demenz und Welt-Alzheimertag
Woche der Demenz 2025: Demenz – „Mensch sein und bleiben“
Die Woche der Demenz 2025 steht vor der Tür. Diese findet seit 2015 jährlich in der Woche um den Welt-Alzheimertag am 21. September statt. Unter dem diesjährigen Motto Demenz-Mensch sein und bleiben rückt die Veranstaltung erneut das zentrale Anliegen in den Fokus: Menschen mit Demenz sind als volle Mitglieder der Gesellschaft wertvoll und einzigartig.
Diesjähriges Motto Demenz-Mensch sein und bleiben betont, dass jeder Mensch mit der Diagnose Demenz wichtiger Teil unserer Gesellschaft bleibt. Es geht darum, die Vielfalt menschlicher Fähigkeiten, Talente und Sehnsüchte zu respektieren und zu würdigen. Die Woche setzt darauf, das Potenzial und die Lebensfreude der Betroffenen sichtbar zu machen und ihnen eine aktive Rolle im öffentlichen Leben zu ermöglichen. Wertschätzung statt Stigmatisierung scheint hierbei ein förderlicher Gedanke.
Es ist zwar fakt, dass eine Demenzerkrankung bestimmte Alltagsfähigkeiten verändert, doch der Mensch bleibt unverändert. Die Betroffenen behalten ihre Gefühle– und können trotz Kennzeichen der Erkrankung eine bedeutende Rolle in Familien, Nachbarschaften und Gemeinschaften einnehmen.
Jede betroffene Person besitzt eine individuelle Einzigartigkeit: Sie weist signifikante Fähigkeiten, Talente und Sehnsüchte auf. Die Diagnose Demenz bedeutet nicht das Verschwinden dieser Einzigartigkeit. Vielmehr eröffnet sie neue Perspektiven darauf, wie Lebensqualität gestaltet, Unterstützung angeboten und Teilhabe ermöglicht werden kann.
Menschen mit Demenz verfügen oft über einen großen Schatz an Erfahrungen. Von persönlichen Lebensläufen über berufliche Expertise bis hin zu zwischenmenschlichen Erinnerungen – diese Ressourcen bereichern Gesellschaft und Gemeinschaft. Die Aktionswoche soll zugleich ein Bewusstsein schaffen, wie diese Erfahrungen in Unterstützung, Pflege und Alltag nutzbar gemacht werden können.
Aktion – „Musikalische Buchlesung mit André Kudernatsch“ am 24.09.2025
Die Mitglieder des Demenz-Hilfenetzwerkes Gera nehmen auch in diesem Jahr an der „Woche der Demenz“ teil. Die Aktionswoche ruft dazu auf, eine wichtige Aufgabenstellung öffentlich zu machen, Betroffene und Angehörige zu sensibilisieren und Vorurteile abzubauen. Demenz mag die Alltagsfähigkeiten von Menschen verändern, doch die Fähigkeit zu fühlen, zu träumen, zu lernen und zu verbinden bleibt. Betroffene nehmen weiterhin eine bedeutende Rolle in Familie, Nachbarschaft und Gemeinschaft ein. Die Diagnose Demenz bedeutet weder Verschwinden noch Stillstand, sondern Erschließung neuer Perspektiven für Unterstützung und Teilhabe.